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SV Sandhausen zu Gast beim SV Darmstadt

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Am kommenden Sonntag steht für den SV Sandhausen – zum 22. Spieltag der 2. Bundesliga - das Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98 auf dem Programm. Der Anpfiff im Stadion am Böllenfalltor erfolgt um 13:30 Uhr; geleitet wird die Partie von Schiedsrichter: Benedikt Kempkes.

Es ist schon eine Weile her, dass der SV Sandhausen unter Uwe Koschinat zwei Spiele in Folge verloren hat. Umso mehr stoßen dem Coach die Niederlagen gegen den 1.FC Nürnberg und den 1.FC Heidenheim auf. „Gerade gegen Heidenheim sind wir an Grenzen gestoßen. Der letzte Pass kam einfach nicht an und manche Möglichkeit, die wir gut vorbereitet hatten, wurde durch die letzte – falsche – Entscheidung zunichte gemacht. Nach dem Rückstand wussten wir, dass es schwer würde, da Heidenheim in dieser Saison noch kein Spiel verloren hat, wenn sie in Führung gegangen sind.“

Zudem stellte Uwe Koschinat, dass es gegen Heidenheim seiner Mannschaft nicht gelungen war, den Gegner längere Zeit unter Druck zu setzen und Dominanz auszuüben oder gar in dessen Hälfte einzuschnüren. „Und die Heidenheimer haben in der Vergangenheit schon bewiesen, dass sie Spezialisten darin sind, eine Führung zu verteidigen.“

Daher ist das Spiel beim SV Darmstadt für ihn „eine Zäsur“, in dem es darum geht, den „Turnaround“ zu schaffen. Die Hessen haben einen Punkt weniger auf dem Konto und stehen direkt hinter den Hardtwäldern auf Platz 11. Allerdings mit einer Niederlage weniger und insgesamt 11 Unentschieden. „Daran allein ist zu erkennen, wie stabil Darmstadt in der Abwehr steht“, erklärt Uwe Koschinat. „Und sie werden sich gegen uns nicht mit einem Punkt zufriedengeben. Sie spielen sehr diszipliniert und mit einer sehr variablen Verteidigungslinie. Trotzdem müssen wir einfach mehr Torgefahr ausstrahlen, damit wir etwas mitnehmen können und auch nach dieser Partie noch vor Darmstadt stehen. Gerade von den erfahrenen Spielern, die eine solche Situation bereits kennen, und auch im Abstiegskampf schon manche Schlacht geschlagen haben, erwarte ich jetzt, dass sie vorangehen“

Personell hat der SVS-Coach keine großen Probleme. Zwar fallen die Langzeitverletzten Erik Zenga und Markus Karl weiterhin aus und seit dem Spiel in Osnabrück ist Julius Biada angeschlagen und musste am Donnerstag eine Trainingseinheit abbrechen, aber sonst sind alle Mann einsatzfähig.

Ein Wiedersehen in Darmstadt gibt es mit Marcel Schuhen, der zu Beginn dieser Saison von Sandhausen zu den Lilien wechselte. Ein wenig schmerzt der ablösefreie Wechsel des Torhüters immer noch. „Es tut schon etwas weh, wenn man einen Spieler weiter entwickelt und er dann ablösefrei gehen kann, ohne dass der abgebende Verein etwas davon hat. Aber so ist nun einmal das Geschäft.

SV Darmstadt 98 – SV Sandhausen
Sonntag, 16. Februar, 13:30 Uhr
Stadion Böllenfalltor,
Nieder-Ramstädter Straße, Darmstadt

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