Berti Vogts - EM-Tipp im Europa-Park

Europa Park
EPVogts

Titelgewinn im Wembley-Stadion – der Traum der Deutschen Fußballnationalmannschaft in der aktuellen EM ging für Berti Vogts und sein Team vor 25 Jahren in Erfüllung. Im Europa-Park blickt der 74-jährige ehemalige Bundestrainer auf die damalige EM zurück und wagt eine Prognose für das morgige Spiel: „Es ist etwas Besonderes, im Wembley Stadion zu spielen. Die deutsche Mannschaft muss sehr bestimmt und selbstbewusst auftreten, sofort dagegenhalten und attackieren. Wenn das Team England anlaufen lässt und auf Konter setzt, hat Deutschland eine große Chance zu gewinnen.“ Die Fußball-Legende tippt auf ein sehr ausgeglichenes Spiel, das sich in der 2. Halbzeit entscheiden wird.
Auch im Europa-Park kann Berti Vogts viele europäische Länder erleben und genießt die Zeit: „ Ich freue mich immer wieder, wenn ich die Familie Mack besuchen darf und fühle mich hier zu Hause. Die Leute haben immer ein Lächeln im Gesicht. Das ist wunderschön.“
Privat ist Berti Vogts nach wie vor sportlich sehr aktiv. Wenn nach einer Runde Golf noch Zeit bleibt, gibt es auch heute noch ein kleines Fußballspiel im Anschluss – „2 x 30 min, auf dem Rasenplatz neben dem Golfplatz. Wir haben einen Torwart in unserer Gruppe; da kann man auch mal draufbolzen.“
Der in Büttgen geborene Vogts ist Fußballer im Herzen und hat dem Sport viel zu verdanken. Von seinem ersten Gehalt bei Borussia Mönchengladbach hat er sich neue Fußballschuhe gekauft. Er wusste schon immer, dass es sich lohnt, in seinen Sport und sein Talent zu investieren. Wenn er heute Fußball schaut, ist er immer noch genauso fasziniert wie damals und lässt sich ungern ablenken: „Ich schaue Fußball am liebsten alleine und bin sogar sauer, wenn der Hund kläfft; auch bei der EM. Ich kann mich in die Spieler hineinversetzen und weiß, wie schwierig es ist, auf dem Platz zu stehen. Ich hoffe, dass Deutschland England besiegt, aber es wird sehr, sehr schwer. Jeder deutsche Spieler muss sich steigern. Und dann wünsche ich mir, dass wir Europameister werden – im Finale gegen Italien.“