In die Zukunft der Kinder und der Natur investieren – zwei Bienenkolonien für die Strahlemann-Stiftung sind bei JÄGER DIREKT eingezogen

Am vergangenen Freitag hat die Strahlemann-Stiftung mit Unterstützung von JÖST Abrasives auf dem Areal von JÄGER DIREKT in Heppenheim zwei Bienenstöcke aufgestellt. Auf den weiten Wiesen um das Firmengelände des Elektrozulieferers herum werden die rund 100.000 Bienen nun Nektar sammeln, um köstlichen Honig zu produzieren.
Frank Weiß, Gründer und Geschäftsführer der beefuture GmbH hat den Umzug der Bienen nach Heppenheim durchgeführt. Nach dem Aufbau der Bienenstöcke gab es Wissenswertes über die Bienen, über die Geschichte und Wirksamkeit von Honig und zum Thema Naturschutz allgemein. Beefuture setzt sich für nachhaltigen Naturschutz durch Bienenzucht ein. „Naturschutz und Bildung hängen ganz eng miteinander zusammen,“ erklärt uns Franz-Josef Fischer, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender und Gründer der Strahlemann-Stiftung. „Dieses Projekt ist nicht nur ein Umweltprojekt. Es ist ein Projekt für unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder. Denn ohne Bienen, keine Pflanzen, ohne Pflanzen, keine Menschen mehr. Ganz ähnlich verhält es sich mit Bildung. Denn Bildung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche und erfüllte Zukunft unserer Kinder Darum haben wir uns von der Strahlemann-Stiftung dazu entschieden, den Aspekt des nachhaltigen Naturschutzes in unsere Bildungsprojekte mit einzubinden.“
Seit dem Jahr 1950 ist die weltweite Bienenpopulation um über die Hälfte zurückgegangen. In Deutschland z. B. werden mehr als 80 % des benötigten Honigs importiert. Der aktuelle jährliche Verbrauch liegt bei über 100.000 Tonnen. „Über die Qualität dieses Honigs lässt sich streiten, sowie über die Gewinnungsarten und die Philosophie der Honig-Industrie“, berichtet Weiß. Praktiken, wie das Beschneiden der Flügel der Königin, lehnt er ebenso ab, wie Königinnen aus einem Labor.
Der frühere Unternehmer hat vor 15 Jahren seinen Beruf gewechselt, um sich voll und ganz dem Thema Bienen widmen zu können. Wenn er spricht, merkt man ihm den Respekt vor der Natur und all ihrer Bewohner:innen an. Inzwischen kann er sich ein Leben ohne die Bienen nicht mehr vorstellen. Die täglichen Stiche stören ihn nicht: „Bienen sind die tragende Säule unseres Ökosystems. Mehr als 80 % der einheimischen Blütenpflanzen sind auf ihre Bestäubung angewiesen.“
Von der Strahlemann-Stiftung und deren Bildungsprojekten zeigt er sich ebenfalls begeistert und wird diese zukünftig unterstützen. Entsprechend freut er sich über den Start der Zusammenarbeit beim aktuellen Projekt: „Nur mithilfe von Unternehmen, Verbänden und Personen, die sich tatsächlich engagieren und in der Biene unsere Zukunft sehen, können wir auch Kinder nachhaltig bilden und ihnen den Weg in eine gute Zukunft aufzeigen.“
Treibende Kraft für die Umsetzung des Projekts war Vorstandsmitglied der Strahlemann-Stiftung Christian Jöst. Er hat bei seinem Unternehmen JÖST Abrasives GmbH, einem Schleifmittelhersteller aus Wald-Michelbach, bereits seit zwei Jahren Bienenstämme von beefuture beheimatet. „Als mir Frank das Projekt vorgestellt hat, war ich sofort begeistert, da ich ein naturverbundener Mensch bin und uns auch als Unternehmen Nachhaltigkeit besonders wichtig ist. Wir haben im ersten Jahr drei Bienenstämme bei JÖST aufgenommen und sind mittlerweile bei fünf. Es ist toll, dass beefuture sich um die Bienen kümmert und alle paar Wochen vor Ort ist. Außerdem haben wir leckeren Honig von besonders hoher Qualität. Ich freue mich, dass wir jetzt auch für und mit der Strahlemann-Stiftung dieses wunderbare Projekt umsetzen.“

Strahlemann-Stiftung
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Außerdem waren beim „Bienenumzug“ vor Ort: Jens Fischer (Geschäftsführer der JF Group) mit Sohn Tim, Franz-Josef Fischer (Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Strahlemann-Stiftung), Sabine van Recum (Marketing Strahlemann-Stiftung), Andrea Bertz-Fischer (Kuratorium Strahlemann-Stiftung).