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SGL - Zweites Heimspiel, zweiter Heimsieg

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Der nächste Schritt ist gemacht. Wie wichtig diese zwei Punkte für die Handballer der SG Leutershausen waren, zeigte sich in den Sekunden nach dem Abpfiff. Ausgelassen jubelten die Spieler auf dem Feld, lagen sich in den Armen und freuten sich hemmungslos über den Erfolg. Gerade hatten die Roten Teufel den Ligakonkurrenten TV Gelnhausen mit 31:27 nach Hause geschickt - man bleibt auch nach dem zweiten Heimspiel der Saison in der Heinrich-Beck-Halle ungeschlagen. Eine Serie, die - wenn es nach den SGL-Anhängern geht - noch lange Bestand halten könnte.

„Wir haben Gelnhausen eigentlich über weite Strecken der Begegnung dominiert“, sagte Trainer Frank Schmitt und auch Rückraumspieler Hendrik Wagner, der mal wieder mit acht Toren der beste Werfer des Spiels war, ergänzte: „Wir haben das Tempospiel ganz gut unter Kontrolle bekommen und sind dann ins Rollen gekommen.“ Insgesamt, so das Top-Talent, könne man sehr zufrieden sein.

Auffällig war in den ersten 30 Minuten vor allem, dass Routinier Alexander Hübe im Tor dort weitermachte, wo er noch vergangene Woche im Hirschberg-Derby aufhörte. Der Schlussmann, der diesmal in grellem Gelb auflief, hatte eine kompakte Defensive vor sich, die es ihm erleichterte, die Bälle der Gelnhäuser Schützen zu entschärfen. Die Paraden häuften sich in der ersten Halbzeit; und so kam die Gegenstoß-Maschine der Roten Teufel ins Laufen. Man schlug den TVG, der ja für sein eigenes Tempospiel so gefürchtet ist, quasi mit den eigenen Waffen.

Als sich noch vor dem Spiel einige Fans fragten, wie Sven Schreiber, der noch im vergangenen Saison für Gelnhausen spielte, damit umgehe, nun gegen die alten Kollegen auf dem Feld zu stehen, gab er selbst nach wenigen Minuten die Antwort auf dem Spielfeld. Motiviert bis in die Haarspitzen warf er sich in jeden Zweikampf, feuerte aus jeder Lage auf den gegnerischen Kasten und war letztendlich einer der entscheidenden Faktoren, warum man sich bereits zur Pause eine 16:10-Führung herausspielen konnte. Insgesamt kam Schreiber auf starke sechs Tore.

Dass man das Ergebnis nach dem Seitenwechsel nicht noch deutlicher gestalten konnte, lag an einigen freien Würfen, die auch die Roten Teufel nicht im Tor unterbringen konnten. Außerdem stabilisierten sich die Gäste, behielten trotz Rückstand die Ruhe und schafften es damit, lange im Spiel zu bleiben. Erst als die SGL zehn Minuten vor Spielende mit sieben Toren in Führung lag, war allen in der Halle bewusst, dass dieses Spiel nur einen Sieger haben konnte. Wer weiß, vielleicht beflügelt dieser wichtige Heimerfolg die Roten Teufel für die kommenden Aufgaben.

SG Leutershausen – TV Gelnhausen 31:27
Leutershausen: Hübe, Gärtner - Bernhardt, Cirac 3, Gerdon, Mantek, Pauli 6/1, Rolka 1, Ruß 6/2, Schmitt, Schreiber 6, Schwarz, Seganfreddo 1, Stippel, Wagner 8.

Pressemeldung: SG Leutershausen

 

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