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Rhein-Neckar Löwen – Eulen Ludwigshafen 31:27

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Derby-Kampf-Sieg für die Löwen
Knapper Derby-Kampf-Sieg für die Rhein-Neckar Löwen. Gegen die Eulen Ludwigshafen taten sie sich über die gesamte Spielzeit schwer, holten sich am Ende einen 31:27 (15:15)-Sieg. Patrick Groetzki und Jannik Kohlbacher mit je sechs Toren trafen am meisten, Jerry Tollbring versenkte fünf von fünf Versuchen. Nikolas Katsigiannis war in der Schlussphase ein mitentscheidender Faktor. In der Tabelle der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga halten sich die Löwen in der Verfolgergruppe. Die Eulen müssen weiter um den Klassenerhalt bangen.

Das erwartete Kampfspiel zeichnet sich direkt mit den ersten Aktionen ab. Löwen-Angriff Nummer eins zwingen die Eulen ins Zeitspiel, Gorazd Skof pariert den Notwurf von Lukas Nilsson. Eine Szene, die stellvertretend für die erste Halbzeit genommen werden kann. Die Abwehrreihen dominieren. Es dauert bis zur 4. Minute und einem Gegenstoß von Albin Lagergren, bis das erste Tor des Abends fällt. Patrick Groetzkis 2:1 fällt in Minute 8. Auf der Gegenseite foult Jesper Nielsen Dominik Mappes beim 2:2. Tragischerweise bedeutet das für den Eulen-Spielmacher das vorläufige Aus (8.).

Zäh geht es weiter, aber nicht ohne Glanzlichter. Hendrik Wagner zaubert eine Wahnsinnsschleuder aus seinem rechten Arm zum 3:4 (11.). Nielsen blockt Bührer, holt sich den Steal, Andy Schmid verwandelt zum 5:5 (14.). Lukas Nilsson bedient Jannik Kohlbacher am Kreis mit feinstem Auge: 6:6 (17.). Nach dem 7:7 starten die Löwen einen 3:0-Lauf, treffen nacheinander Jerry Tollbring, Patrick Groetzki und Andreas Palicka zum 10:7 (21.). Palicka? Genau. Denn die Eulen spielen es ab Mitte der Halbzeit mit dem siebten Feldspieler. Und das im Prinzip sehr, sehr gut. Mit gezielten Spielzügen für Max Neuhaus, der fünf Treffer am Stück erzielt, gleichen sie beim 11:11 wieder aus (25.) und nehmen das Unentschieden (15:15) auch mit in die Pause.

Krachender Start in Durchgang zwei
Durchgang zwei eröffnet Gunnar Dietrich krachend mit dem 15:16 (31.). Romain Lagarde übernimmt offensiv das Zepter, macht das 16:16 (32.). Beim 16:18 liegen die Eulen aber zwei Treffer vorne. Die Reaktion der Löwen: stark! Vier Tore am Stück, davon ein weiteres vom aufdrehenden Palicka und eines des bestens aufgelegten Groetzki (5/6), bringen das 20:18 (40.). Fünf Minuten wogt das Spiel hin und her, dann hält Nikolas Katsigiannis den ersten Ball nach seiner Einwechslung und Mait Patrail verwandelt den Gegenstoß zum 24:21 (46.).

Entmutigen lassen sich die Eulen auch von diesem Rückstand nicht. Hendrik Wagner dreht noch einmal auf, macht seine Tore Nummer acht und neun zum 24:22 (49.) und 26:24 (51.). Falks Gegenstoß zum 26:25 bringt richtig Spannung rein – was die Löwen nicht erschüttert. Im Gegenteil. Kohlbacher schließt die schnelle Mitte mit seinem fünften Tor zum 27:25 ab (52.). Die Schlüsselszene der Crunchtime: Bührers Hammer geht an die Latte, auf die Linie und raus aus dem Tor, auf der Gegenseite pennen die Eulen und Groetzki vollstreckt frei zum 28:26. Andy Schmids 30:27 zwei Minuten vor dem Ende bedeutet die Entscheidung für zwei hart erkämpfte Derby-Punkte.

Genesungswünsche gehen an Dominik Mappes und Gorazd Skof, der sich in der 57. Minute bei einem Zusammenprall mit Kohlbacher anscheinend ebenfalls schwerer verletzte.

Rhein-Neckar Löwen – Eulen Ludwigshafen 30:27 (15:15)
Löwen: Palicka (2), Katsigiannis (ab 44.), Späth – Schmid (3), Gensheimer, Kirkeløkke (1), Lagarde (3), Patrail (1), Tollbring (5/3), Ahouansou, Lagergren (3), Groetzki (6), Gislason, Nielsen, Nilsson, Kohlbacher (6)
Eulen: Skof, Hoblaj (ab 57.) – Dietrich (1), Scholz (1), Haider (3), Remmlinger (1), Falk (2), Durak (1/1), Bührer (2), Mappes (1), Wagner (9), Meddeb, Neuhaus (6), Klimek, Klein
Spielfilm: 1:0, 2:1, 3:2, 3:5, 5:5, 7:7, 10:7, 11:9, 11:11, 12:11, 13:13, 15:15 (HZ), 15:16, 16:18, 20:18, 24:22, 25:22, 27:25, 28:26, 29:26, 31:27 (ENDE)
Schiedsrichter: Mirko Krag, Marcus Hurst

Quelle: www.rhein-neckar-loewen.de.

 

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