MANNHEIM/WORMS

Erdbeben der Stärke 3,4 erschüttert die Metropolregion

Mannheim Von Lothar Binder 2 Min. Lesezeit

Erdbeben in der Metropolregion
KI-generiertes Bild

Ein spürbares Erdbeben hat am Donnerstagabend zahlreiche Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar überrascht. Das Epizentrum lag bei Worms – die Erschütterungen waren bis Mannheim und Heidelberg wahrnehmbar.

Mannheim/Worms. Ein ungewöhnlicher Moment sorgte am Donnerstag, 10. September 2026, bei zahlreichen Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar für Verunsicherung: Um 17:27 Uhr wurde bei Worms ein Erdbeben der Stärke 3,4 registriert. Der Landeserdbebendienst Baden-Württemberg stuft das Ereignis als schwaches Erdbeben ein. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Obwohl das Epizentrum auf rheinland-pfälzischer Seite bei Worms lag, waren die Erschütterungen deutlich über die Stadtgrenzen hinaus wahrnehmbar. Meldungen kamen unter anderem aus Ludwigshafen, Mannheim und sogar Heidelberg. Der Landeserdbebendienst ging zunächst davon aus, dass das Beben in einem Umkreis von etwa 20 Kilometern um das Epizentrum spürbar gewesen sein dürfte. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Auch in Mannheim gingen Anrufe bei der Polizei ein

In Mannheim bemerkten zahlreiche Menschen die Erschütterung. Nach Angaben des SWR gingen bei der Polizei Anrufe besorgter Bürgerinnen und Bürger ein. Schäden oder Verletzte waren zunächst nicht bekannt. Auch die Feuerwehr Mannheim verzeichnete nach dem Beben keine entsprechenden Einsätze. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Auch auf der anderen Rheinseite sorgte das Ereignis für Aufregung. Bei der Polizei in Worms meldeten sich zahlreiche verunsicherte Menschen. Polizeistreifen waren anschließend in der Innenstadt unterwegs. Warn-Apps wie NINA und KATWARN informierten ebenfalls über das schwache Erdbeben. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Zwei schwächere Nachbeben registriert

Nach dem eigentlichen Erdbeben wurden nach Angaben eines Seismologen des Landeserdbebendienstes Baden-Württemberg bereits zwei deutlich schwächere Nachbeben gemessen. Weitere kleinere Nachbeben seien statistisch möglich. Einzelne davon könnten lokal wahrgenommen werden, größere Schäden oder Störungen werden jedoch nicht erwartet. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

Warum bebt die Erde in unserer Region?

Erdbeben sind im Oberrheingraben kein völlig ungewöhnliches Ereignis. Die Region gehört zu den tektonisch aktiveren Gebieten Deutschlands. Nach Angaben des Landeserdbebendienstes werden dort regelmäßig kleinere Erdstöße registriert, von denen die meisten für Menschen allerdings nicht wahrnehmbar sind.

Der Seismologe Martin Hensch erklärte gegenüber dem SWR, dass Ereignisse in der Größenordnung des Bebens vom Donnerstag etwa ein- bis dreimal pro Jahr auftreten. Das aktuelle Beben sei zwar etwas stärker gewesen, werde aber weiterhin als moderat eingestuft. Nach seinen Angaben lag der Erdbebenherd in etwa acht Kilometern Tiefe. :contentReference[oaicite:5]{index=5}

Kurzer Schreck – bislang keine Schäden

Für viele Menschen in Mannheim, Ludwigshafen, Worms und der umliegenden Region dürfte das Erdbeben vor allem ein ungewohntes Erlebnis gewesen sein. Je nach Standort wurde ein kurzes Wackeln, eine Bewegung von Möbeln oder ein dumpfer Stoß wahrgenommen.

Nach dem bislang bekannten Stand wurden durch das Erdbeben keine Verletzten und keine größeren Sachschäden gemeldet. :contentReference[oaicite:6]{index=6}

Stand: 11. September 2026. Sollten weitere Nachbeben registriert oder neue Erkenntnisse zu dem Ereignis bekannt werden, kann sich die Bewertung entsprechend aktualisieren.

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