Kulturhaus Karlstorbahnhof: Vorbereitende Arbeiten für den Baubeginn sind gestartet

Christian Buck
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Bis Jahresende 2020 soll das Kulturhaus Karlstorbahnhof von der Altstadt in die Südstadt ziehen. In der ehemaligen Kutschenhalle in den Campbell Barracks wird das Kulturhaus künftig zu Hause sein. Dafür wird das Gebäude auf der Konversionsfläche Südstadt jetzt saniert und erweitert. Seit Mitte Februar laufen die vorbereitenden Arbeiten für den Baubeginn.

Das Haus wird zunächst entkernt, der ehemalige sogenannte „Huebner-Bau“, ein Vorbau der Kutschenhalle, wird abgerissen. Die Raumkonfiguration der Kutschenhalle bleibt aus Denkmalschutzgründen im Wesentlichen erhalten. Mit dem Rohbau kann dann voraussichtlich im Spätsommer 2019 begonnen werden. In Anlehnung an den Huebner-Bau wird ein neuer Anbau erstellt. Die Verlagerung des Kulturhauses aus der Altstadt soll Ende 2020 vollständig mit allen Sparten erfolgen.

„Die Entwicklung der ehemaligen Campbell Barracks ist bereits weit vorangeschritten. Der für 2020 geplante Umzug des Karlstorbahnhofs in die Südstadt ist hier ein wichtiger Baustein. Für die Ausprägung einer neuen kulturellen Identität des Konversionsgebiets ist das Kulturhaus von zentraler Bedeutung“, erläutert Erster Bürgermeister und Baudezernent Jürgen Odszuck.

„Wir freuen uns, dass die vorbereitenden Arbeiten für unser neues Domizil jetzt begonnen haben. Das ist ein wichtiges Zeichen für alle, die mit Spannung verfolgen, wie es mit dem Karlstorbahnhof weitergeht. Die ehemalige Kutschenhalle auf den Campbell Barracks ist für uns ein Standort mit großem Potenzial, der uns vor allem auch flexiblere Möglichkeiten zur Programmgestaltung ermöglichen wird“, sagt Ingrid Wolschin, Geschäftsführerin des Kulturhauses Karlstorbahnhof.

Die Baumaßnahme steuert die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH) im Auftrag der Stadt.