414. Aktuelle Meldung zu Corona 21.04.2021

Stadt Mannheim
corona

1. Aktuelle Fallzahlen
2. Zusätzliche Impftermine für Bürger*innen des Jahrgangs 1946
3. Bundeswehrsoldaten unterstützen Gesundheitsamt – „Staffelübergabe“ an ABC-Abwehrbataillon


1. Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich auf 14.111 /Vier weitere Todesfälle

Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 21.04.2021, 16 Uhr 105 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich auf insgesamt 14.111.

Das Gesundheitsamt der Stadt Mannheim bestätigt heute vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Mannheim. Eine über 90 und eine über 80 Jahre alte Frau sowie ein über 70 und ein über 60 Jahre alter Mann verstarben in Mannheimer Krankenhäusern.

Insgesamt hat es in Mannheim seit Beginn der Pandemie 278 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben.

Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu den positiv mit einem PCR-Test getesteten Fällen auf, nachdem der Laborbefund im Gesundheitsamt vorliegt. Im ersten Schritt ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen der nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen. Diese werden nach Entscheidung und fachlicher Einschätzung durch das Gesundheitsamt auf das Virus getestet.

Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang gelten in Mannheim 12.225 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 1.608 akute Infektionsfälle.

Das Gesundheitsamt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch bei geringen Krankheitszeichen wie Schnupfen, Husten oder leichtem Fieber sofort testen zu lassen.

Sollte ein Selbsttest durchgeführt worden sein, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass, bei einem positiven Ergebnis, die dringende Empfehlung besteht, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung des Ergebnisses durchführen zu lassen. Ein PCR-Test kann nach vorheriger Rücksprache in einer niedergelassenen Praxis, in einer Schwerpunktpraxis, in der Fieberambulanz oder einem Testzentrum mit PCR-Testangebot erfolgen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses besteht entsprechend der Vorgabe des Landes in der Corona Verordnung Absonderung die Vorgabe, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Damit helfen Sie aktiv, eventuelle Infektionsketten mit einer Weiterverbreitung des Virus zu unterbrechen.

Ist der PCR-Test ebenfalls positiv, muss man sich unverzüglich in häusliche Absonderung begeben. In einem solchen Fall greifen die Absonderungspflichten aus der CoronaVO Absonderung.

Informationen dazu unter: undefined

Sobald das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg die Inzidenz für den Stadtkreis Mannheim veröffentlicht, ist sie unter www.mannheim.de/inzidenzzahl einzusehen.


2. Zusätzliche Impftermine für Bürger*innen des Jahrgangs 1946

Die Verschickung von Schreiben an alle Bürger*innen des Geburtsjahrgangs 1946 mit Hauptwohnsitz in Mannheim ist abgeschlossen. Sie werden gebeten, den Briefeingang zu beachten. Die Schreiben erreichen die Bürger*innen sukzessive und sollen denjenigen, die über die Telefonnummer 116117 keinen Termin erhalten haben, die Möglichkeit geben, einen Impftermin zu vereinbaren. Es sind auch kurzfristige Termine verfügbar. Der Jahrgang 1947 wird zur Versendung vorbereitet.

Das Schreiben beinhaltet eine spezielle Telefonnummer und eine individualisierte Zugangsnummer, um Missbrauch zu vermeiden. Über dieses Schreiben wird also – zusätzlich zur Möglichkeit einer Buchung über die 116117 – eine Terminvergabe für diesen berechtigten Personenkreis gesichert.

Weiterhin ist eine schnellere Buchung über die 116117 und www.impfterminservice.de möglich und empfehlenswert.

Zuvor wurden bereits alle über 80-jährigen Mannheimer*innen sowie Einwohner*innen der Jahrgänge 41/42/43/44/45 angeschrieben. Diese werden weiterhin gebeten, zu prüfen, ob der Brief eingegangen ist und die Möglichkeit der gesonderten Buchung rasch zu nutzen, wenn sie über die zentrale Anmeldung noch keinen Impftermin erhalten haben.


3. Bundeswehrsoldaten unterstützen Gesundheitsamt – „Staffelübergabe“ an ABC-Abwehrbataillon

Seit dem 22. Oktober 2020 haben Soldaten der 1. Kompanie des Panzerbataillons 363 in Hardheim in Vollzeit an sieben Tagen in der Woche das Gesundheitsamt in Mannheim beim Einsatz gegen die Corona-Pandemie unterstützt. Jetzt übernimmt das ABC-Abwehrbataillon 750 aus Bruchsal diese Aufgabe. Im Ratssaal wurden heute (21.04.2021) die Soldaten aus Hardheim verabschiedet und „der Staffelstab“ wurde an die Soldaten aus Bruchsal übergeben.
Stadtrat Chris Rihm übergab ein Dankesschreiben des Oberbürgermeisters an Hauptmann Philipp Holschuh, der das Panzerbataillon bei seinem Einsatz in Mannheim angeführt hatte.

Stadtrat Rihm betonte in seiner Ansprache, dass trotz der vermeintlichen Ferne zur Verwaltung, eine schnelle und tiefgehende Einarbeitung in neue, ungewohnte Themengebiete erfolgt sei. Das Aufgabenspektrum sowie die eigenverantwortliche Bearbeitung seien mit der Zeit immer weiter angewachsen, sodass eine stetige Entlastung der Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes ermöglicht werden konnte. „Wir möchten allen Mitarbeitenden des Panzerbataillons für ihren großen Einsatz danken. Wir hoffen, dass Ihnen allen Mannheim gut in Erinnerung bleibt und Sie später einmal wieder zu einem Besuch vorbeikommen. Gleichzeitig möchten wir die neuen Unterstützer des ABC-Abwehrbataillons 750 herzlich in Mannheim willkommen heißen und uns bereits vorab für Ihren Einsatz bedanken“, so Rihm weiter.

Aufgrund des weiteren Anstiegs des Infektionsgeschehens hatte die Stadt Mannheim im letzten Jahr Soldat*innen der Bundeswehr angefordert, die das Gesundheitsamt bei seiner Arbeit unterstützen sollten. Im Rahmen dieser Unterstützungsleistung waren 47 Personen in wechselnder Stärke (10 – 14 Personen an den Wochenenden und Feiertagen sowie 15 – 20 Personen an Werktagen) im Einsatz.

Die Soldaten unterstützen die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes bei der Kontaktaufnahme mit positiv getesteten Bürger*innen sowie deren Kontaktpersonen. Dies erfolgt in der Regel telefonisch oder elektronisch, die Arbeit findet somit am PC oder Telefon statt. Dazu gehört die Information und Beratung betroffener Personen auf Grundlage eines vom Gesundheitsamt bereitgestellten Fragenkatalogs, die Verwaltung und Eingabe ihrer Daten sowie die Datenübermittlung und -erfassung in einer speziellen Software.