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SV Sandhausen gastiert bei Jahn Regensburg

(Foto: Spowo) SVS-Trainer Uwe Koschinat vor dem Spiel gegen Jahn Regensburg.
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(GM) Am kommenden Samstag, 19. Oktober ist der SV Sandhausen zu Gast bei Jahn Regensburg. Das Spiel in der Continental Arena wird um 13:00 Uhr angepfiffen und geleitet, von Schiedsrichter Thorben Siewer.

SVS-Trainer Uwe Koschinat machte keinen Hehl daraus, dass ihm die Länderspielpause durchaus gelegen kam. „Wir haben bewusst kein Testspiel vereinbart, sondern gezielt bestimmte Spielformen trainiert und an der Fitness gearbeitet. Wir hatten eine hohe Trainingsqualität und ich bin mit der dadurch entstandenen Konkurrenzsituation sehr zufrieden. Am Wochenende werde ich ein paar knifflige, personelle Entscheidungen treffen müssen.“

Zufrieden ist der Coach auch mit dem guten Zusammenspiel zwischen Kevin Behrens und Aziz Bouhaddouz. „Wenn sich der eine in der Box aufhält, weicht der andere mehr auf die Flügel aus und umgekehrt. Sein Tor gegen Bochum hat gezeigt, dass Bouhaddouz wieder in Sandhausen angekommen ist. Zudem hat Mario Engels im Training bewiesen, dass er im Angriff eine echte Alternative sein kann. Jedenfalls tut uns das Spiel mit zwei Spitzen derzeit gut.“

Bei den Bayern könnte es zu einem Wiedersehen mit Tim Knipping kommen, der zur neuen Saison den Hardtwald Richtung Regensburg verließ. Trotz der guten Erinnerungen an den Jahn – zum Abschluss der letzten Saison gab es dort ein 2:2-Unentschieden für den SVS, warnt Uwe Koschinat vor Regensburg. „Es nötigt mir großen Respekt ab, wie sie es immer wieder schaffen, Abgänge oder Ausfälle von herausragenden Spielern zu ersetzen. Außerdem würde Regensburg im Falle eines Heimsieges an uns vorbeiziehen. Und das werden sie auch versuchen.“

Während Uwe Koschinat auf Rúrik Gíslason verzichten muss, der sich in der letzten Woche bei einem Trainingsunfall einen doppelten Bänderriss zugezogen hat. Der Isländer könnte aber nach dem Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Leart Paqarade ist der einzige Spieler, der während der Länderspielpause im Einsatz war. Beim Spiel des Kosovo gegen Gibraltar spielte er eine Halbzeit. Dagegen kann Philipp Klingmann aufgrund von starken Kopf- und Nackenschmerzen nicht eingesetzt werden, ebenso wie Markus Karl, der gerade begonnen hat, individuell zu trainieren.

Fast genau auf den Tag ein Jahr ist Uwe Koschinat nun Trainer des SV Sandhausen und sein Rückblick fällt durchgehend positiv aus. „Es war ein sehr arbeitsreiches Jahr, aber ich habe den Wechsel von Köln nach Sandhausen keine Sekunde lang bereut. Wir haben uns gemeinsam vehement gegen den Abstieg gestemmt und ich habe jederzeit – unabhängig von den Ergebnissen – Rückendeckung gespürt. Natürlich hätte ich mir schneller die Punkte für den Klassenerhalt gewünscht, damit es am Saisonende etwas entspannter zugegangen wäre. Aber dafür hat es im Sommer Spaß gemacht, zusammen mit Mikhail Kabaca eigene Ideen für die neue Saison zu entwickeln. Und ich bin davon überzeugt, dass wir eine gute Runde spielen werden.

SSV Jahn Regensburg – SV Sandhausen
Samstag, 19. Oktober, 13:00 Uhr
Continental Arena, Regensburg

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