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Adler Mannheim - Blick ins Zahlenwerk

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Zwei Drittel der PENNY-DEL-Hauptrunde sind absolviert, die gruppeninterne Phase endet in dieser Woche. Die Adler Mannheim führen den Süden souverän an, haben 20 ihrer 24 Partien gewonnen und sind nur in zwei Partien punktlos geblieben. Ein etwas tieferer Blick ins Zahlenwerk gibt zumindest in Teilen Aufschluss darüber, warum die Blau-Weiß-Roten bislang so erfolgreich unterwegs waren.

Gewinnermentalität: Zugegeben, nicht jede Partie mit Adler-Beteiligung ist eine Eishockeyoffenbarung – muss aber auch nicht sein. Viel wichtiger: Die Jungs von Cheftrainer Pavel Gross finden meist einen Weg, die Duelle für sich zu entscheiden. Abgeklärt, routiniert, intelligent und mit der nötigen Portion Bereitschaft gelingt es dem amtierenden Meister in 83,3 Prozent, das Eis als Sieger zu verlassen. Der Punkteschnitt von 2,42 unterstreicht eindrucksvoll die starke Performance unserer Jungs. Zum Vergleich: In der zurückliegenden Hauptrunde landeten die Adler mit einem Schnitt von 1,96 Punkten auf dem zweiten Rang. Im Meisterjahr 2019 waren es im Schnitt 2,23 Punkte. Hochgerechnet auf 52 Hauptrundenpartien würden die Adler am Ende rund 125 Punkte einfahren.

Mr. Powerplay: Auch wenn im Überzahlspiel der Adler noch Luft nach oben ist, hat sich Markus Eisenschmid erneut zu einem wichtigen Faktor beim Spiel in numerischer Überlegenheit entwickelt. Mit fünf Treffern führt der 26-jährige Stürmer die teaminterne Wertung an. Im Meisterjahr 2019 war Eisenschmid übrigens zwölfmal im Powerplay erfolgreich.

Defensiv herausragend
4 aus 16: 16 Schüsse feuerte Taylor Leier in seinen ersten zehn Partien für die Adler ab. Dabei traf der 27 Jahre alte Kanadier viermal. Das macht eine Schussquote von sagenhaften 25 Prozent, womit sich der Angreifer ligaweit unter den Top Ten wiederfindet. Unter allen Spielern, die bislang jede Saison-Partie bestritten haben, führt indes Nico Krämmer diese Wertung an. Der harte Arbeiter versenkte acht seiner 33 Versuche – eine Quote von 24,24 Prozent.

Am Punkt: Die Adler sind nach München das zweitbeste Team am Bullypunkt. 53,36 Prozent der Anspiele gewinnen die Blau-Weiß-Roten. Grundsätzlich ist ein gewonnenes Faceoff nicht zu unterschätzen, schließlich ist man im Anschluss direkt in Puckbesitz, kann das Spiel diktieren. In den Reihen der Adler finden sich gleich mehrere Anspielspezialisten. Jason Bast hat beispielsweise 203 seiner 357 Bullys für sich entschieden, Ben Smith 249 seiner 460.

Defensivverbund: Gerade einmal 48 Gegentore mussten die Adler bislang schlucken, im Schnitt also genau zwei pro Partie. Die Goalies Dennis Endras und Felix Brückmann gehören zweifelsfrei zu den besten der Liga. Mit einem Gegentorschnitt von 2,06 beziehungsweise 1,82 und einer Fangquote von 91,94 Prozent und 92,62 Prozent sind die Schlussmänner der Adler in den Statistiken ganz vorne zu finden. Selbstredend müssen aber alle Spieler ihren Teil zu einer sattelfesten Defensive beitragen, was sich auch im unglaublichen Unterzahlwert von 90,63 Prozent widerspiegelt.

Quelle: www.adler-mannheim.de

 

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