SCHMERZHAFTE TAGE MÜSSEN NICHT DIE REGEL SEIN

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Informationsveranstaltung zum Thema Endometriose
Starke Schmerzen bei der Monatsblutung eventuell verbunden mit unerfülltem Kinderwunsch – Endometriose kann die Ursache sein / Informationsveranstaltung zu Diagnostik und Therapie der Endometriose in der Universitätsfrauenklinik Heidelberg am 7. November

Gemeinsame Pressemitteilung der Europäischen Endometriose Liga und der Universitätsfrauenklinik

Unter dem Motto „Schmerzhafte Tage? Nicht die Regel!“ laden die Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen der Frauenklinik am Universitätsklinikum Heidelberg gemeinsam mit der Europäischen Endometriose Liga e. V. zu einer Informationsveranstaltung ein. Im Mittelpunkt der moderierten Expertenrunde stehen Fragen rund um Ursachen, Diagnose und Therapie der Endometriose. Betroffene Frauen berichten zudem über ihre Erfahrungen.

Eckdaten zur Informationsveranstaltung
Wann: Donnerstag, 7. November 2019, 19.00 Uhr

Wo: Seiteneingang Hörsaal der Universitätsfrauenklinik, Raum Nr. 264, Im Neuenheimer Feld 440, 69120 Heidelberg

Der Eintritt ist frei – keine Anmeldung erforderlich.

Endometriose – was ist das?
Bei der Endometriose handelt es sich um die Ansiedlung von „versprengtem“ Gebärmuttergewebe an unterschiedlichen Stellen meist im kleinen Becken der betroffenen Frau. Im weiblichen Zyklus baut sich Gebärmutterschleimhaut zyklisch auf und auch wieder ab. Dies gilt bei betroffenen Frauen auch für die „versprengte Schleimhaut“, so dass zum Beispiel sogenannte Schokoladenzysten, aber auch chronische Reize am Bauchfell entstehen können, in deren Folge es auch zu Verwachsungen kommen kann. In Deutschland leiden nach Expertenschätzungen zehn bis 15 Prozent aller Frauen im Alter zwischen 15 bis 50 Jahren unter Endometriose. Chronische Schmerzen führen wiederum zu starker psychischer Belastung. „Endometriose kann zu vielen oftmals auch diffusen Beschwerden führen - am häufigsten geäußert werden starke Schmerzen bei der Periode, aber auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Seltener treten Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlunregelmäßigkeiten während der Periode auf. Die Erkrankung kann auch Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch sein“, so Prof. Dr. Ariane Germeyer, Leitende Oberärztin, Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen der Frauenklinik am Universitätsklinikum Heidelberg. Die Expertin rät deshalb: „Frauen mit starken Regelbeschwerden oder einem unerfüllten Kinderwunsch sollten sich in jedem Fall gynäkologisch untersuchen lassen.“

Bei der Informationsveranstaltung am 7. November stehen Fragen rund um Symptomatik, Diagnose und Therapie im Mittelpunkt. Zu den Referenten zählen neben Ariane Germeyer auch Dr. Lisa Koch, Fachärztin für Anästhesie und Schmerztherapeutin, Klinik für Anästhesiologie, Prof. Dr. Markus Wallwiener, Leitender Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Frauenklinik und Prof. Dr. Tewes Wischmann, Psychologischer Psychotherapeut – Gynäkologische Psychologie der Universität Heidelberg.

Weitere Informationen
Europäische Endometriose Liga e. V.
Habichtweg 7
21244 Buchholz
Telefon: 04181/28 10 75
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www.endometriose-liga.eu