LUDWIGSHAFEN

Frau verliert 500 Euro durch manipulierte WhatsApp-Nachricht

Ludwigshafen am Rhein Von Lothar Binder 1 Min. Lesezeit

Polizist im Einsatz
KI-generiertes Bild

Eine Ludwigshafenerin überwies am Freitag nach einer manipulierten WhatsApp-Nachricht 500 Euro. Die Polizei warnt vor der Betrugsmasche „Ghost-Pairing“.

Veröffentlicht am 26. August 2026 um 12:17 Uhr | Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz warnt vor einer Phishing-Methode, die als „Ghost-Pairing“ bezeichnet wird. Kriminelle versuchen dabei, ein eigenes Gerät unbemerkt mit dem WhatsApp-Konto ihrer Opfer zu verbinden.

Die Masche beginnt häufig mit einer scheinbar harmlosen Nachricht, die auch von einem bereits übernommenen Konto eines Bekannten stammen kann. Unter einem Vorwand sollen Betroffene einen Link öffnen, einen Kopplungscode eingeben oder die Verbindung eines neuen Geräts bestätigen.

Nach einer erfolgreichen Kopplung können die Täter möglicherweise Nachrichten und weitere Inhalte lesen, Kontakte auswerten und im Namen des Opfers Nachrichten verschicken. Das Smartphone der betroffenen Person funktioniert dabei weiterhin, sodass der fremde Zugriff zunächst unbemerkt bleiben kann.

In einem aktuellen Fall erhielt eine Frau aus Ludwigshafen am Freitag, 21. August 2026, eine Nachricht über den bestehenden WhatsApp-Chat mit ihrer Schwester. Die Täter hatten zuvor Zugriff auf deren Konto erlangt.

Unter dem Vorwand, das Mobiltelefon der Schwester sei ins Wasser gefallen und defekt, baten die Unbekannten um eine Überweisung von 500 Euro. Die Frau überwies den Betrag auf ein ihr unbekanntes Konto.

Keine unbekannten Geräte mit WhatsApp verbinden und Codes oder Sicherheitsnummern niemals weitergeben. Unerwartete Geldforderungen sollten über einen anderen bekannten Kontaktweg überprüft werden. Unbekannte Verknüpfungen müssen sofort entfernt werden; zusätzlich empfiehlt die Polizei die Zwei-Schritt-Verifizierung.

Weitere Meldungen aus Ludwigshafen am Rhein

Alle anzeigen ›

Neueste Meldungen

Zur Startseite ›