Baubeginn für das neue Heizkraftwerk von MVV

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Photograph new MVV EfW Facility Dundee

im schottischen Dundee
Inbetriebnahme für 2020 geplant - Investition von 135 Mio. Euro in hochmoderne Anlage mit Kraft-Wärme-Kopplung

Das Mannheimer Energieunternehmen MVV hat den offiziellen Startschuss für den Bau eines neuen abfallgefeuerten Kraftwerks im schottischen Dundee gegeben. Gemeinsam mit seinen Projektpartnern, der Stadt Dundee und der Council Area Angus sowie dem Reifenhersteller Michelin, entwickelt das Unternehmen in Schottland eine hochmoderne thermische Abfallbehandlung. Als Symbol für eine tragfähige Partnerschaft pflanzten Vertreter der Unternehmen und Kommunen heute drei Bäume auf dem Gelände der neuen Anlage.
„Wir errichten hier, mit Blick auf Energieeffizienz und technischen Standard, eines der modernsten Kraftwerke seiner Art in Europa“, betonte Dr. Georg Müller, Vorstandsvorsitzender der MVV.
Als unverzichtbarer Bestandteil einer erfolgreichen Kreislaufwirtschaft und Schlüssel für eine nachhaltige Ressourcenschonung biete die thermische Abfallbehandlung mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung allen beteiligten Partnern eine ökonomische und ökologische Lösung, so Dr. Müller weiter.
Das Heizkraftwerk in Dundee ist das dritte Projekt der MVV in Großbritannien nach den beiden bereits erfolgreich laufenden Kraftwerken in Plymouth und Ridham. In der schottischen Stadt hat MVV Ende November eine Abfallbehandlungsanlage übernommen. Parallel zur bestehenden Anlage baut das Unternehmen mit Gesamtinvestitionen von 135 Millionen Euro nun ein hochmodernes und hocheffizientes neues Heizkraftwerk und wird dies nach der Fertigstellung 25 Jahre lang betreiben. Das neue Heizkraftwerk ist auf einen jährlichen Durchsatz von 110.000 Tonnen Abfall ausgelegt. Diese Mengen kommen überwiegend direkt von den kommunalen Partnern, in Verbindung mit gewerblichen Abfällen erreicht MVV eine Vollauslastung.
Auch diese neue Anlage betreibt MVV in Kraft-Wärme-Kopplung. Bei einem Gesamtwirkungsgrad von bis zu 55 Prozent erzeugt die Anlage dabei elektrische Energie mit einer Leistung von bis zu 10 Megawatt und Wärmeenergie mit einer Leistung von bis zu 17 Megawatt. Die
Wärme wird an das benachbarte Werk des Reifenherstellers Michelin geliefert.