Ein unbekannter prominenter Gast bei „Immer wieder sonntags“!

Volker Weßbecher/ FAWpress
20190623II904C75VW

Das gab es noch nie in den 190 Live-Sendungen von „Immer wieder sonntags“, vor der 5. Sendung, der 191, am Sonntag, 23. Juni 2019!
Ein unbekannter prominenter Gast bei Stefan Mross!

Was war geschehen? Stefan Mross und sein Team ließen eine alte Fernsehratesendung, welche seit dem 24. April 1977, damals im Dritten Fernsehprogramm des Süddeutschen Rundfunks und, nach der Fusion von Süddeutschem Rundfunk und Südwestfunk zum Südwestrundfunk 1998, im neu konzipierten SWR Fernsehen ausgestrahlt wird, in die Sendung „Immer wieder sonntags“, als Programmpunkt, einfließen.
„Ich trage einen großen Namen!“, im SWR Fernsehen moderiert von Wieland Backes, auf der „Iws“-Bühne moderiert von Stefan Mross. In der Originalsendung mit einem dreiköpfigen Rateteam, waren es bei „Immer wieder sonntags“ zwei Damen aus dem Publikum, welche die unbekannte prominente Persönlichkeit erraten sollten.

Es kam eine sportlich gekleidete Dame in Turnschuhen, Jeans und farbigem Sommerhemd, Mitte 50, auf die Bühne und stellte sich den Fragen, bzw. Hinweisen durch Stefan Mross, auf den gesuchten Ahnen oder die gesuchte Ahnin!

Hinweis 1: „Er war selten zuhause!“
Hinweis 2: „Wenn er da war, war es sehr lustig!“
Hinweis 3: „Viele Geldangelegenheiten erledigte sein Frau!“
Hinweis 4: „Er ist in Riga geboren!“
Hinweis 5: „Er hat in Leipzig Musik studiert!“
Hinweis 6: „Er hat sehr gerne gegessen und genossen!“
Hinweis 7: „Er trug immer ein schwarze Hornbrille!“

Ein Schrei: „Heinz Erhardt!“

Zu Gast war die Enkelin des Komikers, Musikers, Komponisten, Unterhaltungskünstlers, Schauspielers, Dichters und Kabarettisten, Heinz Erhardt, Nicola Tyszkiewicz aus Hamburg. Sie erzählte, wie zauberhaft der Opa für seine Enkelkinder da war, wenn er zuhause war! Und dass diese ganz, ganz große Liebe seiner Fans zu ihm sie demütig mache!

In einer alten Schublade hatte Nicola Tyszkiewicz Notenblätter, Texte, Gedichte, Sketche und anderes Material von Heinz Erhardt gefunden, das nie veröffentlicht wurden.

Mit „Seien Sie mal wieder komisch“ hat sie, zusammen mit Kollegen des NDR, aus diesem unveröffentlichten Material, ein Hörbuch und eine CD produziert! „Es ist ein Denkmal für ihn!“, so Nicola Tyszkiewicz. „Er hat es verdient!“ – „Mein Opa war ein außergewöhnlicher Künstler und Mensch!“

Heinz Erhardt wäre am 20. Februar 2019 einhundertzehn Jahre alt geworden. „noch´n Gedicht“! - Er wird unvergessen bleiben!

Text und Fotografie: Volker Weßbecher/ FAWpress