ARENA Fight Night ehrt Horst Eckel

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Horst Eckel: „Hätte ich nicht Fußball gespielt, wäre ich Boxer geworden.“
Bei der ARENA Fight Night, am kommenden Freitag, in Karlsruhe, wird auch Dagmar Eckel anwesend sein, die Tochter des kürzlich verstorbenen Fußball-Weltmeisters von 1954, Horst Eckel. Sie wird ein paar Boxhandschuhe präsentieren, die Horst Eckel signiert hat.
Mit weit 80 Jahren begann Horst Eckel, im Rahmen einer Reha-Maßnahme mit dem Boxen, für das er sich bereits in jungen Jahren interessierte. Da er sehr flink und wendig war, brachte er auch für diesen Sport sehr gute Voraussetzungen mit, wäre aufgrund seiner schlanken Figur jedoch eher fürs Fliegengewicht geeignet gewesen.

(Foto: privat) Jamil Shanab, links, und Horst Eckel
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„Hätte ich nicht Fußball gespielt, wäre ich Boxer geworden“, sagte Horst Eckel einmal, vielleicht auch nicht ganz ernst gemeint, zu seinem Personel Trainer, Jamil Shanab, der in der deutschen Box-Nationalmannschaft aktiv war und heute als Fitness-Trainer für den Nachwuchs des 1.FC Kaiserslautern arbeitet. Von ihm bekam er auch die Handschuhe geschenkt, die er signierte und die am Samstag in Karlsruhe zu sehen sein werden.

Bei der ARENA Fight Night wird unter anderem Ali Hetemi in den Ring steigen. Der 21-jährige Heilbronner hat bisher vier Kämpfe absolviert und alle vier gewonnen. Ihm sagt man aufgrund seiner Schlagkraft den sogenannten „Tyson-Effekt“ nach. Seine ersten drei Gegner schickte er jeweils nach nur einer Minute in den Ringstaub, der vierte musste in Runde 2 zu Boden gehen.

(Foto: privat) Dagmar und Horst Eckel
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