LUDWIGSHAFEN

30-Jähriger nach mutmaßlichem Drogenhandel in Untersuchungshaft

Ludwigshafen am Rhein Von Lothar Binder 1 Min. Lesezeit

KI-generiertes Bild

Nach einer Kontrolle am Ludwigshafener Europaplatz sitzt ein 30-Jähriger in Untersuchungshaft. Ermittler stellten Drogen, Bargeld, Messer und einen Hammer sicher.

Veröffentlicht am 4. September 2026 um 13:26 Uhr | Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz

Polizeikräfte beobachteten am Dienstag, 1. September 2026, gegen 17 Uhr einen 30-Jährigen im Bereich des Europaplatzes. Der Mann soll dort mit Betäubungsmitteln gehandelt haben.

Bei der anschließenden Kontrolle erhärtete sich laut der gemeinsamen Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei der Verdacht. Ein Gericht ordnete daraufhin die Durchsuchung seiner Wohnung an.

Die Ermittler stellten dort mehr als 30 Gramm Kokain, mehr als 150 Gramm Haschisch, über 800 Gramm Marihuana und geringe Mengen Amphetamin sicher. Außerdem fanden sie Bargeld, zwei zugriffsbereite Messer und einen Hammer.

Der 30-jährige algerische Staatsangehörige hält sich nach Behördenangaben unerlaubt in Deutschland auf. Er wurde vorläufig festgenommen und am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt.

Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabisprodukten. Der Beschuldigte kam anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.

Die Ermittlungen dauern an. Untersuchungshaft ist keine Vorverurteilung; für den Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung die Unschuldsvermutung.

Weitere Meldungen aus Ludwigshafen am Rhein

Alle anzeigen ›