Kinderhaus Friedrich-Ebert feiert 50jähriges Bestehen

© Stadt Mannheim
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Kinderhaus Friedrich-Ebert feiert 50jähriges Bestehen

Bereits seit 1966 besteht der von Architekt Carlfried Mutschler geplante und gestaltete Gebäudekomplex des Kinderhauses Friedrich-Ebert in Mannheim Waldhof. „50 Jahre Kinderhaus Friedrich-Ebert, das sind 50 Jahre, in denen Kinder und ihre Familien begleitet und unterstützt werden, in denen kindliche Entwicklung gefördert wird und Kinderlachen dieses Haus erfüllt“, begrüßte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb nach der musikalischen Einstimmung der Kinderhauskinder die Festgemeinschaft.
 
Im Rahmen von städtebaulichen Planungen wurde in den frühen 60er Jahren mitten in der Wohnanlagen Kirchwaldsiedlung, Gartenstadt, Kuhbuckel und Speckwegsiedlung ein verdichtetes Kerngebiet geplant, das die Versorgung der Bürger mit allem Notwendigen sicherstellen sollte. Dazu zählen selbstverständlich Einrichtungen der frühkindlichen Bildung: „Entstanden ist das Kinderhaus Friedrich-Ebert, das 1966 125 Hortkindern, 15 Krabbelkindern sowie zwei so genannte Schulkindergärten, vergleichbar mit heutigen Grundschulförderklassen, Raum bot“, blickte die Dezernentin zurück. „Inzwischen sind die Schulkindergartengruppen dem Bedarf an regulären Kindergartenplätzen gewichen, die Betreuung der Schulkinder pendelte sich bei vier Hortgruppen ein und, dem steigenden Bedarf an Krippenplätzen nachkommend, konnten außerdem im Rahmen des Krippenausbaus drei Krippengruppen im Kinderhaus eingerichtet werden“, fuhr Dr. Freundlieb fort. So bietet das Kinderhaus Friedrich-Ebert heute insgesamt 114 Kindern in drei Krippengruppen, einer Ganztages-Kindergartengruppe und vier Hortgruppen Platz.
 
Der Tradition des Hauses entspricht auch der Anspruch, mit der pädagogischen Arbeit stets auf der Höhe der Zeit zu bleiben: „Heute legen die pädagogischen Fachkräfte im Kinderhaus besonderes Augenmerk auf die Aspekte Partizipation der Kinder sowie Erziehungspartnerschaft und gute Zusammenarbeit mit den Eltern“, stellte Dr. Freundlieb die vielfältigen Aufgaben der Erzieherinnen und Erzieher heraus, „auch die Ausgestaltung von Inklusion und selbstverständlich Sprachförderung, Sprachentwicklung oder Lebensweltorientierung sind Schwerpunkte.“
 
Bevor sich aber die Gäste am Buffet der hauseigenen „Koch-Piraten“ laben konnten, nutzte Hausleiter Steffen Herrmann die Gelegenheit, um sich bei der Bürgermeisterin, Sabine Gaidetzka, Leiterin des Fachbereiches Tageseinrichtungen für Kinder, Elke Riedlinger, seiner zuständigen Abteilungsleiterin, und dem Fachbereich Immobilienmanagement zu bedanken. Einem der wenigen männlichen Kinderhausleiter Mannheims oblag zuletzt die Ehre, das reichhaltige Buffet zu eröffnen.