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Nick Trinemeier – „Das gibt es ja gar nicht!“

(Foto: W.Neuberth) Nick Trinemeier - Mannheims Sportler des Jahres 2019
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Mannheims Sportler des Jahres 2019 sieht seine Wahl als „echte Überraschung“
(GM) Noch weilt er mit der ganzen Familie im Urlaub, aber die Nachricht seiner Wahl zu Mannheims Sportler des Jahres erreichte ihn natürlich umgehend. Sportwoche/MetropolJournal konnte mit dem Faustball-Nationalspieler (Europameister, Weltmeister) sprechen. Und dabei wurde einmal mehr deutlich, was sein Trainer, Leo Goth, meinte, als er Nick Trinemeier als absoluten Teamplayer bezeichnete, als stets engagierten und motivierten Spieler, der sich grundsätzlich in den Dienst der Mannschaft stellt

Sportwoche: Herr Trinemeier, wie war Ihre erste Reaktion, als sie von der Wahl zum Sportler des Jahres in Mannheim erfahren haben?

Nick Trinemeier: „Natürlich war ich völlig überrascht. Ich hätte das nie geglaubt. Nein, das hätte ich echt nicht gedacht.“

Sportwoche: Wie haben Sie denn erfahren, dass Sie auf Platz 1 gewählt wurden?

Nick Trinemeier: „Ein Journalist hat mir eine Nachricht geschickt und zur Wahl gratuliert. So habe ich es erfahren.“

Sportwoche: Und Sie haben vorher tatsächlich nichts davon gewusst?

Nick Trinemeier: „Ich wusste, dass ich unter den ersten Drei sein würde, aber das war auch in den letzten beiden Jahren der Fall. Dass ich aber ganz oben auf der Liste stehen würde, wusste ich nicht und hätte das – wie bereits gesagt – auch nie gedacht. Es gibt in Mannheim so viele gute Sportler, so viele Spieler in diversen Bundesliga-Mannschaften, die genau so hätten oben stehen können, umso mehr freue ich mich natürlich über diese Auszeichnung.“

Sportwoche: Der Drittplatzierte, Andreas Hofmann, und der auf Platz 2 gewählte Patrick Domogala sind Einzelsportler, beides Leichtathleten, Sie sind Mannschaftssportler. Ist Ihre Wahl zu Mannheims Sportler des Jahres nicht umso höher zu bewerten?

Nick Trinemeier: „Das möchte ich so nicht bestätigen. Ich habe das Glück, früher mit dem TSV Pfungstadt und jetzt mit dem TV Käfertal immer in guten Mannschaften gespielt zu haben, beziehungsweise zu spielen, sodass der eigene Erfolg auch immer nur durch die Qualität der Mannschaft zustande kommen kann. In jedem Fall ist das eine große Auszeichnung für uns Faustballer, hier in Käfertal, bei dem es ja noch einige weitere Nationalspieler gibt.“

Sportwoche: Gab es noch weitere Reaktionen aus der Heimat?

Nick Trinemeier: „Ja, inzwischen gab es natürlich noch einige Anrufe und Nachrichten. Besonders hat es mich gefreut, dass mir Andreas Hofmann, der ja im Jahr zuvor Mannheims Sportler des Jahres war, telefonisch gratuliert hat. Andy und ich kennen uns aus unserer Studienzeit. Er ist ein angenehmer, offener Mensch und seine Gratulation kam echt von Herzen.“

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