426. Aktuelle Meldung zu Corona 03.05.2021

Stadt Mannheim
corona

1. Aktuelle Fallzahlen
2. Mobile Corona-Impfteams auf der Hochstätt
3. Zusätzliche Impftermine für Bürger*innen des Jahrgangs 1952

1. Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich auf 15.115

Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 03.05.2021, 16 Uhr 31 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich auf insgesamt 15.115.

Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu den positiv mit einem PCR-Test getesteten Fällen auf, nachdem der Laborbefund im Gesundheitsamt vorliegt. Im ersten Schritt ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen der nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen. Diese werden nach Entscheidung und fachlicher Einschätzung durch das Gesundheitsamt auf das Virus getestet.

Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang gelten in Mannheim 12.974 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 1.856 akute Infektionsfälle.

Das Gesundheitsamt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch bei geringen Krankheitszeichen wie Schnupfen, Husten oder leichtem Fieber sofort testen zu lassen.

Sollte ein Selbsttest durchgeführt worden sein, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass, bei einem positiven Ergebnis, die Verpflichtung besteht, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung des Ergebnisses durchführen zu lassen. Ein PCR-Test kann nach vorheriger Rücksprache in einer niedergelassenen Praxis, in einer Schwerpunktpraxis oder einem Testzentrum mit PCR-Testangebot erfolgen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses besteht entsprechend der Vorgabe des Landes in der Corona Verordnung Absonderung die Empfehlung, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Damit helfen Sie aktiv, eventuelle Infektionsketten mit einer Weiterverbreitung des Virus zu unterbrechen.

Ist der PCR-Test ebenfalls positiv, muss man sich unverzüglich in häusliche Absonderung begeben. In einem solchen Fall greifen die Absonderungspflichten aus der CoronaVO Absonderung.

Informationen dazu unter: undefined

Inzidenzzahl für den Stadtkreis Mannheim ist unter www.mannheim.de/inzidenzzahl einzusehen.

2. Mobile Corona-Impfteams auf der Hochstätt

Seit heute, Montag, 3. Mai, wird das Impfzentrum der Stadt Mannheim zunächst eine Woche lang Vor-Ort-Impfungen auf der Hochstätt durchführen. Die Impfungen werden von mobilen, fachlich geschulten Teams durchgeführt. Das Impfangebot dort richtet sich allein an Bewohnerinnen und Bewohner der Hochstätt. Das Angebot wurde bereits am ersten Tag sehr positiv angenommen.

„Wir müssen feststellen, dass das Infektionsgeschehen in Stadtteilen mit besonderen sozialen Herausforderungen deutlich überdurchschnittlich ist. Das gilt auch für die Hochstätt. Wohnverhältnisse und ein hoher Anteil von Menschen, die nicht von zu Hause aus arbeiten können, sind eine Erklärung für das verstärkte Infektionsgeschehen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und führt weiter aus: „Gleichzeitig wissen wir, dass gerade in diesen Stadtteilen die Impfquote unterdurchschnittlich ist. Wir haben uns deshalb entschieden, das Impfangebot vor Ort zu bringen. Wir beginnen versuchsweise auf der Hochstätt, weil wir uns von diesem Test auch neue Erkenntnisse zur Eindämmung des Infektionsgeschehens erhoffen. Die Hochstätt ist ein klar abgrenzbares und mit knapp 3200 Bewohnern überschaubares Quartier. Auf Basis der Erkenntnisse, die wir dort erlangen, können wir anschließend ziel genauer planen. Wir haben vor, das Modell der mobilen Impfungen auch in weiteren Quartieren und Stadtteilen mit hohen Inzidenzen fortzusetzen. Auch das Land begrüßt dieses Modellprojekt und unterstützt uns dabei.“

Der Amtschef des Ministeriums für Soziales und Integration, Prof. Dr. Uwe Lahl: „Seit ein paar Tagen wird es bundesweit diskutiert: Die Corona-Impfkampagne erreicht manche Teile der Bevölkerung noch nicht ausreichend, das betrifft vor allem Stadtteile mit besonderen sozialen Herausforderungen. Das Projekt der Stadt Mannheim ist die richtige Antwort darauf, indem es niederschwellig das Impfen direkt zu den Menschen bringt.“

Das mobile Impfangebot wird in der kommenden Woche von Montag bis Sonntag im Quartiersbüro der Hochstätt angeboten. Zwei Mobile Impfteams werden dort für die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers bereitstehen. Die zweite Impfdosis erhalten die Bewohner*innen der Hochstätt im entsprechenden Zeitabstand ebenfalls vor Ort im Quartier.

3. Zusätzliche Impftermine für Bürger*innen des Jahrgangs 1952

„Die Impfung ist für ältere Gruppen lebenswichtig! Sie sind im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus besonders gefährdet. Deswegen bitte ich alle Mannheimer*innen im Alter von über 70 Jahren: Warten Sie nicht, wenn der Brief bei Ihnen eingegangen ist und vereinbaren Sie umgehend einen Termin,“ appelliert Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. „Über die Briefe haben wir für die angeschriebenen Gruppen eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen, sich einfach für einen Impftermin anzumelden. Wer Bekannte oder Verwandte in diesem Alter hat, kann auf diese zugehen und sich erkundigen, ob Unterstützung gewünscht wird. Damit tragen Sie nicht nur zum Schutz Ihrer Angehörigen und Freunde bei, sondern helfen auch, die Pandemie gemeinsam zu bewältigen,“ führt der Oberbürgermeister aus.

Die Verschickung von Schreiben an alle Bürger*innen des Geburtsjahrgangs 1952 mit Hauptwohnsitz in Mannheim ist abgeschlossen. Auch alle über 80- und über 70-jährigen Mannheimer*innen wurden seit Anfang Februar nach und nach von der Stadt angeschrieben. Sie werden weiterhin gebeten, zu prüfen, ob der Brief eingegangen ist und die Möglichkeit der gesonderten Buchung rasch zu nutzen, wenn sie über die zentrale Anmeldung noch keinen Impftermin erhalten haben.

Die Schreiben erreichen die Bürger*innen sukzessive und sollen denjenigen, die über die Telefonnummer 116117 keinen Termin erhalten haben, die Möglichkeit geben, einen Impftermin zu vereinbaren. Es sind auch kurzfristige Termine verfügbar!

Das Schreiben beinhaltet eine spezielle Telefonnummer und eine individualisierte Zugangsnummer, um Missbrauch zu vermeiden. Über dieses Schreiben wird also – zusätzlich zur Möglichkeit einer Buchung über die 116117 – eine Terminvergabe für diesen berechtigten Personenkreis gesichert.

Weiterhin ist eine schnellere Buchung über die 116117 und www.impfterminservice.de möglich und empfehlenswert.

Die Aktion wird in dieser Woche fortgesetzt. Angeschrieben werden alle 65jährigen und älteren Bürger*innen mit Hauptwohnsitz in Mannheim bis zum Geburtstermin 30.06.1956. Aufgrund der erweiterten Impfangebote und die Möglichkeit der Impfung durch den Hausarzt, wird die Aktion dann beendet. Die Stadt bittet darum, nicht auf den Brief zu warten, wenn dieser noch nicht eingegangen ist, sondern schon jetzt die Möglichkeit der zentralen Terminvereinbarung über die 116117 und www.impfterminservice.de zu nutzen.