SV Sandhausen erwartet 1.FC Kaiserslautern

SVS Logo

Alois Schwartz: “Mehr arbeiten und mehr Leidenschaft auf den Platz bekommen!“
Siebter Spieltag in Liga 2, am Sonntag, den 4. September, trifft das Team des SV Sandhausen auf den 1. FC Kaiserslautern. Anpfiff im BWT-Stadion am Hardtwald ist um 13:30 Uhr.

Nach der Niederlage in Kiel wartet nun mit dem FCK „kein normaler Aufsteiger“ auf den SVS, wie Trainer Alois Schwartz in der Pressekonferenz am Freitagvormittag betonte. Der FCK steht nach sechs Spielen mit elf Punkten auf Rang acht in der Tabelle. Vor der Partie spricht Schwartz im Rahmen der Pressekonferenz über die Personalsituation, den FCK und die Stimmung in der Mannschaft.

Alois Schwartz über...
... die Niederlage bei Holstein Kiel: Wir haben in Kiel ein gutes Spiel gemacht und bis auf den Distanzschuss, der zum Tor führte, nichts zugelassen. Vorne konnten wir unsere drei bis vier Chancen leider nicht nutzen, das war sehr ärgerlich. Am Ende wirst du bestraft und fährst mit leeren Händen zurück. Um den Bock umzustoßen, müssen wir mehr arbeiten, mehr laufen, mehr Zweikämpfe führen
und mehr Leidenschaft auf den Platz bekommen.

... die Arbeit als Trainer nach knappen Niederlagen trotz guter Leistung: Zunächst ist es sehr ärgerlich, weil es immer um Kleinigkeiten geht. Das zeigt dann wieder, wie eng die Liga ist und dass eben diese Kleinigkeiten Spiele entscheiden. Wir haben sehr viel richtig gemacht: Gegen eine offensivstarke Mannschaft wie Holstein Kiel nichts zuzulassen, ist eine Seite. Die andere Seite
ist, die Chancen zu nutzen, die wir uns erarbeiten. Da ist der Ertrag noch nicht da. Wir wussten schon beim guten Saisonstart, dass auch wieder andere Zeiten kommen. Deshalb arbeiten wir weiter, um da rauszukommen.

... die Stimmung in der Mannschaft nach drei Niederlagen: Das Selbstvertrauen nach einem Sieg ist natürlich größer als nach Niederlagen. Den Jungs macht es Mut, dass wir nicht zerlegt wurden, sondern nur Kleinigkeiten fehlten. Jetzt gilt es, durch Erfolgserlebnisse wieder Selbstvertrauen zu tanken.

... die Personalsituation den Kader vorm Spiel gegen den FCK: Weiterhin ausfallen werden Dennis Diekmeier (Sehnenverletzung), Oumar Diakhite (Knöchelproblemen), Joseph Ganda (Kniebeschwerden), Benedikt Grawe (Blinddarm-OP) und Tom Trybull (Knöchelverletzung). Neu dazugekommen ist Erik Zenga (Knöchelprobleme), der aber hoffentlich bald wieder einsteigen kann. Gefreut hat mich, dass Kemal Ademi die letzten beiden Einheiten nach kurzer Pause wieder mittrainieren konnte. Wir hoffen, dass wir bald auf ihn zurückgreifen können.

... den Gegner 1. FC Kaiserslautern: Wir freuen uns auf die Partie gegen Kaiserslautern vor vollem Stadion! Der FCK kommt als Aufsteiger zu uns. Durch die Tradition des Klubs ist es jedoch kein normaler Aufsteiger. Die Mannschaft spielt kompakt, bringt eine unglaubliche Leidenschaft auf den Platz und ist durch die Euphorie im Verein gut gestartet. Das kommt für mich nicht überraschend, da
man in Lautern mit allem rechnen muss. Um die Punkte in Sandhausen zu behalten, werden wir uns dagegenstemmen müssen und alles raushauen. Es wird viel Mentalität und Leidenschaft brauchen.

... die Atmosphäre im Stadion: Die Atmosphäre im von Lautern-Fans geprägten Stadion sollte uns anstacheln. Klar würde es uns freuen, wenn mehr Schwarz-Weiße da wären. In Sandhausen verfügen wir nicht über eine so große Fanbase, damit müssen wir leben. Deshalb freuen wir uns trotzdem auf die vollen Ränge. Die Atmosphäre wird mehr sein als üblich und wird auch uns antreiben, das haben wir in der Vergangenheit in solchen Spielen beweisen können. Dies gilt es am Sonntag wieder hinzubekommen, um am Ende eine bessere A-Note zu erreichen.

... die Rolle als Underdog vor der Partie gegen Kaiserslautern: Wir sind in der Regel immer der Underdog. Mit dieser Situation kommen wir klar und müssen unsere Leistung auf die Wiese bringen.

... seine Zeit beim FCK: Ich habe fast sechs Jahre eine tolle Zeit erlebt und kenne viele, die ich am Wochenende wiedersehen werde. Das freut mich.

... die finale Phase der Transferperiode: Nachdem wir mit Mey einen Allrounder im Mittelfeld verpflichtet haben, sind wir mit unserem Kader glücklich. Für uns war sekundär, was die anderen Vereine auf dem Transfermarkt machen, wir haben gestern (letzter Tag der Transferperiode, Anm. d. Red.) auf dem Trainingsplatz gearbeitet.

SV Sandhausen 1916 e.V.