Expertise aus Mannheim für Berliner Vorzeigeprojekt Städtische Delegation um Oberbürgermeister Dr. Kurz zu Gast bei Bechtle IT-Systemhaus

23.07.2021

Thomas Tröster
OBFirmenb

Im Rahmen eines Firmenbesuchs waren Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, sein Persönlicher Referent Petar Drakul, Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch, Baubürgermeister Ralf Eisenhauer, Christiane Ram, Leiterin des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung, und Georg Pins, Green Tech, Smart Economy und Geschäftsführung Netzwerk Smart Production bei der Wirtschaftsförderung Mannheim, in dieser Woche zu Gast bei dem Unternehmen Bechtle GmbH & Co. KG IT-Systemhaus Mannheim. Empfangen wurde die städtische Delegation von Bechtle-Geschäftsführer Stephan Mauer, Helge Höhn, Dienstleistungsleiter Business Services, Ralf Kuczinski, Account Executive, Nino Marz, Key Account Manager, und Konstantin Schüssele, Bid Manager bei dem Informationstechnologie-Unternehmen.

Eines der aktuellen Vorzeigeprojekte des Bechtle-Systemhauses Mannheim ist das digitale Bildungszentrum TUMO in Berlin. Von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel forciert, soll das „digitale Leuchtturmprojekt“ nach armenischem Vorbild die Freude von Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 12 und 18 Jahren an IT wecken. Programmieren, Robotik, Computerspielentwicklung und Animation sind nur einige von insgesamt 14 Themenfeldern, für die sich die Kinder und Jugendlichen anmelden können. Das kostenfreie außerschulische Angebot soll insbesondere auch Schülerinnen und Schüler aus sozial schwächeren Familien ansprechen und für alle zugänglich sein. Für die Einrichtung und Betreuung des TUMO hat sich Bechtle Mannheim bei der Ausschreibung durchgesetzt und einen Fünf-Jahres-Vertrag abgeschlossen. Bechtle hat für das TUMO das eigene Rechenzentrum bereitgestellt, die passende Hardware- und Software ausgewählt, ein Musikstudio sowie die Robotik-Ausstattung vor Ort in Berlin eingerichtet und die Gebäudebeschallung, das IT-Netzwerk (WLAN und LAN) sowie die Medientechnik organisiert. Bundesweit soll es weitere Bildungszentren nach TUMO-Vorbild geben. Dafür erhofft sich das Bechtle Systemhaus Folgeaufträge.

"Mit Bechtle haben wir einen leistungsstarken und kompetenten Dienstleiter vor Ort, der unter anderem mit der Einrichtung des TUMO-Bildungszentrums und Projekten zur Digitalisierung von Schulen in einem extrem wichtigen Bereich arbeitet. Die Pandemie hat uns gezeigt, wie stark die Korrelation zwischen Herkunft und Bildungserfolg ist. Die Digitalisierung verstärkt das. Wir müssen mit Programmen und Projekten auch die Kinder und Jugendlichen erreichen, die nicht aus dem klassischen Bildungsbürgertum kommen. Deshalb haben wir auch ein großes Interesse daran, auch in Mannheim ein TUMO-Bildungszentrum aufzubauen", erklärt der Oberbürgermeister.

Bei einem Rundgang stellten die Bechtle-Mitarbeiter unter anderem ihren digitalen Besprechungsraum sowie das firmeneigene Filmstudio vor, das eigens für die Aufnahme von Erklärvideos für Kundinnen und Kunden sowie für Schulungen von Mitarbeitenden am Arbeitsplatz eingerichtet wurde.

Bechtle-Geschäftsführer Mauer berichtete über die Zukunftsthemen für sein Unternehmen: „Vom Mannheimer Standort aus erreichen wir unsere Firmenkunden optimal. Das zentrale Thema für die Zukunft ist jedoch die Nachwuchsgewinnung am Standort. Unser Anliegen ist es, dass die digitale Infrastruktur der Schulen optimiert und zentral für alle Schulen organisiert wird“, so Mauer.

Im Bechtle IT Systemhaus am Standort Mannheim, das 1983 als Dialog GmbH in Mannheim gegründet wurde und seit 1994 ein Teil der Bechtle-Gruppe ist, hat sich 2001 mit Unterstützung der Mannheimer Wirtschaftsförderung im Gewerbegebiet Mallau angesiedelt. 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 20 Auszubildende und Duale Studierende zählen zum Mannheimer Team, das einen jährlichen Umsatz von 150 Millionen Euro erwirtschaftet. Zum Mannheimer Systemhaus gehört seit sechs Jahren ein weiterer Standort in Saarbrücken mit weiteren 30 Mitarbeitenden. Mehr über das Unternehmen erfahren Sie unter undefined