Neckargemünd

Rennradfahrer bei Frontalzusammenstoß lebensgefährlich verletzt

Neckargemünd Von Lothar Binder 1 Min. Lesezeit

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der K4162 bei Neckargemünd hat am Dienstagmittag zu einem Großeinsatz von Rettungskräften geführt. Ein 27-jähriger Rennradfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.

Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der K4162 zwischen Neckargemünd und Waldhilsbach liegen weitere Erkenntnisse zum Unfallhergang vor. Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, ereignete sich der Zusammenstoß am Dienstag, 23. Juni 2026, gegen 12 Uhr.

Nach bisherigen Ermittlungen war eine 66-jährige Autofahrerin mit ihrem Dacia in Richtung Waldhilsbach unterwegs. Dabei geriet sie offenbar aufgrund einer Ablenkung durch die Nutzung ihres Mobiltelefons auf die Gegenfahrbahn.

Frontalzusammenstoß mit Rennradfahrer

Auf der Gegenfahrbahn kollidierte das Fahrzeug frontal mit einem entgegenkommenden 27-jährigen Rennradfahrer. Die Wucht des Aufpralls war erheblich.

Der Radfahrer wurde gegen die Windschutzscheibe geschleudert, durchschlug diese und kam im Fahrzeuginneren des Dacia zum Liegen.

Durch den Zusammenstoß erlitt der 27-Jährige lebensgefährliche Verletzungen. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Straße mehrere Stunden gesperrt

Am Dacia entstand erheblicher Sachschaden. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen blieb die K4162 in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Gegen 14.45 Uhr konnte die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Verkehrsdienst Heidelberg ermittelt

Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden vom Verkehrsdienst Heidelberg geführt. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweis: Die Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt kann bereits nach wenigen Sekunden zu gefährlichen Ablenkungen führen. Wer den Blick nur kurz vom Verkehrsgeschehen abwendet, legt oft mehrere Dutzend Meter nahezu blind zurück und gefährdet dadurch sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.

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