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SV Waldhof zu Gast beim FC Carl Zeiss Jena

(Foto: Spowo) Jan-Hendrik Marx, rechts, und Trainer Bernhard Trares, vor dem Spiel gegen Jena.
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Vom Ausflug in den DFB-Pokal, zurück im Liga-Alltag
Der SV Waldhof gastiert am kommenden Sonntag beim Tabellenschlusslicht der 3. Liga, FC Carl Zeiss Jena. Das Spiel im Ernst-Abbe-Stadion wird um 14 Uhr angepfiffen.

„Es war ein absolut positives Erlebnis“, so beschreibt Jan-Hendrik Marx im Rückblick, das Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt. „Wir haben gezeigt, dass wir es auch so einem starken Gegner schwer machen können. Schade, dass es am Ende doch nicht gereicht hat …“
Sein Treffer zum zwischenzeitlichen 3:2 war „sicher ein besonders schönes Tor“, erklärt Marx, „aber mir wäre es lieber gewesen, wir hätten gewonnen und wären weitergekommen.“

Auch wenn die Thüringer noch ohne einen Punkt am Tabellenende stehen, erwartet der Waldhof-Neuzugang ein schweres Spiel „Sie werden alles tun, um die ersten Punkte zu holen. Wir wissen, was uns erwartet, werden aber trotzdem mit viel Selbstvertrauen – gerade nach unserem starken Spiel gegen Frankfurt – in die Partie gehen.“

Auch Trainer Bernhard Trares lässt sich von der Tabellensituation der Jenaer nicht täuschen. „Jena ist eine Mannschaft, die von ihrer Kampfkraft lebt und trotz der Ergebnisse bisher, sehr viel Ballbesitz hat, so komisch sich das auch anhören mag. Aber es waren bisher knappe Niederlagen, sie wurden bisher noch keineswegs weggeblasen und das eine oder andere Spiel hätte auch anders ausgehen können.“

Aber dem Coach ist auch klar, dass der Druck bei Jena liegt. „Sie werden sicher nicht so entspannt ins Spiel gehen, wie Teams, die bereits gepunktet haben. Aber wir werden sie nicht überschätzen. Das machen wir bei keinem Gegner. Wir haben vor jedem Gegner Respekt, egal ob er null Punkte hat oder 10, das interessiert uns überhaupt nicht. Meine Spieler sind viel zu intelligent, um solch einen Gegner zu unterschätzen.“

Die Rückkehr vom DFB-Pokal zum Liga-Alltag ist für Bernhard Trares nicht problematisch. „Wir haben das Spiel gegen die Eintracht – so wie wir es immer tun – hinterher analysiert und jetzt geht es weiter. Sicher war die Mannschaft im ersten Augenblick enttäuscht – das Ziel war nicht weit weg, aber auch nicht so nah. Das müssen wir jetzt beiseiteschieben und uns auf das nächste Spiel konzentrieren.“

Etwa 400 bis 500 Fans, nach jetzigem Stand, werden ihre Mannschaft nach Jena begleiten.

FC Carl Zeiss Jena – SV Waldhof Mannheim
Sonntag, 18. August, 14:00 Uhr
Ernst-Abbe-Stadion, Jena

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