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WINTERVARIETÉ 2026

Events Von Lothar Binder 4 Min. Lesezeit

Cheesy.photo

Ein Heidelberger Erfolgsformat entdeckt in Leimen sein neues „Juwel“

Ein neuer Spielort, eine völlig neue Show und kulinarische Ambitionen auf Fine-Dining-Niveau: Ab 19. November 2026 beginnt für das WinterVarieté ein neues Kapitel. Die Festhalle von Heidelberg Materials in Leimen wird zur Bühne für internationale Artistik, Genuss und große Emotionen. Ein Abschied von Heidelberg ist der Umzug dennoch nicht – gerade einmal 148 Meter trennen den neuen Spielort von der Stadtgrenze.

Manchmal eröffnet ein Ortswechsel Möglichkeiten, die zuvor kaum denkbar waren. Nach drei erfolgreichen Jahren auf dem Heidelberger Messplatz schlägt das WinterVarieté 2026 ein neues Kapitel auf. Mit der Festhalle Leimen bekommt die Dinnershow erstmals ein festes Gebäude – und damit einen Ort, der weit mehr werden soll als eine neue Adresse.

„Die Festhalle ist ein Juwel, das wir in unsere Welt hineinholen“, lautet der Anspruch der Verantwortlichen.

Umfangreiche Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass die bekannte Halle während der Spielzeit ihr Gesicht verändert. Licht, Bühne, Dekoration, Gastronomie und Multimedia verschmelzen zu jener besonderen Erlebniswelt, die das WinterVarieté über die vergangenen Jahre geprägt hat.

Dabei bleibt die Verbundenheit mit Heidelberg bestehen. Heidelberg Marketing ist weiterhin Partner, zugleich soll Leimen zu einem neuen Zuhause werden. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und Oberbürgermeister John Ehret bildet dafür eine wichtige Grundlage. Und auch langfristig gibt es Ambitionen: Die Verantwortlichen können sich vorstellen, über viele Jahre an diesem Standort zu bleiben.

Eine Besonderheit des neuen Hauses sind die zusätzlichen räumlichen Möglichkeiten. So können beispielsweise Zweiertische auf dem Balkon gebucht werden – eine attraktive Perspektive für Gäste, die den Abend zu zweit und mit besonderem Blick auf das Geschehen genießen möchten.

DIE „ZEITREISE“ BEGINNT

Passend zum Standortwechsel wagt das WinterVarieté auch künstlerisch Neues. „Zeitreise“ heißt die Show der Saison 2026. Internationale Spitzenartistik, Akrobatik, ausdrucksstarke Choreografien sowie überraschende Momente aus Magie und Comedy treffen auf eine moderne Multimedia-Inszenierung.

Licht- und LED-Welten werden zum Bestandteil der Dramaturgie und sollen die einzelnen Darbietungen immer wieder in neue atmosphärische Räume versetzen. Die neue Produktion soll modern, aufregend und sinnlich werden – ohne dabei jene persönliche und familiäre Atmosphäre aufzugeben, die das WinterVarieté auszeichnet.

Dass die neue Location inzwischen auch emotional angekommen ist, zeigt sich im Team. Ein Umzug dieser Größenordnung funktioniert schließlich nur, wenn die Menschen hinter dem Projekt diesen Weg gemeinsam gehen. Nach anfänglicher Umstellung sei die Begeisterung für die Festhalle kontinuierlich gewachsen. Inzwischen, heißt es aus dem Kreis der Verantwortlichen, habe sich das Team regelrecht in den neuen Spielort verliebt.

GENUSS WIRD TEIL DER INSZENIERUNG

Auch kulinarisch entwickelt sich das WinterVarieté weiter. Nach drei erfolgreichen gemeinsamen Jahren mit Tristan Brandt beginnt ein neues gastronomisches Kapitel. Christian Adam setzt künftig als kulinarischer Berater und in der Küche neue Akzente.

Seine Erfahrung reicht von Stationen in Schweden bis zur renommierten Traube Tonbach. Sein Schwerpunkt: Fine Dining. Im WinterVarieté soll daraus jedoch keine distanzierte Spitzengastronomie entstehen. Vielmehr geht es darum, hochwertige Küche zugänglich zu machen und sie selbstverständlich in das Gesamterlebnis des Abends einzubinden.

Im Mittelpunkt stehen frische Zutaten, möglichst aus der Region, kombiniert mit internationalen Einflüssen und moderner Kochkunst.

Bereits der Auftakt des 3-Gang-Menüs spielt mit winterlichen Aromen: Maronensüppchen mit Pastinaken-Espuma und Schnittlauch-Öl trifft auf Kürbisravioli mit Salbei-Zitronenbutter und gerösteten Haselnüssen.

Als Hauptgang wird gebratene Maispoulardenbrust mit Ingwer-Limonen-Jus, Pak Choi, Sellerie-Miso-Crème, Shiitake, Radieschen und Yuzu-Gel serviert. Die vegetarische Alternative setzt Sellerie aus der Salzkruste mit Pilz-Dashi, Pak Choi, Sellerie-Miso-Crème, Shiitake und Yuzu-Gel in Szene.

Das Finale gehört der Schokolade: Original-Beans-Schokoladen-Ganache und Tonkabohnen-Eismurmel werden von Waldbeerensüppchen, Kirschgel, Joghurt-Hafer-Crumble und Honigkresse begleitet.

EIN WINTERVARIETÉ FÜR GENERATIONEN

Auch Familien bekommen 2026 ihre eigene Gelegenheit, die neue Showwelt zu entdecken. Die BGV Family Show präsentiert an ausgewählten Nachmittagen Acts aus der großen Dinnershow – bewusst ohne begleitendes Menü und damit als klassisches Varieté-Erlebnis.

Zwei jeweils rund 45-minütige Showblöcke sind so konzipiert, dass Kinder, Eltern und Großeltern gemeinsam in die Welt des WinterVarietés eintauchen können.

VERTRAUT IM GEFÜHL, NEU IN DER INSZENIERUNG

Der Wechsel nach Leimen ist damit weit mehr als ein Umzug. Er bietet die Chance, ein erfolgreiches Konzept weiterzuentwickeln, ohne seine Identität aufzugeben.

Die persönliche Atmosphäre bleibt. Die internationale Artistik bleibt. Der Anspruch an Gastronomie und Unterhaltung bleibt. Neu sind der Raum, die Möglichkeiten und der Mut, das WinterVarieté noch einmal anders zu denken.

Am 19. November 2026 wird sich erstmals der Vorhang in der Festhalle Leimen öffnen. Dann beginnt die „Zeitreise“ – und aus einer bekannten Veranstaltungshalle soll für einige Wochen jenes „Juwel“ werden, das die Macher heute bereits vor Augen haben.

Das WinterVarieté zieht um, aber nicht weg. Nur 148 Meter von Heidelberg entfernt beginnt in Leimen ein neues Kapitel – für ein Veranstaltungsformat, das längst in der gesamten Region zu Hause ist.

Infos und Tickets unter www.winter-variete.de oder telefonisch unter: 06201 - 7108170

Mo. - Do. 09.00 - 16.00 Uhr / Fr. 09.00 - 15.00 Uhr

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