U17 machte in Heidelberg fest


Sinsheim/Speyer. Ein besonderes Ereignis fand heute, am 6. Juli, in Heidelberg statt: Das
U-Boot U17 der Technik Museen Sinsheim Speyer machte am Neckarufer fest und lockte
zahlreiche neugierige Besucher an. Unterhalb des Heidelberger Schlosses und vor der
Alten Brücke bot sich allen Anwesenden ein bildgewaltiges Szenario. Auch auf seinem
Weg von Mannheim in die Rhein-Neckar-Metropole zog der Transport die
Aufmerksamkeit von Familien, Geschichtsinteressierten und Technikbegeisterten auf
sich.
Kurz nach halb zehn Uhr morgens erreichte U17 die historische Neckarbrücke in Ladenburg.
Hier gab es eine besondere Herausforderung: Der Verband konnte nur exakt unter der Mitte
des Brückenbogens durchfahren. An allen anderen Stellen war der Fluss schlichtweg nicht tief
genug. Hierfür beschwerte Ben Kik, der Kapitän des Schubschiffes PIETER Van der Wees, den
Ponton mit Wasser, dass dieser so tief wie möglich im Neckar lag. Nach der Brücke blieben ihm
nur noch wenige Kilometer, um das Wasser aus dem Ponton zu pumpen und somit diesen samt
U17 wieder aus dem Fluss zu heben. Die wenigen Zentimeter zwischen dem Neckargrund und
dem Ponton wären schlichtweg zu gefährlich. Dann öffnete die Schleuse Schwabenheim bereits
ihre Tore. Bei der Einfahrt musste die Van der Wees Crew den Abstand zu den
Schleusenwänden im Blick behalten – es ging erneut um Zentimeter. Nachdem der
Schubverband sich sicher positioniert hatte, wurde er auf das neue Wasserniveau gehoben und
die Anlage entließ U17 anschließend zu seiner Weiterfahrt auf dem Neckar. Unzählige
Schaulustige verfolgten das einmalige Schauspiel.

Nach der erfolgreichen Schleusung ging es zügig weiter und schon waren die beiden
Wahrzeichen Heidelbergs, die Schlossruine und die Alte Brücke, in Sicht. Am Neckarufer
Der Verband meisterte souverän die niedrige Brücke in Ladenburg und die Schleuse Schwabenheim, bis er vor atemberaubender Kulisse in Heidelberg festmachte.
Anschließend wurde U17 aufgerichtet.

u17ankQuelle TMSNHSP