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SV Sandhausen zu Gast beim Karlsruher SC

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Der eigenen DNA treu bleiben
Sandhausen. Am kommenden Freitag, den 13. September, ist der SV Sandhausen am 6. Spieltag der 2. Liga zu Gast beim Karlsruher SC. Anpfiff im Wildparkstadion ist um 18:30 Uhr.

Eigene Abläufe stärken
Der Fokus lag während der zurückliegenden Länderspielpause eindeutig auf dem Testspiel gegen den SV Darmstadt 98. Bei der 1:2- Niederlage sei es Cheftrainer Uwe Koschinat vor allem darum gegangen, „zu beobachten, welcher Spieler aus der zweiten Reihe sich gerade im Hinblick auf unsere Spielidee aufdrängt.“ Darüber hinaus wollte man eigene Abläufe stärken, ohne dabei den Druck eines Punktespiels zu verspüren.

Paqarada und Halimi auf Länderspielreise
Nicht mit dabei waren die beiden Nationalspieler des Kosovo Leart Paqarada und Besar Halimi, der kurz vor Ablauf der Transferperiode an den Hardtwald wechselte, nachdem sich Philipp Förster dem Ligakonkurrenten VfB Stuttgart anschloss. Der Neuzugang von Brøndby Kopenhagen kam in den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen Tschechien und England zum Einsatz und spielte dabei fast über die volle Distanz, während Linksverteidiger Paqarada beim gestrigen 3:5 in Southampton zum zweiten Durchgang eingewechselt wurde. Beide kehren bereits am heutigen Mittwoch zurück an den Hardtwald und sollen morgen wieder zur Mannschaft stoßen. Ob Halimi bereits im kommenden Ligaspiel am Freitag beim Karlsruher SC zum Einsatz kommen wird, ließ Koschinat noch offen. „Besar ist ein sehr giftiger und zweikampfsuchender Spieler, der jederzeit dazu in der Lage ist, nach der Balleroberung den Weg nach vorne zu suchen.“ Mit Philip Türpitz und Julius Biada stünden aber zwei weitere Alternativen für Förster bereit, die gerade in der Länderspielpause auf sich aufmerksam machen und mit starken Leistungen überzeugen konnten.

Alte Bekannte
Wer am Freitag im Karlsruher Wildparkstadion auflaufen wird, bleibt also abzuwarten. Sicher ist, dass es das eine oder andere Wiedersehen mit alten Weggefährten geben wird. Denn neben KSC-Trainer Alois Schwarz und einigen Mitarbeitern der Geschäftsstelle blicken mit Manuel Stiefler, Damian Roßbach, Daniel Gordon und Marco Thiede gleich vier Karlsruher Akteure auf eine Sandhäuser Vergangenheit zurück. „Klar tauscht man sich da im Vorfeld aus, vielleicht wird auch noch die eine oder andere Wette abgeschlossen“, verriet Mittelfeldspieler Denis Linsmayer, der vor allem mit Stiefler und Thiede regelmäßigen Kontakt pflegt. „Nichtsdestotrotz werden wir am Freitag mindestens ein Tor mehr schießen, als der KSC.“

Nicht überraschen lassen
Der Aufsteiger startete mit zwei Siegen und dem Weiterkommen in der ersten Pokalrunde in die Saison, musste zuletzt aber drei Niederlagen in Folge einstecken. Für Koschinat seien vor allem die sieben Gegentore „ungewöhnlich“, weshalb sich die Vorbereitung auf den Gegner schwierig gestalte. „Wir wissen nicht genau, mit welcher Spielstruktur der KSC in die Partie gehen wird, da sich aktuell Veränderungen andeuten. Für uns geht es darum, uns sowohl auf die typische Spielweise einzustellen, aber gleichzeitig uns nicht von personellen oder taktischen Änderungen überraschen zu lassen. Wir stellen uns auf jeden Fall auf eine sehr körperbetonte Partie ein.“
Nichtsdestotrotz wolle man auch der eigenen DNA treu bleiben und eine gute Spielstrategie vorbereiten.

Karlsruher SC – SV Sandhausen
Freitag, 13. September, 18:30 Uhr
Wildparkstadion, Karlsruhe

SV Sandhausen 1916 e.V.

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