Prämierung für Klimaschutz im Kindergarten

Bewegungskindertagesstätte Grashüpfer, Laumersheim
PressefotoKleinerDaumen

Der Verband Region Rhein-Neckar zeichnet 20 Kitas mit dem Klimasiegel aus
Am 05. Juni hat der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) gemeinsam mit
dem NaturGut Ophoven 20 Kitas aus der Metropolregion Rhein-Neckar mit
dem Klimasiegel ausgezeichnet. Grund der Auszeichnung: Die Kitas setzen
sich aktiv für den Klimaschutz ein. Die Prämierung fand in der
Kindertagesstätte Grashüpfer in Laumersheim statt.
Die teilnehmenden Einrichtungen hatten sich seit Oktober 2017 mit den
Themen Klimaschutz und Klimawandel auseinandergesetzt. Spielerisch
lernten die Kinder, wie sie durch ihr Alltagsverhalten in der Kita oder zu Hause
das Klima schützen können.
Das Feedback zum Projekt zeigt, dass sich Kinder unvoreingenommen und
mit viel Freude dem Thema nähern. Für sie ist es ganz selbstverständlich ihre
Umwelt als wertvoll und schützenswert zu erachten, ohne dabei Aufwand und
Nutzen gegeneinander abzuwägen.
Und auch Eltern lernen, dass zukunftsfähige Mobilität, unabhängige
Energieversorgung, bezahlbarer Wohnraum, Umwelt- und Artenschutz,
Gesundheitsvorsorge, regionale Wertschöpfung und Klimaschutz mehrere
Facetten ein und derselben Problemstellung sind.
Grundlage für die pädagogische Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher bildete
eine Fortbildung zum Handbuch „Kleiner Daumen – große Wirkung.
Klimaschutz im Kindergarten“. Zusätzlich erhielten die Mitarbeiter und
interessierte Eltern in zahlreichen Workshops des VRRN sowie von
Klimaschutzmanagern aus der Region Tipps für den ressourcenschonenden
Umgang mit Strom, Wasser und Wärme.
Mit der Überreichung des Klimasiegels und einer Urkunde durch Frank
Rüttger, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Leiningerland, endete nun die
Projektlaufzeit, doch damit nicht das Engagement der Einrichtungen für den
Klimaschutz. Beim abschließenden gemeinsamen Erfahrungsaustausch
waren sich die Erzieherinnen und Erzieher einig, dass sie auch „weiterhin das
Thema Klimawandel und Klimaschutz in ihre pädagogische Arbeit einbringen
wollen“.