Rhein-Pfalz-Kreis

POL-PDLU: Falsche Polizeibeamte treiben ihr Unwesen

24.03.2022 – 15:25

Polizeidirektion Ludwigshafen

falschenpolizisten
Schifferstadt (ots)

Im Laufe des gestrigen Tages haben mehrere Senioren im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Schifferstadt Anrufe von angeblichen Polizeibeamten erhalten. Die Anrufer gaben sich u.a. als Polizisten der Polizei Schifferstadt, Polizei Mannheim und der Kriminalpolizei aus. In einem Fall wurde die Rufnummer der Polizeiinspektion Schifferstadt im Telefondisplay angezeigt. Die angeblichen Polizeibeamten gaben an, dass in den Nachbarschaften der Senioren eingebrochen wurde. Bei Täterfestnahmen seien Adressen der Senioren sichergestellt worden. Hiernach wurden die Gespräche in Richtung vorhandenem Bargeld oder Wertgegenständen der Senioren gelenkt. In keinem der Fälle kam es zu einem Schaden, da die Telefonate rechtzeitig beendet wurden. Die Polizei rät: - Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Sollte diese Nummer in Ihrem Display erscheinen, handelt es sich um Betrüger! - Die Polizei wird Sie niemals dazu auffordern, Geld oder Wertgegenstände herauszugeben. - Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten. Legen Sie gegebenenfalls einfach auf! - Trauen Sie nicht der im Display angezeigten Telefonnummer, diese kann durch die Betrüger manipuliert sein. - Sollten Sie Zweifel haben, ob Sie von der "richtigen" Polizei kontaktiert wurden, halten Sie mit Ihrer örtlich zuständigen Dienststelle Rücksprache. Im Zweifel wählen Sie die 110.

Die Ernte der ersten „Pfälzer Frühlingsspargel“ beginnt bei Pfalzmarkt eG so früh wie lange nicht mehr!  

Anstieg der Produktionskosten bremst Freude der Erzeuger

 

Mutterstadt, 24. März 2022 – In dieser Saison beginnt bei Pfalzmarkt eG die Ernte der ersten „Pfälzer Frühlingsspargel“ so früh wie lange nicht mehr: Im Vergleich zum Vorjahr startet Deutschlands Marktführer für selbst erzeugtes Obst und Gemüse jetzt etwa drei Wochen eher in die Spargelsaison. Da sich die Böden und das milde Klima hervorragend für den frühen Anbau eignen, ist die „Pfalz“ traditionell ein besonders früher und gewichtiger Spargelproduzent. Hinzu kommen die umfangreichen, sehr zeit- und arbeitsintensiven Maßnahmen der Pfalzmarkt-Erzeuger zur Ernteverfrühung. Der Einsatz von schwarzer Folie und Pflanztunneln beschleunigen den natürlichen Erntevorsprung der Region nochmals entscheidend. Hinzu kommt der milde Winter mit wenig Frost, der das frühzeitige Wachstum auf den Spargelfeldern in der Pfalz zusätzlich gefördert hat.

Vorbereitungen bei Erzeugern und im „Spargelbüro“ weitgehend abgeschlossen

Ein weiteres Indiz, dass die Spargelernte jetzt sehr zügig wieder volle Fahrt aufnimmt, ist die Tatsache, dass die finalen Vorbereitungen auf der Erzeugerseite und im Vertriebsteam bei Pfalzmarkt eG weitgehend abgeschlossen sind. Seit Mitte dieser Woche ist das traditionelle Spargelbüro in Mutterstadt besetzt. Die dort ansässigen Marktexperten kümmern sich bis zum Ende der Spargelsaison, dem Johannistag am 24. Juni, ausschließlich um den Verkauf des königlichen Stangengemüses.

PFm    

In dieser Saison beginnt bei Pfalzmarkt eG die Ernte der ersten „Pfälzer Frühlingsspargel“ so früh wie lange nicht mehr: Während Pfalzmarkt-Erzeuger Tim Ballreich aus Dudenhofen dazu sogenannte „Spargel-Spinnen“ einsetzt, sticht sein Kollege Thomas Reeb aus Dudenhofen (im Bild links oben) den Spargel auf dem traditionellen Weg, ohne maschinelle Unterstützung. Bilder: Pfalzmarkt eG

Vermarktungsexperten rechnen sehr schnell mit Zunahmen der Mengen

Spargel-Liebhaber dürfen sich freuen: Bereits vergangene Woche wurden in der „Pfalz“ kleinere Mengen – vorwiegend für den Verkauf über Hofläden und Wochenmärkte – gestochen. Karl Völcker, Leiter des Spargelbüros bei Pfalzmarkt eG sagt: „Passt die Wettervorhersage weiterhin so gut, dann rechnen wir bei unseren 30 Spargelerzeugern bei Pfalzmarkt sehr schnell mit einer Zunahme der Erntemengen. Alles, was die Kulturen jetzt noch brauchen, ist etwas mehr Sonne und Regen!“

Anbaufläche bei Pfalzmarkt eG liegt mit etwa 650 Hektar auf Vorjahresniveau

Die Anbaufläche wird 2022 vermutlich auf dem Vorjahresniveau von etwa 650 Hektar liegen. Da die mehrjährigen Anlagen in den beiden Vorjahren coronabedingt oftmals nicht zu 100 Prozent beerntet wurden, erwartet der Spargelprofi Karl Völcker „sehr gute Erträge“ in der laufenden Saison.

Ab der Kalenderwoche 14 stehen ausreichend Mengen für den LEH bereit

Mit größeren Erntemengen, die dann über die Handelsplattform in Mutterstadt bundesweit an den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) geliefert werden, rechnet Deutschlands Marktführer für selbst erzeugtes Obst und Gemüse – immer vorausgesetzt das Wetter spielt mit – dann ab Kalenderwoche 14.

Kooperation: Gemeinsam mit der OGZ bündelt Pfalzmarkt eG Erntemengen

Ein Erfolgsbaustein für eine passgenaue Vermarktung ist die Zusammenarbeit mit der Obst- und Gemüsezentrale Rhein-Main eG (OGZ) in Griesheim. Bei Bedarf werden die Erntemengen bei frischem Freilandspargel tagesaktuell gebündelt. Auf diese Weise können der Appetit der bundesdeutschen Verbraucher und entsprechend große Bestellmengen des LEH bestmöglich bedient werden.

Grüner Spargel liegt im Trend und legt bei der Anbaufläche weiter zu …

Bei Pfalzmarkt eG hat der Anteil von Grünspargel im Anbau wiederum leicht zugenommen. 2021 umfasste dieser etwa acht Prozent der Anbaufläche bei Spargel. 2022 werden es voraussichtlich zehn Prozent sein. In der abgeschlossenen Saison hatte Pfalzmarkt eG 18 Größensortierungen und Handelsklassen weißer Spargel und vier entsprechende Kategorien bei grünem Spargel im Angebot.

Überproportionaler Anstieg der Produktionskosten bremst Freude der Erzeuger

Die Produktionskosten für die 120 aktiven Pfalzmarkt-Erzeuger werden – unter anderem wegen der hohen Inflationsrate und der Anhebung des Mindestlohns – überproportional steigen. Welchen Einfluss dies auf die Verbraucherpreise bei Spargel haben wird, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Saison nicht abgesehen werden.

Erstes Freilandgemüse: Pfalzmarkt eG beliefert seit Kalenderwoche 10 den LEH

Der Zeitvorsprung beim Spargel wirkt sich auch auf den Start in die deutsche „Salat- und Gemüse-Saison“ aus. Bereits seit Anfang März beliefert Pfalzmarkt eG den LEH und die bundesweiten Verbraucher mit erntefrischen Bundzwiebeln aus der Pfalz. Reinhard Oerther, Vorstand bei Pfalzmarkt eG erklärt: „Neben Bundzwiebeln ist seit dieser Woche zusätzlich Rhabarber im Angebot, nächste Woche folgen Radieschen. Wir sind sehr optimistisch, dass dann auch sehr zeitnah wieder knackfrische Kopf- und Blattsalate das Pfalzmarkt-Angebot weiter bereichern werden!“


Weitere Informationen über Pfalzmarkt eG

Vor mehr als 30 Jahren begann eine besondere Erfolgsgeschichte: Mehr als 4.200 Genossenschaftsmitglieder schlossen sich zur „Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG“ zusammen. Im April 1988 wurde in Mutterstadt die aktuell größte Handelsplattform für selbst erzeugtes Obst und Gemüse offiziell eröffnet. Heute hat die „Pfalzmarkt eG“ 1.400 Mitglieder und konzentriert – als Vertriebs-, Vermarktungs-, und Qualitätsgemeinschaft – die Kräfte seiner derzeit 120 aktiven Erzeuger. Den Pfalzmarkt in Mutterstadt verlassen täglich bis zu 250 LKW mit insgesamt 8.000 Paletten Obst und Gemüse. Geliefert wird in alle Regionen Deutschlands und Europas. Ein wichtiger Erfolgsbaustein ist die intelligente Arbeitsteilung. Die Pfalzmarkt-Erzeuger können sich vollständig auf die Obst- und Gemüseproduktion konzentrieren. „Ihre“ Pfalzmarkt eG kümmert sich um die Qualitätssicherung, die komplette Frischelogistik und Lagerung, sowie den Verkauf und Vertrieb der erntefrischen Waren. Dies reduziert den organisatorischen, zeitlichen und finanziellen Aufwand und ermöglicht eine hohe Umschlagsgeschwindigkeit bei den Frischerzeugnissen.

Aufgrund der intelligenten Arbeitsteilung in der Gemeinschaft ist es möglich, dass die Ware bereits wenige Stunden nach der Ernte vom „Pfälzer Acker“ bundesweit auf dem Weg in den Handel zu finden ist. Das gilt für aktuell 140 verschiedene Artikel im Saisonkalender. Die zertifizierten und anerkannten Qualitätsmanagementsysteme (QS, GlobalGAP und IFS) garantieren die gleichbleibend hohe Qualität und Rückverfolgbarkeit der Produkte. Alle Produzenten der Genossenschaft produzieren im sogenannten „Kontrolliert Integrierten Anbau“ und sind mit dem „Qualitätszeichen Rheinland-Pfalz“ ausgezeichnet. Klimatisch profitiert die Pfalz, als das größte Gemüseanbaugebiet Deutschlands, von wichtigen Standortvorteilen: Im Vergleich zu anderen Regionen beginnt die Ernte der Frischgemüse und Salate rund vier Wochen früher. Eine geschickte Bewässerung durch Regenanlagen sorgt selbst in Trockenzeiten für die ständige Verfügbarkeit der Ware und verlängert zudem die Saison im Herbst um etwa weitere drei Wochen.

Seit der Gründung von Pfalzmarkt eG ist die Anbaufläche für Gemüse in Rheinland-Pfalz von knapp 7.000 Hektar auf aktuell rund 15.000 Hektar angewachsen. Die Gesamtanbaufläche für frisches Obst und Gemüse liegt in der Pfalz in der Saison 2022 mit rund 15.000 Hektar weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres. Neben den guten Böden und dem milden Klima, als natürliche Standortvorteile der Pfalz, bieten das Beregnungskonzept und die Bündelung der Vermarktungskapazitäten durch „Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG“ beste Voraussetzungen für die weitere positive Entwicklung in Deutschlands Gemüsegarten Nummer 1, der Pfalz.

POL-PDLU: Undankbarer Zecher

20.03.2022 – 09:11

Polizeidirektion Ludwigshafen

Blutprobe
Waldsee (ots)

Am Freitag, 18.03.2022, gegen 22.55 Uhr, stolperte ein deutlich alkoholisierter 25-jähriger Mann in der Neuhofener Straße und stürzte auf den Gehweg. Ein Passant kam zu Hilfe und sollte auf Bitten des Gestürzten die Freundin anrufen. Diese verständigte den Rettungsdienst und kam mit ihrer Mutter hinzu. Nachdem ein Rettungssanitäter vorschlug, vorsorglich den Gestürzten ins Krankenhaus zu bringen, wurde dieser aggressiv und schlug dem Helfer ins Gesicht. Bei Eintreffen der Polizeibeamten war der mittlerweile hochaggressive Zecher auch diesen gegenüber aufbrausend und nicht zu beruhigen. Zum Schutz aller Beteiligen musste der Aggressor gefesselt werden. Ein Transport ins Krankenhaus war wohl nicht mehr notwendig. Durch das Verhalten ihres Freundes war die Freundin so geschockt, dass sie und ihre Mutter diesen nicht mehr mitnehmen wollten. Da der Randalierer nicht zu beruhigen war, musste er bis zur Ausnüchterung zum Schutz anderer Personen in polizeilichen Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab 1,85 Promille. Da Rettungskräfte im Einsatz Polizeivollzugsbeamten gleichgestellt sind, erwartet den aggressiven Zecher eine Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Zur Feststellung seiner strafrechtlichen Verantwortlichkeit wurde dem Schläger durch eine Ärztin eine Blutprobe entnommen, die auch seine Gewahrsamsfähigkeit bescheinigte.

POL-PDLU: Vermisster - Ausflug endet in Paris

5.03.2022 – 13:38

Polizeidirektion Ludwigshafen

police
Schifferstadt/Paris (ots)

Am gestrigen Abend wird ein 13-Jähriger einer Wohngruppe als vermisst gemeldet. Ermittlungen über Angehörige ergaben, dass sich der Junge in Paris aufhalten könnte, da er unbedingt mal den Eiffelturm sehen wolle. Auch ergaben sich Hinweise auf eine Zugreise nach Paris. In Zusammenarbeit mit dem Landes- und Bundeskriminalamt wurde Kontakt mit den französischen Behörden aufgenommen. Noch in der Nacht konnte der Junge im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit der Behörden in einer Metro Station in Paris wohlbehalten angetroffen und in Obhut genommen werden. Wie genau die Reise des Jungen verlaufen ist und ob er den Eiffelturm gesehen hat, ist unbekannt. Das Jugendamt wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und steht im Austausch mit den französischen Behörden.

POL-PDLU: Verletzung durch Hundebiss

02.03.2022 – 11:12

Polizeidirektion Ludwigshafen

PolRP
Schifferstadt (ots)

Am 01.03.2022, gegen 13:00 Uhr, ging eine 52-Jährige auf einem Feldweg an der Bahnlinie, parallel zur Mutterstadter Straße, spazieren. Hierbei wurde die Frau von einem nicht angeleinten Schäferhund in das Bein gebissen und dadurch leicht verletzt. Bei den Hundehaltern soll es sich um einen Mann (ca. 60 Jahre alt, ca. 1,85m groß, hatte die Haare zu einem Zopf gebunden), sowie um eine etwa 60 Jahre alte Frau gehandelt haben. Durch die beiden Hundehalter wurde die 52-Jährige noch angesprochen, ob bei ihr nach dem Hundebiss alles in Ordnung sei. Im Nachgang wurde durch die 52-Jährige die Polizei verständigt. Ermittlungen wegen Fahrlässiger Körperverletzung wurden eingeleitet. Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen oder Hinweise zu den Hundehaltern geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. in Verbindung zu setzen.

POL-PDLU: Samstag - Tag des verkehrsbehindernd abgestellten Fahrzeugs?

27.02.2022 – 09:36

Polizeidirektion Ludwigshafen

pol 32
Neuhofen/Dannstadt-Schauernheim (ots)

Im Laufe des Samstages (26.02.2022) kam es zu insgesamt fünf Einsätzen der Polizeiinspektion Schifferstadt, wo jeweils ein vermeintlich verkehrsbehindernd abgestelltes Fahrzeug Auslöser war. In zweien dieser Fälle gipfelten die Situationen in Köperverletzungen, Bedrohungen und Beleidigungen: In Neuhofen in der Burggasse stritten sich gegen 10:30 Uhr zwei Parteien über einen Pkw, der gegenüber einer Garage - vermeintlich behindernd - abgestellt wurde. Die sechs Beteiligten im Alter von 17 bis 57 Jahren schubsten und schlugen sich gegenseitig, so dass mindestsens zwei davon verletzt wurden (blutende Wunde im Gesicht, Prellungen durch Sturz zu Boden). Es war sogar ein Säugling in die Auseinandersetzung involviert, der jedoch unverletzt blieb. In Dannstadt-Schauernheim kam es gegen 11:50 Uhr in der Hauptstraße vor einem Imbiss zu einer Auseinandersetzung zweier Gruppen, weil durch ein Fahrzeug eine Einfahrt über einen Zeitraum von ca. 30 Minuten zugeparkt war, während die Insassen Essen kaufen wollten. Zwischen den elf Beteiligten im Alter von 15 bis 52 Jahren kam es "nur" zu Bedrohungen und Beleidigungen; ein Beteiligter verhielt sich außerdem gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten*innen verbal aggressiv. In beiden Fällen wurden mehrere Strafverfahren gegen die handelnden Personen eingeleitet. Darüber hinaus erfolgen Mitteilungen an die Fahrerlaubnisbehörde, die bei Feststellung möglicher Ungeeignetheit zur Teilnahme am Straßenverkehr Maßnahmen in eigener Zuständigkeit im Bereich des Fahrerlaubnisrechts treffen kann. Hierbei ist nicht entscheidend, ob man in der zugrundeliegenden Situation Führer eines Kraftfahrzeuges gewesen ist.

POL-PDLU: Kind durch Hundebiss verletzt

15.03.2022 – 13:36

Polizeidirektion Ludwigshafen

pol36
Schifferstadt (ots)

Bereits am 11.03.2022, gegen 13:30 Uhr, fuhr eine 13-jährige Radfahrerin die Speyerer Straße in Richtung Hauptstraße. Auf dem Gehweg lief ein Mann (ca. 50 Jahre alt, schlanke Statur, graue Haare, trug eine Jeans und eine blaue Jacke) mit seinen zwei kleinen Hunden. Die Radfahrerin bremste zum Stillstand ab, um anschließend an dem Mann vorbeizufahren. Hierbei wurde die 13-Jährige durch einen der beiden Hunde angesprungen und in den Oberschenkel gebissen. Das Kind trug leichte Verletzungen davon. Der Hundehalter entfernte sich daraufhin wortlos. Die Hunde hatten schwarzes, kurzes Fell. Zeugen, die Angaben zu dem Tatgeschehen oder dem Hundehalter machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. in Verbindung zu setzen.

POL-PDLU: 21-jährger PKW -Fahrer unter Drogeneinfluss

02.03.2022 – 09:22

Polizeidirektion Ludwigshafen

Blutprobe
Speyer (ots)

Drogentypische Auffälligkeiten stellte gestern gegen 22:30 Uhr eine Polizeistreife bei ein PKW-Fahrer fest. Der 21-Jährige geriet in der Iggelheimer ein eine allgemeine Verkehrskontrolle, als die Beamten bei ihm verschiedene Anzeichen feststellten, die auf den Konsum von Betäubungsmittel hinwiesen. Da ein Drogentest positiv auf THC reagierte, wurde dem Mann aus Dudenhofen die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen.

Hambacher Schloss erstrahlt in Blau-Gelb

Neustadt an der Weinstraße zeigt Solidarität mit der Ukraine
Die Demokratiestadt Neustadt an der Weinstraße und die Stiftung Hambacher Schloss verurteilen den völkerrechtswidrigen russischen Krieg gegen die Ukraine auf das Schärfste. Dieser Angriff gilt einem souveränen Staat im Osten Europas, dessen Existenzrecht von russischer Seite missachtet bzw. offen verneint wird. Zugleich stellt die russische Invasion einen Angriff auf grundlegende Werte einer regelbasierten, multilateralen Staatenordnung dar, die auf dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und dem Grundsatz der friedlichen Konfliktaustragung beruht.

In dieser zutiefst bedrückenden Lage gilt unsere Solidarität der Ukraine, insbesondere allen Ukrainerinnen und Ukrainern, die Opfer zu beklagen haben und die zur Flucht gezwungen wurden. Wir fühlen uns auch allen in Deutschland lebenden Ukrainerinnen und Ukrainern verbunden, die nun in Angst leben aus Sorge um Familienangehörige und Freunde.
Als Zeichen unserer Solidarität wird das Hambacher Schloss ab dem heutigen Abend bis zum 3. März in Blau-Gelb, den Nationalfarben der Ukraine, erstrahlen. Dieses weithin sichtbare Zeichen ist Ausdruck jener Solidarität der europäischen Völker, die bereits das Hambacher Fest von 1832 prägte. Der Gedanke der internationalen Solidarität gehört bis zum heutigen Tag zur Identität des Hambacher Schlosses wie auch der Demokratiestadt Neustadt an der Weinstraße, die zu sieben Partnerstädten in Europa, Asien und den USA freundschaftliche Kontakte pflegt.

Neustadt an der Weinstraße und die Stiftung Hambacher Schloss treten ein gegen Krieg, Unterdrückung und systematische Desinformation, für Frieden, Freiheit und ein von Respekt und Toleranz geprägtes Miteinander.

HambUkraine

POL-PDLU: Streit zwischen Vater und Sohn endet im Polizeigewahrsam

07.03.2022 – 11:58

Polizeidirektion Ludwigshafen

pol 30
Mutterstadt (ots)

Am gestrigen Nachmittag, gegen 16:50 Uhr, kam es in einem Mehrparteienhaus in der Schlesierstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn. Aufgrund vorangegangener Streitigkeiten am gleichen Tag, nach denen der Vater das Anwesen zunächst freiwillig verlassen hatte, wollte der Sohn nicht, dass sein Vater in die Wohnung kommt. Während der Rangelei an der Eingangstür stürzte der Sohn. Hierauf schlug der 44-jährige Vater seinem 17-jährigen Sohn in den Rippenbereich. Der Sohn wiederum schlug seinem Vater auf den Kopf. Der 44-Jährige verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften verbal aggressiv und gab an, seinen Sohn nicht geschlagen zu haben. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von ca. 2,3 Promille. Da aufgrund des aufbrausenden Verhaltens des Mannes eine weitere Konfrontation mit seinem Sohn zu erwarten war, wurde dieser zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

POL-PDLU: (Waldsee) Verkehrsunfall mit Schwerverletztem

01.03.2022 – 13:11

Polizeidirektion Ludwigshafen

notarzt
Waldsee (ots)

Am Montag, 28.02.2022, gegen 09:30 Uhr, sprang in der Neuhofener Straße ein Müllentsorger von der Trittfläche eines Müllfahrzeuges ab und kollidierte mit einem vorbeifahrenden PKW. Durch den Zusammenstoß wurde der Arbeiter schwer verletzt und nach Erstbehandlung durch den Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Am PKW entstand Sachschaden in Höhe von circa 3000 Euro. Personen, die Angaben machen oder Hinweise zum konkreten Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. in Verbindung zu setzen.

POL-PDLU: Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

20.02.2022 – 09:01

Polizeidirektion Ludwigshafen

Blutprobe
Maxdorf/Weisenheim am Sand (ots)

Am 19.02.2022 um 23:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss zwischen Maxdorf und Weisenheim am Sand. Eine 36-jährige Deidesheimerin verlor auf der L454 aufgrund Alkoholisierung die Kontrolle über ihr Fahrzeug, fuhr mehrfach in den Graben und kam auf der Straße zum Stehen. Hierdurch entstand an ihrem Fahrzeug Totalschaden und die Fahrbahn wurde mit Betriebsstoffen verschmutzt. Bei der anschließenden Verkehrsunfallaufnahme konnte bei der Fahrzeugführerin Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Der folgende Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,69 Promille. Die glücklicherweise unverletzte Fahrerin wurde auf die Polizeiinspektion Frankenthal verbracht, wo ihr eine Blutprobe, zur Bestimmung des Blutalkoholwerts, entnommen wurde. Der Führerschein wurde der Frau vorläufig entzogen. Ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurde eingeleitet. Der Schaden beläuft sich auf insgesamt knapp 10.000EUR. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237 / 934-1100 oder der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer 06233 / 313-0 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. übermittelt werden.

POL-PDLU: Widerstand gegen Polizeibeamte

04.03.2022 – 12:23

Polizeidirektion Ludwigshafen

Handschelle
Schifferstadt (ots)

Durch einen Zeugen wird am gestrigen Abend, gegen 20:50 Uhr, eine hilflose Person am Südbahnhof mitgeteilt. Die Person sei bereits über die Bahngleise gelaufen und habe auch eine Verletzung. Der blutende, alkoholisierte 19-Jährige wurde beim Eintreffen der Polizeistreife bereits durch einen Ersthelfer versorgt. Während der ärztlichen Versorgung des 19-Järhigen näherte sich eine 20-Jährige und schrie mehrmals den Namen des 19-Jährigen. Unvermittelt schlug die 20-Jährige in Richtung eines Polizeibeamten, sodass diese zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Hierauf wurde der zuvor ruhige 19-Jährige wieder aktiv und versuchte nach einem Sanitäter und Beamten zu schlagen. Auch der 19-Jährige wurde daraufhin durch die eingesetzten Kräfte fixiert, wogegen er sich erfolglos wehrte. Aufgrund der Alkoholisierung und Verletzung des 19-Jährigen (Alkoholtest 2,2 Promille) wurde dieser in ein Krankenhaus verbracht. Die 20-Jährige (Alkoholtest 1,8 Promille) wurde aufgrund ihrer psychischen Verfassung in ein Krankenhaus mit psychiatrischer Abteilung verbracht und dort einem Arzt vorgestellt. Vor Ort teilte ein Zeuge den Beamten mit, dass die 20-Jährige mit einem Fahrrad zum Bahnhof fuhr. Beiden Personen wurden im Krankenhaus für das Strafverfahren Blutproben entnommen. Gegen die beiden Beschuldigten wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gegen die 20-Jährige ferner noch bezüglich Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Die eingesetzte Polizeikräfte und Sanitäter wurden nicht verletzt.

POL-PDLU: Gully-Deckel in Neuhofen ausgehoben

27.02.2022 – 09:23

Polizeidirektion Ludwigshafen

gulli
Neuhofen (ots)

Am frühen Sonntagmorgen, 27.02.2022, gegen 03:50 Uhr, meldete ein aufmerksamer Zeitungsausträger mehrere ausgehobene Gully-Deckel in der Herweghstraße. Vor Ort wurden insgesamt vier ausgehobene Schachtabdeckungen am Fahrbahnrand festgestellt, die von der Funkstreife umgehend wieder eingesetzt wurden. Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es zu keinem schädigenden Ereignis. Dennoch wird gegen eine bis dato unbekannte Täterschaft wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Hinweise hierzu nimmt die Polizeiinspektion Schifferstadt telefonisch unter der 06235 4950 oder per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. entgegen.

POL-PDLU: 16-Jährige beim Üben für die Führerscheinprüfung auf Parkplatz erwischt

07.02.2022 – 08:52

Polizeidirektion Ludwigshafen

police
Speyer (ots)

Bei Fahrübungen auf einem Parkplatz von der Polizei erwischt wurde am Sonntag eine 16-Jährige aus Dudenhofen. Einer Polizeistreife war gegen 14:00 Uhr in der Iggelheimer Straße ein PKW aufgefallen, der auf einem Firmengelände langsam in den rückwärtigen Bereich des Gebäudes fuhr. Bei einer anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass eine 16-jährige am Steuer saß und Praxisübungen für ihre Führerscheinprüfung durchführte. Da sie noch nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis ist, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Der 21-jährige Beifahrer aus Speyer, der einen gültigen Führerschein besaß, musste anschließend die Weiterfahrt übernehmen. Da er das Fahren ohne Fahrerlaubnis zugelassen hat, muss auch er sich strafrechtlich verantworten. Zudem wird die Führerscheinstelle über diesen Vorfall informiert.

Die Polizei weist daraufhin:

Auf öffentlichem Verkehrsgrund wie Straßen, Wegen und Parkplätzen ist das Fahren ohne Fahrerlaubnis verboten. Es spielt hierbei keine Rolle, ob es sich um öffentliche Parkplätze für Anwohner, Supermarkt Parkplätze oder um Parkflächen in Gewerbegebieten handelt. Sind diese Parkmöglichkeiten für alle Verkehrsteilnehmer öffentlich zugänglich, dürfen sie nicht zu Übungszwecken genutzt werden. Dies ist auch der Fall, wenn sich das Grundstück in Privatbesitz befindet. Personen ohne Fahrerlaubnis müssen mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr rechnen, wenn sie ein Kraftfahrzeug steuern. Weiterhin kann eine Entscheidung der zuständigen Behörden dazu führen, dass die betreffende Person für mehrere Jahre keine Führerscheinprüfung machen darf. Auch dem Fahrzeughalter sowie Personen, die das Fahren ohne Fahrerlaubnis zulassen, drohen Strafen. Führerscheinanwärtern wird die Nutzung von offiziellen Verkehrsübungsplätzen empfohlen, um sich unter realen Bedingungen auf die Führerscheinprüfung vorzubereiten.