MANNHEIM/HEIDELBERG

75-Jähriger verliert sechsstelligen Betrag an Anlagebetrüger

Mannheim Von Lothar Binder 1 Min. Lesezeit

KI-generiertes Bild

Ein 75-Jähriger verlor durch eine vorgetäuschte Online-Geldanlage einen sechsstelligen Betrag. Die Kriminalpolizei Heidelberg warnt vor Anlagebetrug.

Veröffentlicht am 20. August 2026 um 14:47 Uhr | Quelle: Polizeipräsidium Mannheim

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermittelt derzeit in mehreren Fällen von Anlagebetrug. In einem Fall erlitt ein 75-jähriger Mann einen sechsstelligen Vermögensschaden.

Der Mann war über eine Internetplattform auf ein Video gestoßen, in dem eine angeblich bekannte Person für Webseiten zu privaten Geldanlagen warb. Er registrierte sich und überwies über einen längeren Zeitraum mehrere Beträge auf unterschiedliche deutsche Konten.

Als der 75-Jährige den Betrug erkannte, war bereits eine sechsstellige Summe verloren. Die Polizei warnt davor, dass angebliche Anlagegelder häufig nicht investiert werden, sondern direkt bei den Tätern landen.

Verdächtig sind insbesondere unaufgeforderte Kontakte über Telefon, soziale Medien, Dating-Plattformen oder Messenger sowie unrealistisch hohe Renditeversprechen. Betroffene sollten keine Ausweiskopien, Bankzugänge oder Kartendaten weitergeben und Fremden keinen Fernzugriff auf Computer oder Smartphone erlauben.

Anlageangebote sollten vor einer Zahlung unabhängig geprüft werden. Wer bereits Geld überwiesen oder sensible Daten übermittelt hat, sollte umgehend seine Bank und die Polizei verständigen und Strafanzeige erstatten.

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