Simon Stützel und Merle Brunnée gewinnen den SRH Dämmer Marathon 2022

(SRH-PIX/M.Ruffler) Der Start zum Dämmermarathon 2022
Start SRH Dämmer Marathon2022 Copy

Der SRH Dämmer Marathon ist wieder da. Insgesamt 7.183 Läuferinnen und Läufer eroberten die Straßen Mannheims. Am schnellsten waren Simon Stützel und Merle Brunnée, die die Marathon-Wertung für sich entschieden.

Nachdem der SRH Dämmer Marathon 2020 und 2021 wegen der Coronabeschränkungen abgesagt werden musste, fiel am heutigen Samstagabend endlich wieder der Startschuss für die größte Laufveranstaltung der Metropolregion Rhein-Neckar. 7.183 Läuferinnen und Läufer wagten sich bei perfektem Läuferwetter an dem Start und liefen Marathon, Halbmarathon, 10 Kilometer oder bei verschiedenen Team- und Kinderwertungen.

„Es ist ein großartiges Gefühl, dass nach einer langen und harten Pause diese wunderbare Veranstaltung wieder stattfinden konnte“, sagt Christian Herbert, Geschäftsführer der Sporteventagentur M3, Veranstalter des SRH Dämmer Marathon. „Wir sind froh, dass wir die Entscheidung getroffen haben, auf eine Doppelrunde in Mannheim zu wechseln. Das hat die Veranstaltung atmosphärisch und sportlich sehr gutgetan und uns organisatorisch und finanziell sehr geholfen.“

Simon Stützel und Merle Brunnée gewinnen
„Ich hatte mehrfach Gänsehaut“, berichtet Simon Stützel, Gewinner des SRH Dämmer Marathon wenige Minuten nach dem Zieleinlauf. Insbesondere die Stimmungsnester in Seckenheim und auf den Planken hätten ihn sehr gepusht. Der Läufer der LG Region Karlsruhe brauchte für die 42,195 Kilometer lange Doppelrunde durch Mannheim 2:28:41 Stunden. Stützel lief die ersten acht Kilometer Kopf an Kopf mit Norman Korff (m3-hpc / LSV Ladenburg), der dann aber abreisen lassen musste und nach 2:36:33 Stunden ins Ziel kam. Dritter wurde Maximilian Langer in 2:43:03 Stunden.

Bei den Damen setzte sich eine alte Bekannte in Mannheim durch: Merle Brunnée (engelhorn sports team - MTG Mannheim), die den SRH Dämmer Marathon 2018 zum ersten Mal gewonnen hat, lief ein souveränes Rennen, das mit einem Start-Ziel-Sieg endete. Nach 2:57:18 Stunden überquerte die Duathlon-Langdistanz-Weltmeisterin die Ziellinie. „Ich hatte noch eine Rechnung mit Mannheim offen und freue mich sehr, hier das erste Mal unter drei Stunden gelaufen zu sein“, erklärte sie im Ziel. „Mir hat die Doppelrunde sehr gut gefallen! Ich war sehr gerne Teil der Veranstaltung“. Bei den Frauen belegte Juliana Böhm (engelhorn sports team - MTG Mannheim) in 3:07:52 Stunden den zweiten Platz. Dritte wurde Talianna Schmidt (Sport Löwen Baden) in 3:09:56 Stunden.

Starke Zeiten beim engelhorn sports Halbmarathon Der Sieger des engelhorn sports Halbmarathon heißt Julian Beuchert (m3-hpc), der nach 69:48 Minuten die Ziellinie vor dem Mannheimer Rosengarten überquerte. Hinter ihm entwickelte sich auf den letzten Kilometern ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Jens Ziganke (TV Konstanz) und Atanaw-Ayele Dejen (Eintracht Frankfurt), das Ziganke in 70:24 Minuten
für sich entscheiden konnte. Dejen folgte nur wenige Sekunden später nach 70:32 Minuten.

Die wohl weiteste Anreise hatte die Siegerin des engelhorn sports Halbmarathon: Yolimar Elizabeth Pineda reiste aus Venezuela zum SRH Dämmer Marathon und gewann den Halbmarathon in 83:04 Minuten. Hinter ihr belegten die Lokalmatadorinnen Sylvie Müller (engelhorn
sports team – MTG; 83:11 Minuten) und Julia Bongiovanni (TV Schriesheim; 84:18 Minuten) die Plätze zwei und drei.

Baist und Krämer gewinnen über 10 Kilometer
Der Mannemer 10er – Teil des M3 Race-Cups – zeichnet sich durch eine schnelle Strecke aus. Davon profitierten insbesondere Nicloas Krämer und Franziska Baist, die den 10-Kilometer-Lauf für sich entschieden. Krämer, der für LG Vulkaneifel startet, benötigte 33:17 Minuten.

Baist von der SGK Bad Homburg kam nach 36:38 Minuten ins Ziel. Bei den Männern belegte Jakob Breinlinger (Team Nikar Heidelberg) in 33:35 Minuten den zweiten Platz, dicht gefolgt von Jonas Müller (Roadrunners Südbaden) in 33:52 Minuten. Bei den Damen wurde Petra
Wassiluk (DSW Darmstadt) mit 37:18 Minuten Zweite, Natalie Wangler (Roadrunners Südbaden) Dritte.