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Rhein-Neckar Löwen – TUSEM Essen 33:27

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Steigerung in Abwehr bringt Löwen in die Spur - Starker Aufsteiger macht es den Mannheimern eine Halbzeit lang richtig schwer
Dritter Bundesliga-Auftritt, dritter Sieg: Der Start der Rhein-Neckar Löwen in die neue Saison der LIQUI MOLY HBL ist geglückt. Gegen Aufsteiger TUSEM Essen gab es am Sonntagnachmittag ein 33:27 (16:15). Im ersten Durchgang taten sich die Gelben schwer mit dem klar strukturierten Angriffsspiel des Außenseiters, steigerten sich nach der Pause in der Abwehr deutlich und gewannen am Ende auch in der Höhe verdient.

Die Löwen starten im Vergleich zum Derbysieg mit zwei Veränderungen: Im rechten Rückraum darf Niclas Kirkeløkke für Albin Lagergren, auf links außen Jerry Tollbring für Kapitän Uwe Gensheimer ran. Letztgenannter reißt mit dem 4:3 und 6:3 erstmals eine kleine Lücke. Bis dahin zeigen sich beide Teams hoch konzentriert, leisten sich kaum Fehler. Andreas Palickas erste Paraden und zwei kleinere Abspielfehler kosten den Underdog aus dem Ruhrpott den Anschluss (8.). Bis zum 10:7 halten die Löwen den Vorsprung, weil sie vorne mit dem „schwedischen Flügel“ aus Tollbring und Lukas Nilsson nach Belieben treffen. Umgekehrt bekommen die Gelben Lucas Firnhaber auf der halbrechten Essener Angriffsseite nicht gestoppt. Beim 11:9 erzielt der Linkshänder bereits seinen sechsten Treffer (17.).

Nilsson mit Tor Nummer fünf antwortet mit dem 12:9. TUSEM-Coach Jamal Naji nimmt die erste Auszeit, bringt seine junge Mannschaft in die Spur. In knapp zwei Minuten schaffen die Essener den 12:12-Ausgleich (21.). Es wird immer deutlicher, dass die Löwen-Probleme in der Abwehr liegen. Trainer Martin Schwalb stellt die Abwehr von 5:1 auf 6:0 um, bringt Mait Patrail für Ilija Abutovic. Zudem darf es Nachwuchsmann David Späth im Tor versuchen. Der Junglöwe landet auch direkt seine erste Parade (24.). Absetzen können sich die Löwen bis zur Pause aber nicht mehr. Andy Schmids drittes Tor markiert mit 16:15 einen äußerst knappen Pausenstand.
Schlüssel in der Abwehr

Mit der nächsten Abwehrumstellung, vor allem aber einer wesentlich bissigeren Einstellung schaffen es die Löwen, binnen drei Minuten auf drei Tore davonzuziehen. Romain Lagarde besorgt nach Steal und einem Lattentreffer Essens im Gegenstoß das 17:15 und 18:15 (33.). Offensiv Mait Patrail auf halblinks und Albin Lagergren auf halbrechts, in der Abwehr Lagarde und Alex Petersson auf halb: So wollen es die Löwen jetzt richten. Beim 21:17 durch Gislason sind sie sogar auf vier Treffer weg (37.). Eine Vorentscheidung ist das noch nicht. Die Gäste wehren sich weiter tapfer, gehen viel ins Eins-gegen-eins und halten sie einigermaßen den Anschluss.

Es ist der Löwen-Anführer Schmid, der in der Schlussviertelstunde mehr und mehr in die Vollen geht. Mit dem 24:19 stellt er auf plus 5 (43.), mit seinen Toren sechs und sieben auf 28:23 (50.). Zudem schuftet Rafael Baena am Kreis vorbildlich, zieht Siebenmeter und Zeitstrafen. Alles in allem rauben die nun geschlossen und konzentriert arbeitenden Löwen ihrem Gegner Kraft und Überzeugung. Albin Lagergren mit schöner Bewegung hält beim 29:24 den Vorsprung konstant (52.). Nach 60 Minuten steht ein letztlich souveränes 33:27.

Rhein-Neckar Löwen – TUSEM Essen 33:27 (16:15)
Löwen: Palicka, Späth – Schmid (8/2), Gensheimer (3/3), Kirkeløkke (1), Lagarde (2), Patrail (3), Tollbring (4), Ahouansou, Abutovic, Lagergren (2), Groetzki, Baena (2), Petersson (1), Gislason (1), Nilsson (6)
Essen: Bliß, Diedrich – Ellwanger, Rozman, Durmaz, Becher (2), Ignatow (2/1), Szczesny (1), Müller (4), Firnhaber (11), Seidel, Morante Maldonado (2), Klingler (2/1), Kluth, Zechel (3)
Spielfilm: 0:1, 1:1, 3:3, 6:3, 9:6, 12:9, 12:12, 14:14, 16:15 (HZ), 18:15, 24:19, 25:23, 28:23, 31:24, 33:27 (ENDE)
Schiedsrichter: Sascha Schmidt / Frederic Linker

Quelle: www.rhein-neckar-loewen.de

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