483. Aktuelle Meldung zu Corona 29.06.2021

Stadt Mannheim
corona

1. Aktuelle Fallzahlen
2. Bekanntmachung – Inzidenz 5 Tage unter 10 - In Mannheim gilt Inzidenzstufe 1 ab 30.6.
3. Besucherbegrenzung und Datenerfassung durch Online-Ticketing bleiben in Freibädern bestehen
4. Mobile Corona-Impfteams in der Mannheimer Unterstadt
5. Bundeswehrsoldaten verabschiedet: Dank für die Hilfe bei der Pandemie-Bekämpfung

1. Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle bleibt bei 16.345

Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 29.06.2021, 16 Uhr, es wurden drei weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich deshalb auf insgesamt 16.345.

Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu den positiv mit einem PCR-Test getesteten Fällen auf, nachdem der Laborbefund im Gesundheitsamt vorliegt. Im ersten Schritt ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen der nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen. Diese werden nach Entscheidung und fachlicher Einschätzung durch das Gesundheitsamt auf das Virus getestet.

Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang gelten in Mannheim 15.918 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 124 akute Infektionsfälle.

Das Gesundheitsamt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch bei geringen Krankheitszeichen wie Schnupfen, Husten oder leichtem Fieber sofort testen zu lassen.
Sollte ein Selbsttest durchgeführt worden sein, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass, bei einem positiven Ergebnis, die Verpflichtung besteht, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung des Ergebnisses durchführen zu lassen. Ein PCR-Test kann nach vorheriger Rücksprache in einer niedergelassenen Praxis, in einer Schwerpunktpraxis oder einem Testzentrum mit PCR-Testangebot erfolgen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses besteht entsprechend der Vorgabe des Landes in der Corona Verordnung Absonderung die Empfehlung, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Damit helfen Sie aktiv, eventuelle Infektionsketten mit einer Weiterverbreitung des Virus zu unterbrechen.

Ist der PCR-Test ebenfalls positiv, muss man sich unverzüglich in häusliche Absonderung begeben. In einem solchen Fall greifen die Absonderungspflichten aus der CoronaVO Absonderung.

Informationen dazu unter: undefined

Die Inzidenzzahl für den Stadtkreis Mannheim ist unter www.mannheim.de/inzidenzzahl einzusehen.

2. Bekanntmachung – Inzidenz 5 Tage unter 10 - In Mannheim gilt Inzidenzstufe 1 ab 30.6.

Die Stadt Mannheim erlässt als zuständiges Gesundheitsamt auf Grundlage der § 1 Absatz 2, 3 und § 22 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) in der zur Zeit geltenden Fassung für das Gebiet der Stadt Mannheim nachstehende


Bekanntmachung

Im Stadtkreis Mannheim wird der Inzidenzwert von 10 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten (29.06.2021: 4,8; 28.06.2021: 5,5; 27.06.2021: 5,8 ; 26.06.2021: 5,8 ; 25.06.2021: 8,7). Maßgeblich ist der vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichte Inzidenzwert.

Damit gilt gemäß § 1 Absatz 3 Satz 2 iVm § 22 CoronaVO ab Mittwoch, dem 30.06.2021, die Inzidenzstufe 1.

Mannheim, den 29.06.2021


Dr. Peter Schäfer
Leiter Fachbereich Jugendamt und Gesundheitsamt

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Lockerungen mit vier Inzidenzstufen ab 28. Juni

3. Besucherbegrenzung und Datenerfassung durch Online-Ticketing bleiben in Freibädern bestehen

Der Fachbereich Sport und Freizeit weist darauf hin, dass trotz der Lockerungen, die die Inzidenzstufe 2 (und auch die Inzidenzstufe1) der neuen Corona-Verordnung des Landes mit sich bringen, in den Mannheimer Freibädern weiterhin eine Besucherbegrenzung besteht. So dürfen zwar gemäß § 11, Abs. 3.1 CoronaVO in Bädern und Badeseen mit kontrolliertem Zugang unbegrenzt Personen eingelassen werden, eine Begrenzung für die Nutzung der Becken ist jedoch nach wie vor über §6a, Abs. 2 CoronaVO Bäder und Saunen geregelt. So darf sich beispielsweise aktuell in Nichtschwimmerbecken pro drei Quadratmetern Wasserfläche eine Person aufhalten – vorher war dies pro vier Quadratmeter Wasserfläche eine Person. Im Herzogenriedbad erhöht sich somit im Zeitfenster 10.30 bis 20 Uhr ab 1. Juli die Kapazitätsgrenze von aktuell 1.750 auf 3.000 Besucherinnen und Besucher.
Die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung bleibt unverändert bestehen, weshalb auch das Online-Ticketing aufrecht erhalten wird. Freibadkarte können bis zu sieben Tage im Voraus unter www.schwimmen-mannheim.de erworben werden.

4. Mobile Corona-Impfteams in der Mannheimer Unterstadt

Von Montag, 05. Juli, bis Sonntag, 11. Juli, führt das Impfzentrum Mannheim Vor-Ort-Impfungen in der Mannheimer Unterstadt durch. Die Impfungen werden von mobilen, fachlich geschulten Teams durchgeführt. Das Impfangebot dort richtet sich an alle in der Unterstadt mit Hauptwohnung gemeldeten Personen über 18 Jahren. Geimpft wird mit dem Impfstoff Moderna.

Das Mobile Pop-up-Impfzentrum wird ab Montag, 05. Juni, 9:30 bis 14:30 Uhr in der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt (Café Filsbach) in J6, 1-2, angeboten. Ab Dienstag sind Impfungen dann bereits 30 Minuten früher, sprich ab 9 Uhr möglich. Zudem wird ein Impfbus mit einem mobilen Impfteam an einem Standort in der Unterstadt impfen und die Bewohnerinnen und Bewohner über das Impfangebot informieren. Der Standort für den Impfbus wird noch bekannt gegeben.

Für die Erstimpfungen vor Ort ist kein Termin notwendig. Die zweite Impfdosis erhalten Bewohnerinnen und Bewohner der Unterstadt im entsprechenden Zeitabstand ebenfalls vor Ort. Der Termin für die Zweitimpfung wird bei der Erstimpfung vergeben.

Das Impfgebiet Mannheimer Unterstadt erstreckt sich von den Planken inklusive der erweiterten Planken bis zum Friedrichs- bzw. Luisenring. Impfberechtigt sind somit alle in den Quadraten E bis K bzw. P bis U mit Hauptwohnung gemeldeten Personen ab 18 Jahren.

Weitere Vor-Ort-Impfangebote

Aktuell bis zum Sonntag, 04. Juli, impfen die mobilen Corona-Impfteams auf der Schönau mit dem Impfstoff Moderna. Das Impfangebot dort richtet sich an alle auf der Schönau mit Hauptwohnung gemeldeten Personen über 18 Jahren. Das Mobile Pop-up-Impfzentrum wird von 9:00 bis 14:30 Uhr im Kulturzentrum im Siedlerheim, Bromberger Baumgang 6, angeboten. Zudem steht ein Impfbus im gleichen Zeitraum auf dem Parkplatz an der Endhaltestelle in der Ortelsburger Straße. Für die Erstimpfungen vor Ort ist kein Termin notwendig. Die zweite Impfdosis erhalten Bewohnerinnen und Bewohner der Schönau im entsprechenden Zeitabstand ebenfalls vor Ort. Der Termin für die Zweitimpfung wird bei der Erstimpfung vergeben.

In der Neckarstadt-West finden bis Sonntag, 04. Juli, nur Zweitimpfungen statt, die Termine für die Zweitimpfungen wurden bereits bei den Erstimpfungen sechs Wochen zuvor vergeben, geimpft wird von 9 bis 14:30 Uhr.

Grund für die Sonderimpfaktionen in Quartieren und Stadtteilen sind überdurchschnittliche Inzidenzen, eine hohe Wahrscheinlichkeit schwererer Verläufe und eine niedrige Impfquote.

Impfung im Impfzentrum auf dem Maimarktgelände

Weiterhin ist eine Impfung auch im Impfzentrum auf dem Maimarktgelände möglich. Aktuell werden immer wieder neue Termine eingestellt. Die Impfung im Impfzentrum erfolgt nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Die Anmeldung erfolgt zentral über das Land Baden-Württemberg. Es gibt folgende Möglichkeiten, einen Termin zu vereinbaren:

Per Telefon unter 116 117
Auf der Homepage www.impfterminservice.de. Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse, beziehungsweise die Möglichkeit eine SMS zu empfangen.

Mannheimerinnen und Mannheimer können sich im zentralen Impfzentrum in Mannheim oder einem anderen Impfzentrum in Baden-Württemberg impfen lassen.

5. Bundeswehrsoldaten verabschiedet: Dank für die Hilfe bei der Pandemie-Bekämpfung

Seit dem 22. Oktober 2020 haben Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr die Stadt Mannheim im Kampf gegen die Corona-Pandemie unterstützt. Von Oktober 2020 bis April 2021 hat die 1. Kompanie des Panzerbataillons 363 in Hardheim in Vollzeit an sieben Tagen in der Woche für das Gesundheitsamt in Mannheim gearbeitet. Im April hat das ABC-Abwehrbataillon 750 aus Bruchsal diese Aufgabe übernommen. Im Mai 2021 haben das Artilleriebataillon 295 aus Stetten und im Mai und Juni das Gebirgsjägerbataillon 231 aus Bad Reichenhall in Mannheim mitgearbeitet.
Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz hat die Soldatinnen und Soldaten heute (29.06.2021) im Ratssaal verabschiedet und sich für die tatkräftige Unterstützung bedankt: „Sie alle haben einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung geleistet und damit Erkrankungen und schwere Verläufe durch Corona verhindert. Dafür danke ich Ihnen, auch im Namen der Stadtverwaltung, des Gemeinderates sowie der Bürgerschaft ganz herzlich!“
Aufgrund des weiteren Anstiegs des Infektionsgeschehens hatte die Stadt Mannheim im letzten Jahr Soldat*innen der Bundeswehr angefordert, die das Gesundheitsamt bei seiner Arbeit unterstützen sollten. Im Rahmen dieser Unterstützungsleistung waren insgesamt mehr als 100 Personen in wechselnder Stärke im Einsatz.
Die Soldatinnen und Soldaten unterstützten die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes bei der Kontaktaufnahme mit positiv getesteten Bürgerinnen und Bürgern sowie deren Kontaktpersonen. Dies erfolgte in der Regel telefonisch oder elektronisch, die Arbeit fand somit am PC oder Telefon statt. Dazu gehörten die Information und Beratung betroffener Personen auf Grundlage eines vom Gesundheitsamt bereitgestellten Fragenkatalogs, die Verwaltung und Eingabe ihrer Daten sowie die Datenübermittlung und -erfassung in einer speziellen Software. Außerdem haben von November 2020 bis Februar 2021 jeweils zwölf Soldateninnen und Soldaten den Corona-Diagnosestützpunkt und die mobilen Abstrichteams der Universitätsmedizin Mannheim unterstützt, ab Februar 2021 waren dies dann noch sechs Angehörige der Bundeswehr. Es handelte sich dabei mehrheitlich um Sanitätskräfte.
„Mein Dank gilt auch allen Verbindungs- und Führungspersonen vor Ort für die gute Zusammenarbeit und all jenen, die den Einsatz der Soldatinnen und Soldaten ermöglicht haben, vom Verbindungskommando bis hin zu den entsprechenden Stellen bei Land und Bund“, so der OB weiter.
Noch bis Ende Juni unterstützen Soldaten aus dem Jägerbataillon aus Stetten die Arbeit im Impfzentrum. „Einen Verlängerungsantrag haben wir hierfür gestellt und vom Regierungspräsidium Karlsruhe gestern die erfreuliche Mitteilung erhalten, dass der bisher laufende Hilfeleistungsantrag zur Unterstützung durch die Bundeswehr für den Zeitraum vom 1. bis zum 31. Juli 2021 bewilligt wurde. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön“, erklärte der Oberbürgermeister.