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SG Leutershausen empfängt HG Oftersheim/Schwetzingen zum Derby

(Foto: Steffen Hoffmann) Yannick Muth in Aktion
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Nur keine Wiederholung. Dieser Gedanke dürfte in mehreren Hinsichten beim Spiel der SG Leutershausen gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen am Samstag (24. April) mitschwingen. Mit Anwurf um 17 Uhr zählt allerdings nur noch eins: Sich erneut ein Stück verbessern und den ersten Sieg in der Qualifikationsrunde zum DHB-Pokal einzufahren.

Dass das Derby nicht nur aufgrund der örtlichen Nähe ein besonderes Spiel ist, zeigt das vergangene Jahr. Im Frühjahr 2020 und im Herbst trafen beide Teams aufeinander. Jedes Mal waren die Begegnungen jeweils die letzten Spiele vor einer Corona-Unterbrechung. Das spielt in der Vorbereitung auf das Spiel keine Rolle. SGL-Torwart Alexander Hübe: “Nein, das tangiert uns nicht. Trotzdem hoffen wir, dass wir diese Serie unterbrechen können.” Wohl eine Gemeinsamkeit beider Vereine.

Die Vorzeichen vor dem Derby sind dieselben wie im Herbst. Weder die SG Leutershausen noch die HG Oftersheim/Schwetzingen konnten bislang einen Sieg holen. Während die SGL gegen TGS Pforzheim (20:21) verlor und in Plochingen auf ein 29:29 kam, musste sich die HG gegen Pforzheim/Eutingen relativ deutlich (16:23) geschlagen geben und punktete zuletzt gegen HBW Balingen-Weilstetten II (26:26).

“Es wird ein hochgradig interessantes Spiel mit zwei Teams und Trainern, die sich gut kennen. Jeder kennt die Philosophie des Gegners. Da wird entscheidend sein, wer die lange Pause besser verkraftet hat und die bessere Form besitzt”, so Hübe. Die Spiele sind für die SG Leutershausen wichtig, um einen Rhythmus zu finden sowie Trainer Marc Nagel kennenzulernen. Hübe: “Wir müssen schauen, dass wir in Gang kommen. Klar wollen wir so erfolgreich wie möglich Handball spielen, aber wir wollen uns auch als Mannschaft nach der Pause wieder finden und noch näher zusammenrücken.” Heißt für die Vorbereitung auch, dass der Fokus auf den eigenen Stärken und Schwächen liegt. In der aktuellen Situation ist es ohnehin schwierig, sich richtig auf den Gegner vorzubereiten.

Was die Drittliga-Handballer der SG Leutershausen können, blitzte auch in den bisherigen Begegnungen immer wieder auf. Besonders wichtig für Alexander Hübe: SGL-Torwart Jörn-Thore Döding lieferte bislang starke Leistungen. “Es ist ein schöner Konkurrenzkampf. Und wenn man mal nicht funktioniert, dann ist es gut zu wissen, dass man dahinter noch einen Torwart hat, der in die Bresche springen kann”, erklärt Hübe. Der Routinier freut sich zu dem für seinen jungen Backup: “Seine Leistungen zeigen auch, dass er in der Pause nicht untätig war.”

Eine gute Leistung wird nötig sein, um die Niederlage im Herbst nicht erneut zu erleben. Ein Sieg soll her in der heimischen Heinrich-Beck-Halle, damit die SGL-Fans vor dem Livestream auf sportdeutschland.tv endlich wieder jubeln können…

SG Leutershausen

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