Bedeutung von Kommunen für die Biodiversität

Livestream des Bundesumweltministeriums
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Umweltbürgermeisterin Prof. Dr. Diana Pretzell hat gestern in Vorbereitung auf die 15. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens zur biologischen Vielfalt (CBD COP- 15) mit Teilnehmer*innen aus Politik und Umweltverbänden über die Frage diskutiert, wie die weltweite Naturzerstörung aufgehalten und eine Trendwende zum Schutz der biologischen Vielfalt erreicht werden kann. Auf der CBD COP 15 soll ein neuer globaler Rahmen für biologische Vielfalt für die Zeit nach 2020 beschlossen werden. Die gestrige Vorbereitungskonferenz, an der auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze teilnahm, wurde von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit einer Videobotschaft eröffnet.

Bürgermeisterin Prof Dr. Diana Pretzell ging in ihren Redebeiträgen auf die Bedeutung von Kommunen für die Erhaltung der Biodiversität ein und hob hervor: „Städte spielen eine große Rolle bei der Biodiversität. Die vielen unterschiedlichen Arten, die dort leben, müssen geschützt werden. In Mannheim haben wir beispielsweise eine besondere Verantwortung für den Feldhamster, den wir gerade letzten Monat wieder ausgewildert haben. Für aufkommende Hitzewellen, wie wir sie gerade wieder erleben, müssen in den Städten Lösungen für Begrünungen gefunden werden, die Biodiversitätsnah sein und den Arten Lebensraum bieten müssen.“ Daneben brauche es finanzielle Unterstützung und den Rückhalt aus der Weltgemeinschaft sowie lokale Initiativen, wie den Local Green Deal in Mannheim.

Der neue globale Rahmen für die biologische Vielfalt, der auf der kommenden 15. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD COP-15) in Kunming, China, beschlossen werden soll, wird der wichtigste Handlungsleitfaden für den Umgang mit der Natur für die nächsten Jahrzehnte werden.