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Der Shanty Chor bringt „DORSCHt“

TaT Weinheim mit ShantyChorDer Shanty Chor bringt „DORSCHt“ mit Odenwälder Kulttruppe beim diesjährigen Theater am Teich (TaT) vom 12. bis 15. Juli wieder einmal auf der Schlossteichbühne – Vorverkauf hat begonnen

Weinheim. Die Truppe ist längst Kult – in Weinheim, im Odenwald, an der Bergstraße und auf allen Weltmeeren. Aber an einem Platz der Erde hat der Odenwälder Shanty Chor ein echtes Heimspiel: Inmitten der Wellen es Schlosspark-Teiches in Weinheim. In diesem Jahr stehen die singenden Seeleute wieder einmal beim Kulturfestival „Theater am Teich“ (TaT) im Juli dort auf der kleinen Seebühne vorm Blauen Hut.
Am TaT-Samstag, dem 14. Juli, 20 Uhr, bildet der Shanty Chor einen besonderen Mittelpunkt des besonderen Festivals, das wieder ein Herzstück des Weinheimer Kultursommers darstellt. Der Chor bringt „DORSCHt“ mit. Das ist ansich nichts Neues bei der lustigen Bardentruppe, aber diesmal heißt sogar das neue Programm so.
Auch in ihrem zwölften Programm folgt der Chor um Chorleiter Matz Scheid und Texter Manfred Maser den Spuren des sagenumwobenen Odenwälder Seefahrers Schann Scheid aus Fränkisch-Crumbach, die dieses Mal die Schwellen der Seemannskneipen in aller Welt überschreiten. Eintritt: 22 Euro.
Das TaT-Programm ist wieder ungemein vielfältig, wenn auch wegen der Fußball-WM ein bisschen gestrafft. Die Sonntagabend-Veranstaltung fällt diesmal buchstäblich ins Wasser; an diesem Tag könnte es ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft geben.

Wie immer beginnt das Festival donnerstags, diesmal ist es der 12. Juli, mit einem kostenfreien Familientag, gekoppelt mit einem Ehrenamtstag.
Von 14 Uhr bis 18 Uhr entsteht im Schlosspark ein garantiert nicht geschütztes besonders Bauwerk. In einer Performance zieht ein Baumeister namens „Heinz“ einen Turm auf. Titel der Show, ganz einfach: „Heinz baut".
Im Alleingang lässt er in mehreren Stunden einen kurzlebigen Turm auf einem Podest im Schlossparkweiher wachsen. 50 Eschenstangen und ein paar Flachsseile braucht Heinz für seine Suche nach der ewig gültigen Perfektion. „Heinz baut“ heißt die Performance, Julian Bellini ist der Artist. Er fügt, ohne den Boden noch einmal zu betreten, 50 Stäbe zu einem Turm zusammen, den er auf- und abbaut und der immer wieder anders aussieht. Das alles ist eine wunderbare Zelebrierung von Zeitlosigkeit und Vergänglichkeit.
Der TaT-Eröffnungstag ist in Weinheim auch wieder ein „Dankeschöntag“ für die Ehrenamtlichen in der Stadt. Als kulturelles „Bonbon“ spendiert die Stadt einen Kurzauftritt des Kabarettisten und Comedian Franz Kain, der Auszüge aus seinem neuen Programm zeigt.
Abends um 20.30 Uhr lädt dann das Blue Sky Orchestra mit ihrer Show „Tribute to the masters of swing!“ zum „Tanz am Turm“. Das Blue Sky Orchestra lässt die „goldenen Zeiten“ der Swing-Ära wieder aufleben. Mit einer erstklassigen Besetzung hochkarätiger Musiker sorgt diese Band für ein Swing-Erlebnis der besonderen Art – extravagant, glamourös, stimmungs- und niveauvoll sowie tanzbar.

Am Freitag, 13. Juli, 20 Uhr, wird es schön absurd mit Ulan & Bator: Irreparabeln.
Ulan & Bator, gelten als Deutschlands feinste Absurdisten. Sie präsentieren nach ihrer preisgekrönten „Wirrklichkeit“ ihr neues Programm „Irreparabeln“.
Auch bei „Irreparabeln“ - der verfeinerten, verdichteten Fortsetzung gibt nicht der klassische Rote Faden dem Programm eine Struktur, sondern die anarchische Grundhaltung und der fröhliche Geist Ulan & Bators, der durch alle Szenen weht.
Seit 2001 zelebrieren, feilen und verfeinern Ulan & Bator ihren einzigartigen Stil, der sich allen Schubladen verweigert und doch (fast) alle Genres beinhaltet: Theater, Kabarett, Comedy, A cappella, Slapstick, Dada, Wortspiele, Seriöses neben Albernem, Unterirdisches neben Meta-Ebene und hier und da sogar ein Tanz.

Eine gute Tradition ist bei TaT das Kindermusical am Sonntagmittag, diesmal am Sonntag, 15. Juli, 14 Uhr. Gezeigt wird das Stück „Zwerg Nase“ - ein kulinarisches Märchenmusical nach Wilhelm Hauff für alle Menschen ab fünf Jahren.
Es handelt sich um die wundersame Geschichte vom Jungen Jakob, der von einer Zauberin gestohlen und in den hässlichen Zwerg Nase verwandelt wird. Von allen wegen seiner langen Nase verspottet, besinnt er sich darauf, dass er bei der Hexe kochen gelernt hat und verdingt sich beim Herzog als Koch. Mit Hilfe der Gans Mimi, die er vor der Bratpfanne gerettet hat, findet Jakob das Kraut, das den Zauber löst. So erzählt das Märchen von schmerzhaften Lehrjahren, aber auch von inneren Werten, wahrer Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen. Eintritt 6 Euro
Vorverkauf für die Programmpunkte mit Eintritt (Freitag bis Sonntag) im Weinheimer Kartenshop der DiesbachMedien, bei der Kulturgemeinde Weinheim und unter www.reservix.de