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VfR Mannheim – FC Olympia Kirrlach 2:0

(Foto: Ed. Nohe) Die Rasenspieler feiern den zweiten Sieg in Folge
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Sieg unter Flutlicht - Rasenspieler bezwingen FC Olympia Kirrlach mit 2:0
Anerkennender Applaus durchströmte nach Abpfiff das in Flutlicht getränkte Rhein-Neckar-Stadion. Der VfR Mannheim setzte sich am Dienstagabend in der Nachholpartie gegen den FC Olympia Kirrlach verdient mit 2:0 durch, feierte den zweiten Siege in Serie und ist nun für das anstehende Spitzenspiel gegen den SV Spielberg bestens gewappnet.

Bereits nach fünf Minuten konnten die Rasenspieler die erste passable Chance für sich verbuchen, als der freistehende Blerton Muca vom gewohnt agilen Marc-David Thau bedient wurde und das Leder aus knapp 16 Metern über den Kasten hämmerte. Doch trotz dieser frühen Gelegenheit sollte es keinen Einbahnstraßenfußball wie zuletzt gegen Neckarelz geben, denn Kirrlach erwies sich als der zu erwartende unangenehme Gegner. Das Team von Volkan Glatt legte einen beherzten Kampf hin und igelte sich keineswegs hinten ein. Ihre besten Tormöglichkeiten produzierten die Gäste in der Anfangsphase: Einen Freistoß von Abdullah Köse konnte Lentz zwar souverän entschärfen, allerdings hätte der Nachschuss von Yannik Krämer mit ein wenig mehr Präzision sehr gefährlich werden können (8.). Selbiges gilt für den Abschluss von Behcet Öztürk, der einen blau-weiß-roten Fehler im Spielaufbau bestrafen wollte und aus ca. 30 Metern auf das halbleere Tor zielte (11.).

Nach den beiden Gästechancen übernahmen die Quadratestädter peu a peu die Kontrolle über das Spiel: Erst war es Muca, der den zu weit vor dem Tor positionierten Sören Hemmelgarn mit einem Heber überlisten wollte (19.), dann setzte sich Benedikt Koep nach einem akkuraten Tiefpass von Eric Schaaf gegen zwei Kirrlacher durch und prüfte den Gästekeeper (20.). Die Mannheimer Führung lag in der Luft und wurde schlussendlich von Ali Ibrahimaj hergestellt, der im Doppelpassspiel glänzend mit Blerton Muca harmonierte und das Leder aus naher Distanz ins lange Eck zur Führung einschob (21.).

Nach dem herrlich herausgespielten 1:0 beruhigte sich die Gemengelage ein wenig und die intensiv aber keinesfalls unfair geführte Begegnung verlagerte sich zunehmend zwischen die Strafräume. Die gefährlichsten Aktionen verbuchten Eric Schaaf auf VfR – (28.) und Behcet Öztürk auf Kirrlacher Seite (40.), doch sowohl Schaafs Distanzschuss als auch Öztürks Abschluss an der rechten Strafraumkante gingen am Tor vorbei. Die letzte Gelegenheit, vor der Pause am Ergebnis etwas zu ändern, hatte Benedikt Koep via Kopfball nach einer Ecke (44.), hier fehlte der notwendige Druck.

Kurz nach Wiederanpfiff gab es gleich die erste dicke Chance für den VfR. Wie bereits beim 1:0, gelang es der blau-weiß-roten Offensive die Kirrlacher Abwehr- dieses Mal harmonierten Ibrahimaj und Koep mustergültig- mit schnellem und präzisem Passspiel auszuhebeln und für Muca aufzulegen. Dass dieser nicht auf 2:0 erhöhen konnte, ist vor allem auf Sören Hemmelgarn zurückzuführen, der mit einem wahnsinnigen Reflex seine Mannschaft weiterhin am Leben hielt und die vermeintliche Vorentscheidung verhinderte.

So blieb die Partie vorerst offen und Kirrlach suchte nun verstärkt den Weg nach vorne. Doch die VfR Abwehr präsentierte sich an diesem angenehmen spätsommerlichen Abend gewohnt stabil. Kirrlachs Abschlüsse segelten meistens am Tor vorbei, die Hereingaben konnten von der Mannheimer Defensive problemlos abgefangen werden und Patrick Rödling- Goalgetter der Gäste- setze im gesamten Abend keinen Stich. Er wurde von seinen Kameraden zwar stets gesucht, konnte aufgrund der aufmerksam agierenden blau-weiß-roten Hintermannschaft jedoch selten gefunden werden. Falls er doch mal einen Ball zu fassen bekam, klebte sofort ein komplett in Rot gekleideter Gegenspieler an ihm und hinderte den robusten Vollblutstürmer am Abschluss.

Die großen Chancen im zweiten Spielabschnitt hatte ganz klar der VfR auf seiner Seite. In der 62. Minute war es erneut Muca, der eine Hereingabe von Johannes Kölmel zu fassen bekam und aus zentraler Position Hemmelgarn abermals zu einer Monsterparade zwang. Der nordmazedonische Stürmer legte an diesem Abend einen starken Auftritt hin und bereitete das 1:0 auch entscheidend vor, ein Treffer blieb ihm allerdings verwehrt. Die erlösende Entscheidung führte erneut Ali Ibrahimaj herbei. Der Neuzugang aus Gießen stand im gegnerischen Strafraum blank und konnte aus naher Distanz die flache Flanke des eingewechselten Dennis Lodato problemlos im gegnerischen Kasten unterbringen (82.). Das 2:0 war gefallen, die Gäste strichen die Segel und die Gedanken des Anhangs kreisten langsam aber sicher um das Spitzenspiel am Wochenende.

VfR Mannheim – FC Olympia Kirrlach 2:0
VfR: Lentz- Kölmel, Malanga- Schwöbel, Kuhn, Schaaf (81. Koelle), Castro, Thau, Ibrahimaj, Muca (66. Lodato), Koep
Kirrlach: Hemmelgarn- Glaser, Krämer, Öztürk (85. Heinz), Zyprian, Johann (82. Schmidt), Charrier (46. Filkovic), Höniges, Herzog (74. Neureiter), Köse, Rödling
Tore: 1:0 Ibrahimaj (21.), 2:0 Ibrahimaj (82.); Schiedsrichter: Diehm; Zuschauer: 200

VfR Mannheim 1896 e.V.

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