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Am 15. Mai rollt in der Bundesliga wieder der Ball

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Der Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga und der 2. Bundesliga soll am 14. Mai wieder aufgenommen werden. Diese Freigabe teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend in einer Videokonferenz den Ministerpräsidenten der Länder mit.

Beim SV Sandhausen herrscht vorwiegen Erleichterung darüber, dass es endlich wieder losgeht: Geschäftsführer Volker Piegas ist erleichtert darüber, dass die Politik die Freigabe zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs erteilt hat – wenn auch ohne Zuschauer. „Es freut mich sowohl für unseren Verein als auch für meine Kollegen in der Bundesliga und der 2. Bundesliga natürlich enorm, dass wir wieder zurück an unsere Arbeitsplätze können.“

Der SVS-Geschäftsführer weiß aber auch, dass die Verantwortlichen eine große Verantwortung tragen, um dem von der DFL vorgelegte Konzept gerecht zu werden. „Meines Erachtens wurde dieses Konzept hervorragend ausgearbeitet. Und ich gehe davon aus, dass wir all das, was darin gefordert ist, auch nachhaltig umsetzen können.“

„Wir sind sehr froh und glücklich darüber, dass wir jetzt Gewissheit haben, wann die Runde losgeht“, sagt der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca. „Ich glaube das ist für alle Beteiligten in dieser Phase und in dieser Situation ein Meilenstein, weil lange nicht abzusehen war, wann diese Liga wieder starten wird. Jetzt müssen wir uns vorbereiten, aber auf jeden Fall überwiegt die Freude über diesen Beschluss.“

Auch Präsident Jürgen Machmeier zeigt sich erleichtert. „Es ist gut, dass wir wieder unserem Beruf wieder nachgehen können und dass die Jungs wieder in ihr normales Berufsleben einsteigen können.“ Machmeier richtet einen besonderen Dank an „alle handelnden Personen der DFL, auch der Task Force, den Ärzten, für diese absolut professionelle Arbeit, die sicherlich sehr viel Mühe und Zeitaufwand gekostet hat, um so eine weitreichende Entscheidung zu treffen“. Auch an die Politik richtet der Präsident der Hardtwälder seinen Dank, weil deren Entscheidung „es erst möglich macht, dass wir, aber auch viele andere, ihrem Beruf wieder nachzugehen.“

Der Vertrauensvorschuss der Politiker soll jetzt zurückgezahlt werden, dafür wollen die Vertreter der Erst- und Zweitligavereine alles tun. Inzwischen steht auch fest, dass der Spielbetrieb am 15. Mai wieder aufgenommen werden soll. Vorerst – und auf unbestimmte Zeit – ohne Zuschauer.

Trainer Uwe Koschinat gibt zu, dass „Freude derzeit noch nicht das Gefühl“ ist, das er primär empfindet. Eher ein Umschwenken auf die neue Situation. „Es ist eine Situation, die es im Profifußball nicht gab. Mitte März trainierten wir zum letzten Mal unter Wettkampfbedingungen – vor dem Spiel gegen Aue.“ Der Coach erinnert daran, dass die Pause keine normale Saisonpause war, in der die Spieler Urlaub haben und danach wieder eine Vorbereitung beginnt. Die Spieler mussten sich vorwiegend alleine oder in kleinen Gruppen fit halten, ohne Mannschaftstraining und ohne Zweikämpfe und keineswegs unter Wettkampfbedingungen. Daher erwartet Uwe Koschinat eine Herkulesaufgabe, um seine Spieler in der kurzen Zeit auf den Neustart vorzubereiten, auch auf die Tatsache, dass sie vorerst nur Geisterspiele absolvieren können. „Für uns steht sportlich sehr viel auf dem Spiel, daher erwartet uns eine spannende und verantwortungsvolle Aufgabe.“

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