Rhein Neckar Kreis

Ausschuss für Soziales tagt am Dienstag, 14. November, 14 Uhr, im Landratsamt in Heidelberg: Angebote für Kinder psychisch- und suchtbelasteter Eltern, der Kreisseniorenplan sowie die Förderung der Kommunalen Pflegekonferenz sind Themen der Sitzung

Rhein Neckar Kreis Von Lothar Binder 2 Min. Lesezeit

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  Ausschuss für Soziales tagt am Dienstag, 14. November, 14 Uhr, im Landratsamt in Heidelberg: Angebote für Kinder psychisch- und suchtbelasteter Eltern, der Kreisseniorenplan sowie die Förderung der Kommunalen Pflegekonferenz sind Themen der Sitzung

Unter anderem mit einer Rahmenkonzeption zu den Angeboten für Kinder psychisch- und suchtbelasteter Eltern, mit der Umsetzung des Kreisseniorenplans für den Rhein-Neckar-Kreis sowie der Förderung der Kommunalen Pflegekonferenz befasst sich der Ausschuss für Soziales des Kreistags in seiner nächsten öffentlichen Sitzung. Diese findet statt am Dienstag, 14. November, 14 Uhr, im Sitzungssaal 5. OG des Landratsamtes in Heidelberg (Kurfürsten-Anlage 38-40).

Nach der Fragestunde für Kreiseinwohnerinnen und -einwohner diskutieren und entscheiden die Kreisrätinnen und Kreisräte, wie Kinder psychisch- und suchtbelasteter Eltern noch besser unterstützt werden können. Wenn Eltern an einer psychischen Erkrankung oder einer Suchterkrankung leiden, belastet dies auch deren Kinder. Häufig kommt es unter anderem zu Beeinträchtigungen in der Kinderbetreuung und im Erziehungsverhalten, zu Konflikten der Eltern sowie zu geringer Unterstützung im sozialen Umfeld. Die Kinder psychisch- und suchtbelasteter Eltern haben daher ein vielfach erhöhtes Risiko, selbst eine psychische Erkrankung zu entwickeln. Landrat Stefan Dallinger schlägt dem Ausschuss für Soziales vor, vorbehaltlich der Beratungen zum Haushalt für das Jahr 2024 die Bereitstellung der in der Rahmenkonzeption genannten Mittel (50.000 Euro) zu beschließen, um spezielle Angebote für Kinder psychisch- und suchtbelasteter Eltern zu schaffen.

Nach den jüngsten geht es dann um die ältesten Kreiseinwohnerinnen und -einwohner. Das Gremium nimmt den Bericht zum Sachstand der Kreisseniorenplanung (2017 bis 2027) des Rhein-Neckar-Kreises zur Kenntnis. Seit 2020 gibt es im Landkreis eine Kommunale Pflegekonferenzen (KPK). Innerhalb dieser Institution können sich alle relevanten Akteure miteinander vernetzen, akute Herausforderungen der Pflege identifizieren sowie gemeinsam die aktuellen Handlungsempfehlungen des Kreisseniorenplanes umsetzen. Dem Ausschuss für Soziales wird empfohlen, die erneute Teilnahme des Rhein-Neckar-Kreises am Förderaufruf „Kommunale Pflegkonferenzen BW – Netzwerke für Menschen weiterentwickeln“ zu beschließen und die Verwaltung mit der Umsetzung zu beauftragen.

Anschließend nehmen die Ausschussmitglieder noch Kenntnis vom Schlussbericht zum strategischen Ziel „Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist gefördert“. Dem letzten öffentlichen Tagesordnungspunkt, den Mitteilungen und Anfragen, schließt sich noch eine nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales an.

Die Dokumente zur Sitzung können auf der Kreis-Homepage unter der Adresse undefined eingesehen werden.

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