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Residenzkünstler in der Spielzeit 2015/2016

Edan Gorlicki gibt Einblick in seine Arbeit

Neue Förderschiene „Linie 26 – TANZ LOKAL METROPOL“ unterstützt ChoreographInnen aus der Region mit Residenzen +++ Den Auftakt gestaltet Edan Gorlicki mit Endproben zu seinem neuen Stück „Boiling Cold“

• Öffentliches Showing am Freitag, 27. Mai 2016, 20 Uhr, Eintritt frei

Heidelberg, 23. Mai 2016 – Seit drei Jahren gibt das Choreographische Centrum Heidelberg (CC) ChoreographInnen und TänzerInnen aus der ganzen Welt die Möglichkeit, im Rahmen mehrwöchiger Residenzen in der Neckarstadt an ihren Neuproduktionen zu arbeiten. Jetzt wurde in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg eine neue Förderschiene ins Leben gerufen, die ausschließlich in der Region ansässige ChoreographInnen mit Residenzen im CC unterstützt. Der Titel „Linie 26 – TANZ LOKAL METROPOL“ bezieht sich auf die gleichnamige Strassenbahnlinie, die das Choreographische Centrum in der Heidelberger Hebelstrasse 9 passiert und dieses mit dem Hauptbahnhof und dem Stadtzentrum verbindet. Der aus Israel stammende und in Heidelberg lebende Choreograph Edan Gorlicki kommt als erster in den Genuss des neuen lokalen Residenzprogramms. Im September wird die ehemalige Johann-Kresnik Tänzerin Kate Antrobus lokale Residenzchoreographin sein. Am kommenden Freitag, 27. Mai, wird Gorlicki im Rahmen des tradidionellen Showings um 20 Uhr Einblick in seine Arbeit geben – eine genussvolle öffentliche Probe in der Art einer Vorpremiere seines neuen Stückes „Boiling Cold“, das ab 2. Juni 2016 beim Theaterfestival Schwindelfrei in Mannheim seine Uraufführung erfährt.

Edan Gorlicki ist in Heidelberg nicht unbekannt. Bereits zwei Mal nutzte der aus Israel stammende Choreograph die Arbeitssituation des CC, um seine eigene künstlerische Handschrift im Rahmen von Neuproduktionen zu entwickeln. Sein neues Werk „Boiling Cold“ entsteht zunächst als 20-minütige Kurzfassung.

In ihr wagt Gorlicki einen Blick in die Zukunft. In zwei voneinander getrennten Schauplätzen erprobt er menschliche Begegnungen zwischen Distanz, Nähe, Verspieltheit und Effizienz. Die Residenz im Rahmen der neuen Förderschiene „Linie 26 – TANZ LOKAL METROPOL“ nutzen Edan Gorlicki und seine Tänzer, um das Erarbeitete weiter zu verdichten. Die Verfeinerung von Ausdruck und Bewegungsfolgen steht dabei ebenso im Zentrum, wie die Verbindung einzelner Szenen. Im öffentlichen Showing wird nicht zuletzt dieser künstlerische Ansatz im Austausch mit dem Publikum erprobt.

Hintergrund
Seit der Eröffnung des Choreographischen Centrums als Bestandteil der „TANZallianz“ von UnterwegsTheater und Theater und Orchester der Stadt Heidelberg, verfügt die Universitätstadt über eine weitere attraktive Plattform internationaler Kunstproduktion. Kuratiert von Jai Gonzales, künstlerische Leiterin des Unterwegs Theaters, Nanine Linning, Leiterin der gleichnamigen Dance Company am Theater Heidelberg, und Prof. Rosemary Helliwell von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst werden jährlich vier bis acht Choreograph_innen aus der ganzen Welt eingeladen, ihren Arbeitsprozess für mehrere Wochen nach Heidelberg zu verlagern. Im Rahmen der traditionellen öffentlichen Showings erhält das Kunstpublikum nicht nur hochkarätigen Tanz hautnah sondern auch Einblick in neueste künstlerische Arbeitsweisen, Strategien und die Ideenwelt aktueller Choreographie und Performance.

mt_gallerie: Boiling_Cold