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SV Waldhof empfängt die Münchener Löwen

(Foto: Spowo) Valmir Sulejmani, rechts, und Bernhard Trares vor dem Spiel gegen die Löwen
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Am Montag, 5. August, kommt der TSV 1860 München ins Carl-Benz-Stadion. Der ehemalige Bundesligist ist der zweite Heimspielgegner des SV Waldhof und steht momentan auf Platz 7 der Drittliga-Tabelle. Anpfiff ist um 19:00 Uhr, Schiedsrichter ist Christof Günsch aus Berlin.

Im Rückblick auf das Spiel in Magdeburg, zeigt sich Valmir Sulejmani zufrieden mit der Punkteteilung. „In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt und sind dann halt durch einen Standard in Rückstand geraten. Das kann passieren. In der zweiten Halbzeit kamen wir nicht mehr so gut ins Spiel, daher können wir mit dem einen Punkt gut leben.“

Gegen 1860 München wünscht sich der Angreifer ebenso aufzutreten wie in Magdeburg im ersten Spielabschnitt: „Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen, sondern selbst Druck aufbauen. Die Münchener sind eine erfahrene Mannschaft und wir müssen vom Anpfiff weg hellwach sein. Wir spielen ja am Abend und ich persönlich spiele gerne unter Flutlicht, weil es immer eine besondere Atmosphäre ist.“

Trainer Bernhard Trares, der lange bei den Sechzigern gespielt hat, freut sich auf die Begegnung, auch wenn es nach so langer Zeit kein besonderes Spiel mehr ist. „Ich finde, die 3. Liga ist vollkommen ausgeglichen, man hat das Gefühl, dass es in der Tabelle ein breites Mittelfeld gibt.“
Sein Team sieht er – ebenso wie Valmir Sulejmani – bereits in der neuen Spielklasse angekommen. „Wir haben in den beiden Auswärtsspielen die Gegner über weite Strecken keine Dominanz aufbauen lassen. Nur die vielen Standards müssen wir vermeiden und die Situationen versuchen, bereits vorher zu bereinigen. Punktemäßig hätten wir natürlich gerne etwas mehr, aber wir haben bisher noch kein Spiel verloren und daher bin ich nicht unzufrieden.“

Die Stärke von 1860 München sieht Bernhard Trares vor allem in der mannschaftlichen Geschlossenheit. „60 ist eine ordentliche Drittligamannschaft, sie sind ein Stück weiter als wir, das ist klar, aber ich bin davon überzeugt, dass sie auch Respekt vor uns haben.“

Valmir Sulejmani hat inzwischen erkannt, dass die Laufintensität in der 3. Liga klar höher ist, als in der Regionalliga. „Da war es möglich, den einen oder anderen Weg mal nicht zu laufen, in der 3. Liga geht das nicht mehr und auch wenn man den Ball erobert hat, ist der Gegner sofort wieder da und setzt einen unter Druck.“

Trotzdem sieht der Angreifer dem Spiel zuversichtlich entgegen: „Wir brauchen uns aber nicht zu verstecken. Wir habe eine gute Mannschaft und mit dieser Einstellung gehen wir am Montagabend ins Spiel.“

Außer Mohamed Gouaida, sich eine Muskelzerrung zugezogen hat, kann Bernhard Trares auf alle Akteure zurückgreifen, auch Arianit Ferati steht wieder bereit, Max Christiansen hat noch etwas Trainingsrückstand, könnte aber „aufgrund seiner Torgefährlichkeit, so Trares, als Joker fungieren.

SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 München
Montag, 5. August, 19:00 Uhr
Carl-Benz-Stadion, Mannheim

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