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EHF-Finals – Rhein-Neckar Löwen – Orlen Wisla Plock 32:27

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Löwen mit versöhnlichem Turnier-Abschluss – Sieg gegen Plock im Spiel um Platz 3
Es ist der versöhnliche Abschluss, den sich die Löwen vorgenommen haben: Durch ein 32:27 (15:12) gegen Orlen Wisla Plock haben sich die Gastgeber der EHF FINALS Men 2021 Platz drei gesichert. Jerry Tollbring trifft elf Mal und macht einmal mehr eine gute Figur. Auch Kim Ekdahl Du Rietz rechtfertigt im zweiten Einsatz seine Comeback-Nominierung, trifft fünf Mal und macht ein starkes Spiel in der Abwehr. Am späteren Abend machen die Füchse Berlin und der SC Magdeburg den Sieger der EHF European League 2020/21 unter sich aus.

Die Löwen lassen sich nicht lumpen. Nikolas Katsigiannis, der für Andreas Palicka im Tor ran darf, landet die erste Parade. Kim Ekdahl Du Rietz, in Abwehr und erster bis zweiter Welle eingesetzt, läuft den Gegenstoß zum 0:1 (2.). Katze legt Parade Nummer zwei nach, Lukas Nilsson bringt den Schlagwurf im Plock-Tor unter: 0:2 (3.). Dieser Start tut richtig gut, gibt den Löwen Sicherheit. Patrick Groetzki fliegt zum 1:4 (6.) und 2:5 (7.), spielt genauso groß auf wie Nilsson, dem das 2:6 gelingt (8.).

Nach dem 4:8 durch den zweiten KEDR-Treffer (12.) landen die Polen einen Doppelschlag, sind beim 6:8 wieder im Spiel (13.). Torwart Adam Morawski nimmt den Löwen einige freie Würfe weg, gibt seinen Vorderleuten neuen Schwung. Nutzen kann den vor allem David Fernandez, der immer wieder durch die Löwen-Reihen bricht, so das 7:9 und damit seinen vierten Treffer erzielt (17.). In die Pause geht es mit einem 12:15 und je sieben Paraden der starken Torhüter.

Kimi startet Durchgang zwei mit seinen Toren drei und vier zum 12:16 (31.) und 13:17 (33.). Beim 15:17 durch den überzeugenden Zoltan Szita sind die Polen wieder dran (35.). Taktisch stellen die Löwen um, bringen den siebten Feldspieler – und treffen damit den Nagel auf den Kopf. Insbesondere Niclas Kirkeløkke profitiert von der Überzahl, trifft selbst und findet Kohlbacher am Kreis. Sein drittes Tor, ein herrlicher Dreher, bringt das 17:21 für Mannheim (39.). Genauso verlässlich zeigt sich Tollbring, trifft zum 19:23, 20:24, 21:25 und 22:26 – letzteres ist sein neuntes Tor (50.).

Weil auf der Gegenseite eine weitere Umstellung, nämlich von 5-1 auf 6-0, fruchtet, halten die Löwen den Vorsprung konstant. Die insgesamt souveräne Vorstellung runden die Gelb-Blauen mit einer konzentrierten Schlussphase ab. Groetzki, der ein tolles Finals-Wochenende spielt, macht mit dem 23:29 sieben Minuten vor dem Ende den Sack zu. Der Rest ist Formsache und wird seriös zu Ende gebracht. Nach den 60 angestrebten versöhnlichen Minuten zum Finals-Abschluss steht ein klarer und verdienter Löwen-Sieg.

Orlen Wisla Plock – Rhein-Neckar Löwen 27:32 (12:15)
Plock: Morawski, Stevanovic – Daszek, Ruiz (2), Fernandez (5), Serdio Guntin, Susnja, Szita (6), Komarzewski, Krajewski (6/3), Terzic, Toto (2), Dutra, Mihic (3), Czaplinski (1), Mindegia Elizaga (2)
Löwen: Katsigiannis, Palicka (50.) – Schmid (1), Veigel (1), Kirkeløkke (3), Lagarde, Patrail, Tollbring (11/4), Ahouansou, Abutovic, Lagergren, Groetzki (5), Gislason (1), Ekdahl Du Rietz (5), Nilsson (3), Kohlbacher (2)
Spielfilm: 0:2, 1:2, 1:4, 2:6, 4:7, 6:9, 8:9, 9:11, 10:14, 12:15 (HZ), 12:16, 16:18, 19:22, 20:24, 22:26, 23:28, 25:30, 27:32 (ENDE)
Schiedsrichter: Adam Biro & Oliver Kiss (Ungarn)

Quelle: www.rhein-neckar-loewen.de

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