Rhein Neckar Kreis
Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft tagt am Dienstag, 12. März, 14 Uhr, im Landratsamt in Heidelberg: Klimaschutz, ÖPNV und Kreisstraßen stehen unter anderem als Themen auf der Tagesordnung
Wirtschaftsförderung, Klimaschutz, öffentlicher Nahverkehr und Kreisstraßen – auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft des Rhein-Neckar-Kreises steht ein interessanter Themenmix. Das Gremium tagt öffentlich am Dienstag, 12. März, 14 Uhr, im Landratsamt in Heidelberg (Kurfürsten-Anlage 38 – 40, Sitzungssaal 5. OG).
Nach der Fragestunde für Kreiseinwohnerinnen und -einwohner stellt die Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Dorothee Wagner, den Ergebnisbericht 2023 vor. Der Ausschuss soll die Fortführung der Ausrichtung sowie die anstehende Überarbeitung der Wirtschaftsförderungsstrategie empfehlen. Anschließend bittet Landrat Stefan Dallinger darum, der Beschaffung eines Gerätewagens-Gefahrgut (GW-G) für das Amt für Feuerwehr und Katastrophenschutz in Höhe von 866.000 Euro zuzustimmen. Die Kreisverwaltung soll ermächtigt werden, das Projekt auszuschreiben und an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben.
Danach befasst sich der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft mit dem Klimaschutz, genauer mit dem Ziel einer klimaneutralen Kreisverwaltung. Eines der strategischen Ziele des Landkreises lautet bekanntlich, dass der Gebäudebestand des Konzerns Rhein-Neckar-Kreis bis 2035 weitgehend klimaneutral ist. Das Gremium nimmt in der Sitzung Kenntnis sowohl vom Ergebnisbericht über die Sanierungsfahrpläne der kreiseigenen Gebäude als auch vom Kurzbericht über die aktuellen Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudebereich. Landrat Dallinger bittet die Kreisrätinnen und Kreisräte zudem um Zustimmung zu den Zielen und Grundsätzen zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen sowie Sanieren von Hochbaumaßnahmen des Rhein-Neckar-Kreises.
Im Anschluss steht der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Rhein-Neckar-Kreis im Fokus und es wird der Bericht zur Regiobuslinie Sinsheim – Walldorf (799) zur Kenntnis genommen. Mit Auslaufen des ersten Förderzeitraumes steht nun die erneute Beantragung der Fördermittel für die Fortführung der Regiobuslinie ab dem 15. Dezember 2024 an, die der Ausschuss beschließen soll. Vor dem letzten Tagesordnungspunkt, den Mitteilungen und den Anfragen, beschäftigen sich die Kreisrätinnen und Kreisräte noch mit den Kreisstraßen. Zum einen soll die Schlussabrechnung zur Aufweitung der Autobahnunterführung BAB 6/K 4170 bei Dielheim in Höhe von knapp 1,9 Millionen Euro anerkannt werden. Zum anderen soll das Gremium die Baufreigabe zur Hangsicherung im Zuge der K 4101 zwischen Neckargemünd-Dilsberg und Neckargemünd-Mückenloch erteilen. Die Umsetzung der rund eine Million teuren Baumaßnahme ist ab dem Spätjahr 2024 vorgesehen.
Die Dokumente zur Sitzung können auf der Kreis-Homepage unter der Adresse undefined eingesehen werden.
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