Freiraum für den Tanz

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Freiraum für den Tanz

Eine Diskussionsveranstaltung mit und über Tanz am 2. Dezember um 19 Uhr im Tanzhaus Käfertal
 
Am Mittwoch, 2. Dezember, laden das Nationaltheater und das Kulturamt der Stadt Mannheim zu der Veranstaltung Freiraum für den Tanz ein, um mit Experten aus ganz Deutschland über die Möglichkeiten des Tanzes in der städtischen Entwicklung zu diskutieren. Angekündigt haben sich neben der Berliner Theaterfrau Nele Hertling auch die Tanzexperten Helge Letonja aus Bremen und Dr. Klaus Kieser aus Saarbrücken. Durch den Abend führt der Mannheimer Kurator und Dramaturg Jan-Philipp Possmann, der am Nationaltheater das Diskussions-Format Utopie Station ins Leben rief.
 
Welche Potentiale bietet die Tanzkunst einer Stadt? Was braucht sie dafür? Und was muss geschehen, damit sich freie Tanz-Szene und Stadttheaterensembles immer wieder neugierig und auf Augenhöhe begegnen? Experten aus ganz Deutschland sind eingeladen, diese Fragen gemeinsam mit dem Publikum zu diskutieren: Als ehemalige Leiterin des Hebbel-Theaters Berlin, langjährige Vizepräsidentin der Akademie der Künste und Mitbegründerin des Festivals Tanz im August gilt Nele Hertling als eine der erfahrensten Akteurinnen der freien Theaterkultur in Deutschland. Auch der Choreograf Helge Letonja leistete wichtige Aufbauarbeit für die freie Kunst: 1996 gründete er das steptext dance project, das er 2003 als äußerst erfolgreiche Produktions- und Präsentationsplattform für zeitgenössischen Tanz in der Bremer Schwankhalle etablierte. Aus dem Südwesten Deutschlands berichtet der Autor, Verleger, Ballettmanager und Dramaturg Dr. Klaus Kieser, vielen als Ko-Autor der Standartwerke Kleines Wörterbuch des Tanzes, Ballett heute und Reclams Ballettführer bekannt. Seit 2014 begleitet er Ballettdirektor Stijn Celisam und seine Compagnie am Saarländischen Staatstheater und ergänzt als Sprachrohr für Stadttheaterkultur die geladene Experten-Runde.
 
Dazu zeigen die Mannheimer Tanz-Künstlerinnen Julie Pécard und Michelle Cheung erste Ausschnitte aus ihrer neuen Choreografie UN/feminine, die am 4. Dezember im Theater im Felina-Areal zur Uraufführung kommt.