Mannheim

Bundesweiter Warntag 2026 – Probewarnungen auch in Mannheim

Mannheim Von Lothar Binder 2 Min. Lesezeit

KI-generiertes Bild

Die Stadt Mannheim beteiligt sich auch im Jahr 2026 wieder am bundesweiten Warntag. 

Am Donnerstag, dem 10. September um 11 Uhr

sind die Sirenen im gesamten Stadtgebiet bei einer Probewarnung zu hören. Zeitgleich werden die Warn-Apps Katwarn und Nina eine Testwarnung anzeigen. Gegen 11:45 Uhr erfolgt eine Entwarnung der Probealarmierung, ebenfalls über die Kanäle, über die zuvor die Warnung versendet wurde.
 
„Im Ernstfall kommuniziert eine Sirenenwarnung immer die Botschaft: Bitte suchen Sie ein nahegelegenes Gebäude mit geschlossenen Räumen auf, schließen Sie die Fenster und Türen und schalten Sie die Lüftung aus. Der an- und abschwellende Heulton vermittelt diese Botschaft klar und ohne sprachliche Barriere. Weitere Informationen und Verhaltenshinweise erhalten die Bürgerinnen und Bürger dann über die Warn-Apps, die städtische Internetseite www.mannheim.de und über die lokalen Radio- und Fernsehsender“, erklärt Sicherheitsbürgermeister Dr. Volker Proffen.
 
Der bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Er findet jährlich im September statt und hat eine Doppelfunktion: Zum einen wird die Bevölkerung für die Warnsignale sensibilisiert. Zum anderen haben Städte und Gemeinden so die Möglichkeit, die Funktion ihrer eigenen regionalen Warnkanäle zu überprüfen. Die Probewarnungen über Cell Broadcast und die Warn-Apps werden zentral vom Bund ausgelöst. Für Kommunen besteht zusätzlich die Möglichkeit, ihre eigenen Warnmittel zu ergänzen – so in Mannheim die Sirenen.
 
Seit Anfang 2023 wird auch über „Cell Broadcast“ gewarnt. Dieses System kann Warnmeldungen direkt auf Mobiltelefone senden, ohne dass es hierfür einer App oder Registrierung bedarf. Dieser Warnkanal ergänzt somit die schon länger bestehenden kostenlosen Warn-Apps Katwarn und Nina.
Die Probewarnungen der Warn-Apps sowie bei Cell Broadcast sind deutlich als solche gekennzeichnet und damit klar von einer echten Warnung zu unterscheiden.“Sollte es während der Übungswarnung tatsächlich zu einem Ernstfall kommen, wird eine weitere, neue Warnung ausgestrahlt. Es besteht aber zu keinem Zeitpunkt der Übung eine Gefahr oder Handlungsbedarf. Wir überprüfen hier nur interne Abläufe, damit ein zentraler Bestandteil der Mannheimer Sicherheitsarchitektur voll funktionsfähig ist und bleibt“, so Markus Eitzer, Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement des Amtes für Feuerwehr und Katastrophenschutz.
 
Wichtig ist: Bitte im Ernstfall immer den offiziellen Verhaltenshinweisen folgen und nicht die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei blockieren.
 
Weitere Informationen sowie die Sirenensignale zum Anhören finden Sie unter: www.mannheim.de/feuerwehr 

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