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Von Weinheim lernen heißt Bildung lernen

K1024 SA MarokkoJetzt nehmen sich auch Einrichtungen aus Südafrika und Mosambik die VHS zum Vorbild - Dr. Cristina Riccas Mission

Weinheim. „Lernen führt zu Bildung. Und eine Gesellschaft, die für Bildung offen ist, ist per se auch offen für die Werte der Demokratie.“ Mit diesem Satz hat Weinheims Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner am Donnerstagmorgen im Seminarraum der Volkshochschule Badische Bergstraße (auf Englisch) Bildungsfachkräfte aus Südafrika und Mosambik begrüßt.
Die Gäste aus Afrika befinden sich derzeit auf einer Studienreise, um an deutschen Einrichtungen der Erwachsenenbildung gute Beispiele zu sehen. Die VHS in Weinheim mit ihrer weltgewandten Leiterin Dr. Cristina Ricca genießt einen derart guten Ruf, dass eine solche Bildungsreise in Sachen Bildung an Weinheim nicht vorbeikommt. Schon vor fünf Jahren hat die Weinheimer VHS-Chefin Kolleginnen und Kollegen aus Marokko geschult, um ihnen den Aufbau neuer Bildungsstrukturen nahe zu bringen. Dort sind mittlerweile sieben Volkshochschulen entstanden, die im Moment eine übergreifende Verbandsstruktur aufbauen. Auch Mitglieder der Delegation aus Südafrika, die jetzt in Weinheim ist, waren bereits in Marokko, um vor Ort die Arbeit der Kollegen kennenzulernen. In der VHS-Welt ist die Wahl-Weinheimerin mit italienischen Wurzeln ein Begriff.
Dr. Torsten Fetzner bescheinigte: „Sie agiert mit Weitsicht und einem gewissen Weltblick, sie blickt über den eigenen Kirchturm hinaus.“ Bildung, so der Bürgermeister, sei der Schlüssel zu Weltoffenheit, Toleranz, Verständnis und Integrationsfähigkeit. So seien die Bildungseinrichtungen in Deutschland eine Säule der stabilen Demokratie. Fetzner: „Wir sind sehr glücklich über diesen hohen Standard in unserer Stadt.“