Ludwigshafen

80.000 Euro Schaden nach schwerem Verkehrsunfall auf der Saarlandstraße

Ludwigshafen am Rhein Von Lothar Binder 1 Min. Lesezeit

Ein missglücktes Abbiegemanöver hat in der Nacht zum Mittwoch in Ludwigshafen zu einem folgenschweren Verkehrsunfall geführt. Eine Frau wurde leicht verletzt, der Sachschaden wird auf mehr als 80.000 Euro geschätzt.

Nach Angaben der Polizeidirektion Ludwigshafen ereignete sich der Unfall am Mittwoch, 8. Juli 2026, gegen 23:30 Uhr im Bereich der Saarlandstraße und der Knollstraße.

Ein 19-jähriger Autofahrer wollte von der Saarlandstraße in die Knollstraße abbiegen und missachtete dabei nach bisherigen Erkenntnissen die Vorfahrt eines in gleicher Richtung fahrenden Pkw. Beim Abbiegevorgang streifte er das bevorrechtigte Fahrzeug an dessen linker Seite.

Auto schleudert ins Gleisbett der rnv

Durch den Zusammenstoß geriet der zweite Pkw ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und fuhr in das Gleisbett der rnv. Dort prallte das Fahrzeug schließlich gegen die Absperrung zwischen den Gleisen.

Eine Mitfahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen wurden nach derzeitigem Stand nicht verletzt.

Mehr als 80.000 Euro Sachschaden

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf über 80.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme musste die Saarlandstraße in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Dadurch kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.

Hinweis: Beim Abbiegen ist besonders auf bevorrechtigte Verkehrsteilnehmer zu achten. Bereits eine kurze Unachtsamkeit kann schwere Unfälle mit erheblichen Personen- und Sachschäden verursachen. Für den 19-jährigen Unfallbeteiligten gilt bis zu einer rechtskräftigen Klärung des Sachverhalts die Unschuldsvermutung.

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