Ludwigshafen

22. Festival des deutschen Films

Stars Von Lothar Binder 2 Min. Lesezeit

Logo Film
KI-generiertes Bild

 Annette Frier Foto GM

Annette Frier erhält Preis für Filmkunst

(GM) „Annette Frier ist immer großartig und immer unverwechselbar.“ Mit diesen Worten fasste Dr. Michael Kötz, der Intendant des Ludwigshafener Festivals des deutschen Films, das vielfältige Wirken der diesjährigen Preisträgerin für Filmkunst zusammen. „Ganz gleich, ob als Schauspielerin, Fernsehmoderatorin, Komikerin oder sogar als Regisseurin. Sie drückt allen Arbeiten ihren Stempel auf.“

Dass die wieder einmal brillante Laudatio von Michael Kötz keineswegs übertrieben war, bewies Annette Frier dann in dem anschließend gezeigten Film „Mimi und ich“, in welchem sie eine Frau und Mutter spielt, in deren Leben sich glückliche, komische, aber auch tragische Momente in schöner Regelmäßigkeit abwechseln, die aber zur Sicherung der Existenz ihrer Familie – und besonders zum Wohl ihrer Tochter – alles zu geben bereit ist, wenn auch manchmal mit fragwürdigen Mitteln.

Für die Laudatio bedankte sich Annette Frier auf ihre eigene Art: humorvoll, lebhaft und herzerfrischend.

„Die Liste meiner Erfolge, die in der Laudatio aufgezählt wurden, ist ja fast so lang wie die Geschichte Europas. Aber ich bin froh, dass meine Kinder heute dabei sind und das gehört haben.“

In ihren Dank schloss sie auch ihre Mutter sowie ihre Schwester Sabine ein, die zugleich ihre Managerin ist. Ebenfalls dankte sie der Regisseurin von „Mimi und ich“, Milena Aboyan, und der Produzentin Rima Schmidt. Ein besonderer Dank ging an ihren Ehemann, den Drehbuchautor und Regisseur Johannes Wünsche.

Als sie einmal gefragt wurde, berichtet Annette Frier, ob ihr Mann sie auch bei der Erziehung ihrer Kinder unterstütze, antwortete sie mit einem Augenzwinkern:

„Ja, ich unterstütze meinen Mann auch bei der Erziehung unserer Kinder.“

Allein der Auftritt Annette Friers während und nach der Preisverleihung war bereits das Eintrittsgeld wert und bot schon vor der Filmvorführung beste Unterhaltung. Ihr Witz, ihre Schlagfertigkeit und ihre Natürlichkeit, die sich auch im anschließenden Film widerspiegeln, gepaart mit der eindrucksvollen Darstellung einer gegen alle Widrigkeiten kämpfenden Frau, unterstrichen noch einmal eindrucksvoll die Entscheidung der Jury, Annette Frier mit dem Preis für Filmkunst auszuzeichnen.

Sie hat diese Auszeichnung mehr als verdient.

Weitere Meldungen aus Stars

Alle anzeigen ›