Vielfältiges Programm bei den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in Heidelberg

Lys Y. Seng - Die „Wochen gegen Rassismus“ schaffen verschiedenste Anlässe der Begegnung.
pd 18 02 28 wochen gegen rassismus by seng
Kooperationen ermöglichen breite Beteiligung der gesamten Stadtgesellschaft

Das Interkulturelle Zentrum der Stadt Heidelberg (IZ) ruft für die Stadt Heidelberg zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ auf und koordiniert das Gesamtprogramm vom 12. bis 25. März 2018. In diesem Jahr folgen wieder an die achtzig Institutionen, Organisationen und Vereine dem Aufruf und bieten über vierzig Veranstaltungen. Auch nach der letztjährigen bundesweiten Eröffnung bleiben die Heidelbergerinnen und Heidelberger engagiert. Durch Kooperationen wurde die Zahl der Engagierten beibehalten, gleichzeitig wurden mehr größere Kooperationsveranstaltungen initiiert.

Deutsche Musikgeschichte: „Songs of Gastarbeiter“ als informeller Auftakt

Zum Einstimmen lädt das IZ am Freitag, 9. März 2018, zu „Songs of Gastarbeiter“ ein – einem außergewöhnlichen Musikabend, der über die Musik der deutschen Gastarbeiter aufklärt. Ab 21 Uhr beginnt das „kommentierte Auflegen“ mit dem Berliner Autor Imran Ayata und dem Münchner Künstler Bülent Kullukcu. An diesem Abend erfahren die Gäste im Café des IZ, Bergheimer Straße 147, nicht nur ein Stück Einwanderungsgeschichte Deutschlands, sondern erhalten augenzwinkernd Einblick in deutsche „Musikgeschichte mit Migrationshintergrund“. Ab 22.30 Uhr gibt´s mit dem Gastarbeiter-Rave was für die Beine. Der Eintritt an diesem Abend ist frei.

Offizieller Auftakt: Was kann eine Kommune tun, um Zusammenhalt zu fördern?

Die offizielle Auftaktveranstaltung der Aktionswochen findet unter dem Motto „Zusammenhalt fördern: Was können Kommunen tun?“ am Dienstag, 13. März 2018, um 19.30 Uhr im Kleinen Saal des IZ, Bergheimer Straße 147, statt. Bürgermeister Wolfgang Erichson wird in Vertretung des Oberbürgermeisters das Grußwort sprechen. Im Anschluss stellen Vertreter der Gemeinderatsfraktionen im Gespräch mit Jagoda Marinić, Leiterin des Interkulturellen Zentrums, ihre Ideen vor und präsentieren ihre Ansätze im Bereich Interkultur, interkultureller Austausch und Förderung von Migrantinnen und Migranten als Teil der Zivilgesellschaft. Das IZ als Haus der Begegnung ermöglicht dadurch den Gästen, die Positionen der Fraktionen kennenzulernen. Auch das Publikum wird die Gelegenheit haben, eigene Anliegen vorzubringen. Der Eintritt an diesem Abend ist frei. Um besser planen zu können, wird um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Hohe Beteiligung und gemeinsames Engagement bei Kooperationsveranstaltungen

„Es ist eine Erfolgsgeschichte, zu der viele Heidelbergerinnen und Heidelberger beigetragen haben: Aus acht kleineren Veranstaltungen sind, nach nur fünf Jahren, über vierzig Veranstaltungen von knapp achtzig Heidelberger Institutionen und Vereinen geworden. Dieses Jahr bin ich besonders stolz, dass wir unser Ziel erreicht haben, in klugen Kooperationen zusammenzuarbeiten, schließlich wollen wir die Menschen zusammenbringen“, so Jagoda Marinić, Leiterin des Interkulturellen Zentrums.

Weitere Veranstaltungen im IZ:

 Samstag, 17. März 2018, 10 bis 14 Uhr, Unique but United (Tanz, Theater und Workshop)
 Dienstag, 20. März 2018, 19.30 Uhr, Patrick Chamoiseau: „Migranten“ (Lesung zum Internationalen Tag gegen Rassismus im IZ)
 Samstag, 24. März 2018, 17 bis 19.30 Uhr, Parolen Paroli bieten (Argumentationstraining)
 Samstag, 24. März 2018, 20 Uhr, Brandgefährlich: Wie das Schweigen der Mitte die Rechten stark macht (Vortrag und Diskussion)

Das vollständige Programm der Aktionswochen gibt es unter www.iz-heidelberg.de. Es liegt zudem in Papierform in den Bürgerämtern der Stadt Heidelberg und bei vielen anderen Institutionen und Kooperationspartnerinnen und -partnern aus. Informationen zu allen Veranstaltungen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ gibt es zudem im Sekretariat des Interkulturellen Zentrums unter 06221 58-15600 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.