Sport

SVS – Patrick Schmidt erleidet Mittelfußbruch

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Patrick Schmidt fällt mit Mittelfußbruch aus und wird operiert
Sandhausen. Patrick Schmidt (27) hat am Sonntag im Spiel des SV Sandhausen gegen den VfL Osnabrück (3:0) einen Bruch im linken Mittelfuß erlitten.

Der Angreifer, der im Januar 2021 auf Leihbasis vom 1. FC Heidenheim zum SVS gewechselt war, zog sich die Verletzung in der Szene zu, die kurz vor Spielende zum dritten Elfmeter für den SV Sandhausen führte. Erst nach der Partie offenbarte sich das Ausmaß der zugezogenen Verletzung. Dr. Nikolaus Streich, der Mannschaftsarzt des SV Sandhausen, bestätigte die Diagnose in weiterführenden Untersuchungen am Montag. Schmidt wird noch in dieser Woche operiert.

Mikayil Kabaca, der Sportliche Leiter des SVS, zur Verletzung des Angreifers: „Für Patrick Schmidt und den SV Sandhausen ist diese Verletzung sehr bitter. Es ist davon auszugehen, dass die Saison für ihn gelaufen ist. Gerade in der entscheidenden Phase der Saison und im Abstiegskampf wird er uns fehlen. Wir wünschen Patrick eine gute und schnelle Genesung und werden ihn bei seinem Heilungsverlauf in jeder Hinsicht unterstützen.“

SV Sandhausen 1916 e.V.

Fußballverbände in Baden-Württemberg wenden sich an die Politik

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Karlsruhe/Freiburg/Stuttgart. Die drei Präsidenten des Badischen, Südbadischen und Württembergischen Fußballverbandes haben sich vor der Bund-Länderkonferenz am kommenden Montag erneut mit einem gemeinsamen persönlichen Schreiben an Dr. Susanne Eisenmann gewandt.

Darin bekräftigen Thomas Schmidt (SBFV), Matthias Schöck (wfv) und Ronny Zimmermann (bfv) gegenüber der Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg ihre zunehmenden Sorgen über die schwerwiegenden Folgen der anhaltenden Beschränkungen für die Amateurfußball-Vereine im Land und deren Mitglieder. „Bereits jetzt klagen einige der rund 3.000 Fußballvereine in Baden-Württemberg über Mitgliederschwund, den Rückgang ehrenamtlichen Engagements oder eine existenzbedrohende Finanzlage. Diese Situation wird sich - insbesondere, wenn die Beschränkungen weiter aufrechterhalten werden - noch weiter verschärfen. Der Amateurfußball steht in seiner Breite mittlerweile vor der größten Herausforderung seiner Geschichte und benötigt dringend eine Öffnungsperspektive – auf und neben dem Platz“, sagt SBFV-Präsident Thomas Schmidt.

Der Amateurfußball habe zu jeder Zeit während der Pandemie verantwortlich gehandelt. So waren bereits am 29. Oktober, noch vor Inkrafttreten der Beschränkung, initiativ rund 12.000 Spiele in Baden-Württemberg von den drei Verbänden abgesetzt und der Spielbetrieb unterbrochen worden. Auch zuvor habe die baden-württembergische Fußballfamilie gezeigt, dass sie bereit und fähig ist, Trainings- und Spielbetrieb mit guten Hygienekonzepten umzusetzen. So belegt eine aktuelle Studie der Universität des Saarlandes und der Universität Basel, dass während des Fußballspielens nur ein sehr geringes Infektionsrisiko besteht. Für das Geschehen rund um den Sportplatz haben die Fußballverbände bereits detaillierte Konzepte ausgearbeitet und erfolgreich im Spielbetrieb umgesetzt.

Gerade vor diesem Hintergrund sehen die Präsidenten pauschale Beschränkungen als nicht mehr verhältnismäßig an und verweisen auf schrittweise Lockerungen. bfv-Präsident Ronny Zimmermann: „Gerade auf die Kinder und Jugendlichen haben der Bewegungsmangel und die soziale Isolation während des Lockdowns nachweislich schwerwiegende Auswirkungen. Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen Sport, brauchen den Kontakt mit Gleichaltrigen. Sie müssen nicht nur wieder zur Schule, sondern auch wieder zurück auf den Platz. Wir sehen aber generell einen zeitnahen Einstieg mindestens in den Trainingsbetrieb im Freien als angemessen und machbar an.“

Matthias Schöck, Präsident des wfv, setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit der Landesregierung: „Die Fußballverbände in Baden-Württemberg haben sich darauf verständigt, erneut den direkten Dialog mit der Landesregierung zu suchen. Nun hoffen wir, dass unsere guten Argumente überzeugen und wir in einem konstruktiven Austausch mit der Politik eine Perspektive für den Amateurfußball erarbeiten können.“

Badischer Fußballverband

SV Sandhausen – VfL Osnabrück 3:0

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Wichtiger Sieg: SVS bezwingt den VfL Osnabrück
Der SV Sandhausen feiert am 23. Spieltag einen wichtigen Heimsieg. Gegen den VfL Osnabrück behalten die Kurpfälzer mit 3:0 (1:0) die Oberhand.

Kister zurück in der Startelf
Im Vergleich zur Partie beim SC Paderborn ist Tim Kister in der ersten Elf der Sandhäuser mit dabei. Er ersetzt den gelbgesperrten Aleksandr Zhirov.

Kulovits in Quarantäne
Gegen den VfL Osnabrück ebenfalls nicht mit dabei sein kann Stefan Kulovits. Der Interimstrainer, der den SVS derzeit gemeinsam mit Gerhard Kleppinger coacht, wurde am Freitag im Rahmen der Spieltags-Testung positiv auf das Corona-Virus getestet, dies hat ein weiterer Test am Samstag bestätigt. Der Österreicher befand sich seit Freitag in Quarantäne und wird mittlerweile im Krankenhaus behandelt.

Taktische Kontinuität: Wieder im 3-5-2-System
Taktisch setzt der SVS auf Kontinuität und bleibt beim 3-5-2-System. Gerrit Nauber, Tim Kister und Nils Röseler bilden die Abwehrreihe. Auf den Außenpositionen kommen Diego Contento links und Dennis Diekmeier rechts zum Einsatz. Im defensiven Mittelfeld spielt Janik Bachmann, vor ihm verdichten Denis Linsmayer und Besar Halimi das Zentrum. Als Doppelspitze laufen Alexander Esswein und Kevin Behrens auf.

Esswein trifft vom Punkt aus zum 1:0 – VfL in Unterzahl
Der SVS startet mit viel Elan in die Partie und setzt von Beginn an Akzente. Die erste Gelegenheit ergibt sich für Diekmeier, der es nach einer Flanke von links mit einem Seitfallzieher versucht, den Ball jedoch nicht aufs Tor bringt (2.). Kurz darauf gehen die Sandhäuser mit einem Foulelfmeter, den Esswein in die rechte Ecke versenkt, mit 1:0 in Führung (6.). Zuvor hatte der Osnabrücker Susac Angreifer Behrens mit einer Notbremse im Strafraum zu Fall gebracht und dafür die Rote Karte gesehen.

SVS sehr ballsicher
In Überzahl zeigen die Sandhäuser vor der Pause einen sehr ballsicheren Auftritt. Der SVS hält den Gegner vom eigenen Tor entfernt. Selbst dringen die Kurpfälzer in der Offensive allerdings ebenfalls selten durch. Die dritte SVS-Chance hat Röseler in 34. Minute, dessen Fernschuss jedoch über das Tor geht. Es bleibt zur Pause bei der 1:0-Führung für die Schwarz-Weißen.

Offensivbemühungen werden zwingender
Im zweiten Durchgang werden die Offensivbemühungen des SVS zwingender, die Torabschlüsse häufen sich. Zunächst verfehlen Kister (48.), Halimi (52.) und Esswein (56.) das Ziel mit ihren Fernschüssen jedoch noch, eine scharfe Hereingabe von Contento findet in der 52. Minute zudem keinen Abnehmer.

Wieder per Elfmeter: Diesmal trifft Behrens
Das beruhigende 2:0 markiert der SVS schließlich mit seinem zweiten verwandelten Foulelfmeter. Nach einer Halimi-Ecke ringt der Osnabrücker Ulrich Taffertshofer SVS-Verteidiger Röseler zu Boden. Den fälligen Strafstoß nutzt Behrens, um den Vorsprung auszubauen. Er schickt den Ball in die linke Ecke (63.).

Beste Osnabrücker Phase, doch der SVS hält dicht
Zwar haben die Osnabrücker direkt nach dem zweiten Sandhäuser Treffer ihre offensiv beste Phase des Spiels und bringen das Tor der Schwarz-Weißen bei zwei Gelegenheiten in Bedrängnis. Den Freistoß von Gugganig partiert Stefanos Kapino jedoch sicher (66.), nach der anschließenden Ecke klärt dann Behrens den Ball von der Linie (67.).

Joker Klingmann macht mit dem 3:0 alles klar
Der SVS wechselt kurz darauf erstmals und das doppelt, Patrick Schmidt und Erik Zenga kommen für Esswein und Halimi in die Partie. Später wirken auch Ivan Paurevic und Philipp Klingmann als Einwechselspieler mit. Die frischen Impulse zahlen sich aus: Der SVS erhöht in der Schlussphase noch mal den Druck. Bei einer Chance bleibt Behrens zunächst noch hängen (80.). In der 88. Minute gelingt dann dem eingewechselten Klingmann nach Flanke von Diekmeier mit einer Direktabnahme das 3:0. In der Schlussminute verpasst es der SVS dann nochmals nachzulegen. Schmidt vergibt einen Elfmeter, VfL-Torhüter Moritz Nicolas, der den Angreifer zuvor zu Fall gebracht hatte, kann parieren. Kurz darauf darf sich der SVS über den 3:0-Sieg und drei wichtige Zähler freuen.

Weiter geht’s für den SVS am Sonntag, den 7. März, mit dem Auswärtsspiel gegen Eintracht Braunschweig. Die Partie im Eintracht-Stadion wird um 13:30 Uhr angepfiffen.

SV Sandhausen – VfL Osnabrück 3:0 (1:0)
Sandhausen: Kapino – Nauber, Röseler, Zhirov – Diekmeier, Contento (84. Klingmann) – Halimi (69. Schmidt), Linsmayer (82. Paurevic), – Esswein (69. Zenga), Behrens.
Osnabrück: Nicolas – Gugganig, Susac, Trapp – Blacha (43. Bapoh), U. Taffertshofer – Ajdini (78. Müller), Heider – Kerk (46. Reichel), Santos, Schmidt (20. Henning).
Tore: 1:0 Esswein (6., Foulelfmeter), 2:0 Behrens (63., Foulelfmeter), 3:0 Klingmann (88.); Rote Karte: Susac/Osnabrück (5., Foulspiel).

Die Stimmen zum Spiel:
Jürgen Machmeier: Wir mussten lange auf das 2:0 warten und haben dementsprechend lange gezittert. Wir waren heute aber von Beginn an im Spiel drin und sind mit einer großen Überzeugung aufgetreten. Wir haben Abstiegskampf gezeigt, jeder hat für jeden gekämpft. Hinten haben wir wenig zugelassen, es ist absolut positiv, dass wir die Null gehalten haben. Die Mannschaft hat für Stefan Kulovits gespielt, der positiv auf Corona getestet wurde und dem wir gute Besserung wünschen. Die Spieler haben sich klar für Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits ausgesprochen und sich dadurch auch selbst das Alibi genommen. Es ist für uns der richtige Weg, jetzt nicht noch einen neuen Trainer zu holen, der drei, vier Wochen braucht, bis er alles im Verein kennengelernt hat. Vielen Dank auch an unsere Fans, die uns vor dem Spiel super unterstützt und gepusht und dabei den Abstand gewahrt und Masken getragen haben. So stelle ich mir den Zusammenhalt in Sandhausen vor. Im Abstiegskampf gibt es nur eine Maxime: Zusammenrücken, jeder gibt für jeden alles.

Volker Piegsa: Es war das erwartet schwere und umkämpfte Spiel. Ein Sechs-Punkte-Spiel, das wir gewinnen mussten. Die Mannschaft hat kämpferisch von Beginn an gezeigt, dass heute kein Weg an einem Sieg für den SVS vorbeiführen wird. Wir sind sehr glücklich, dass das Spiel so gelaufen ist und freuen uns über die drei Punkte. Jetzt konzentrieren wir uns auf Braunschweig, dort wartet das nächste Endspiel auf uns. Ich wünsche Stefan Kulovits bei dieser Gelegenheit alles Gute und eine schnelle Genesung.

Mikayil Kabaca: Wenn man sieht, wie die Fans uns vor dem Spiel vor dem Stadion unterstützt haben: Das war eine Gänsehautstimmung, die uns noch mal gezeigt hat, wie unser Weg aussehen muss. Nur zusammen werden wir es schaffen. Es bleibt ein harter Weg bis zum Ziel, aber wir sind nun auf dem richtigen Weg. Die Mannschaft hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie gegen einen Mitkonkurrenten mithalten und das Spiel für sich entscheiden kann. Natürlich hatten wir auch ein wenig Matchglück, dahingehend, dass der Gegner nach sechs Minuten eine Rote Karte sieht und wir einen Elfmeter bekommen. Die Mannschaft hat die Führung aber heute super über die Zeit gebracht und 90 Minuten lang kämpferisch dagegengehalten. Von meiner Seite aus auch noch mal alles Gute an Stefan Kulovits, der leider Corona-positiv getestet wurde.

Gerhard Kleppinger: Wir sind gut ins Spiel reingekommen, mit guten tiefen Läufen. Nach dem Elfmetertor und der Roten Karte war ich mit der Leistung unserer Mannschaft in Überzahl zunächst nicht zufrieden. Ich hätte mir gewünscht, dass wir das Spiel von hinten breiter aufbauen. Wir haben zwar auch nichts zugelassen, hatten aber auch keinen richtigen Zug im Spiel nach vorne. Erst nach der Halbzeit sind wir wieder gefährlicher geworden. Aufgrund der zweiten Hälfte ist der Sieg verdient. Der Sieg gehört heute Stefan Kulovits, der nach seiner positiven Corona-Testung im Krankenhaus behandelt werden muss und dort mit unserer Mannschaft mitgefiebert hat. Ich wünsche ihm eine gute und schnelle Genesung, und dass er bald wieder bei uns mit an Bord ist.

Dennis Diekmeier: Wir sind sehr glücklich. Wir wussten, dass wir heute drei Punkte holen mussten und waren von Beginn an da. Nach dem 1:0 haben wir leider ein paar Prozentpunkte nachgelassen, wir sind dann aber sehr gut aus der Kabine gekommen und waren voll da. Wir haben souverän gewonnen und hätten noch ein oder zwei Tore mehr erzielen können.

Alexander Esswein: Wir sind froh, dass wir das Spiel so deutlich gewinnen konnten. Wir wussten, dass wir Osnabrück unten mit reinziehen können, deswegen ist der Sieg für uns enorm wichtig. Wir haben zwei, drei Elfmeterschützen und sprechen uns vorher ab. Kevin hat dann den zweiten geschossen, das ist bei uns alles unproblematisch. Es ist eine schwierige Saison, wir versuchen aber täglich, unser Bestes zu geben. Wenn man dann mit solch einem Sieg belohnt wird, sind wir alle glücklich.

 SV Sandhausen 1916 e.V.

Dringender Appell des Badischen Sportbundes

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KLARE ÖFFNUNGSPERSPEKTIVE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE AUFZEIGEN
Sport und Bewegung fördern – erheblichem Mitgliederrückgang in Vereinen bei den Altersgruppen bis 14 Jahren entgegenwirken
Karlsruhe, 01. März 2021

Der Badische Sportbund Nord betont die Notwendigkeit, dass die Politik im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz am kommenden Mittwoch dem Breiten- und Freizeitsport eine Perspektive hinsichtlich der Wiederaufnahme des Sportbetriebs eröffnet. In diesem Zusammenhang wird der dafür gefassten Beschluss der Sportministerkonferenz in der vergangenen Woche ausdrücklich begrüßt. Der Sport trägt in erheblichem Maße zum physischen und psychischen Wohlbefinden der Gesellschaft bei und hat innerhalb des vergangenen Jahres belegt, dass er mit weitsichtig entwickelten Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten verantwortungsvoll ausgeübt werden kann und somit kein Problem, sondern Teil der Lösung ist.

Mit Blick auf die massiv zurückgehenden Mitgliederzahlen in Höhe von rund 15 Prozent in Sportvereinen in der Altersgruppe von 0-6 Jahren und rund 4 Prozent in der Altersgruppe von 7-14 Jahren im Verbandsgebiet, die auf ausbleibende Vereinseintritte aufgrund der im Lockdown nicht erlaubten Sportangebote zurückzuführen sind, zeigt sich deutlich, wie elementar und notwendig solch gesundheitsfördernde Angebote für Kinder und Jugendliche sind. Diese sind jedoch nur möglich, wenn die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen zeitnah geschaffen werden. Hierfür bietet der Sport mit häufig weitläufigen Sportflächen optimale Voraussetzungen für eine unbedenkliche Durchführung.

Die derzeitige Nennung zulässiger sportlicher Aktivitäten auf „weitläufigen Anlagen im Freien“ im Zusammenhang mit den Sportarten Tennis, Golf oder Reiten führt vielfach bei Kommunen zur Fehlinterpretation, so dass sich die Genehmigung ausdrücklich auf die genannten Beispiele beschränkt. Es sollte unbedingt klargestellt werden, dass hierunter durchaus auch andere Sportanlagen wie Fußballfelder, Rugbyfelder, oder Leichtathletikanlagen fallen, die ebenso unbedenkliche Rahmenbedingungen für das Sporttreiben im Freien unter Wahrung des notwendigen Abstandes zur Vermeidung von Infektionen bieten, um nur einige exemplarisch zu nennen.

BSB-Präsident Martin Lenz hebt hervor: „Es ist zu kurz gedacht, wenn bei Gesprächen über Öffnungen wiederholt ausschließlich Kindergärten und Schulen Gegenstand der Diskussion sind. Der entscheidende Dreiklang besteht aus Kindergärten und Schulen sowie gleichzeitig aus dem Kinder- und Jugendsport in unseren Sportvereinen. Der Sport benötigt die mit durch einen Stufenplan gegebene Planungssicherheit in seinen Vereinen und Verbänden dringend, um – nicht nur, jedoch insbesondere - die Kinder und Jugendlichen, die unsere Zukunft sind, nachhaltig zu fördern. Der mit den Einschränkungen der letzten Monate verbundene Bewegungsmangel ist so eklatant, dass ihm ohne jede n Zweifel so schnell als möglich entgegengetreten muss.“

Eine breite politische Unterstützung über alle Ebenen hinweg sei dafür unabdingbar. Zudem sei es zwingend notwendig, dass Kommunen Handlungssicherheit erhalten und ermutigt werden, Sportflächen zur Verfügung zu stellen, damit Regeln nicht noch restriktiver ausgelegt werden, als es die Verordnungen vorsehen oder Sportstätten gar ganz geschlossen bleiben. Dem Grundsatz nach seien die Regelungen des Stufenplans so allgemeingültig auszugestalten, dass sowohl Individual- als auch Mannschaftssportarten die Chance erhalten, Training und in einem späteren Schritt Wettkämpfe unter Berücksichtigung aller relevanten Parameter und an die Infektionslage angepasste geeignete Rahmenbedingungen - etwa bezüglich der Gruppengröße - auszuüben.

Der gemeinnützige Badische Sportbund Nord e.V. im Landessportverband Baden-Württemberg e.V. (BSB Nord) ist der Dachverband von 2.433 gemeinnützigen Sportvereinen mit 789.496 Mitgliedern und 52 Sportfachverbänden in Nordbaden.

Er ist in neun Sportkreise gegliedert. Der BSB Nord berät seine Mitgliedsorganisationen in Fragen der Sport- und Vereinsentwicklung, qualifiziert Vereinsmitarbeiter und führt die Sportförderung des Landes Baden-Württemberg in einem jährlichen Umfang von 10 Mio. Euro durch.

PRESSEMITTEILUNG: Badischer Sportbund

SV Waldhof erwartet den FC Bayern München II

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Vor dem Spiel gegen den Vorjahresmeister war der Trainer als Psychologe gefragt
(GM) Am kommenden Montag, 1. März, empfängt der SV Waldhof den Meister der Saison 2019/20, den FC Bayern München II. Anpfiff im Carl-Benz-Stadion ist um 19:00 Uhr.

„Inzwischen ist die Stimmung wieder gut“, versicherte Waldhofs Trainer Patrick Glöckner, nachdem es in den letzten drei Saisonspielen nur Niederlagen für seine Mannschaft gegeben hatte, die erst einmal verarbeitet werden mussten. „Wir hatten zum Beginn der Woche zwar einige Probleme, aufgrund der schlechten Platzverhältnisse am Alsenweg, aber die Stadt hat dann Hand angelegt und die Probleme behoben. Ansonsten war die Trainingswoche gut und zielführend. Die Mannschaft ist gut drauf; wir haben die letzten Spiele per Video analysiert und unsere guten Szenen hervorgehoben.“

Nach drei Niederlagen in Folge, in denen das eigene Team auch noch ohne eigenen Treffer blieb, ist der Trainer natürlich besonders auch als Psychologe gefragt. „Psychologie gehört natürlich auch zum Trainerhandwerk“, bestätigt Patrick Glöckner. „Psychologie ist mit das höchste Gut, das ein Trainer seinen Spielern mitgeben kann.“

Die Mannschaft ideal einzustellen, wird auch gegen die „kleinen“ Bayern wichtig sein. „Durch den großen Kader von Bayern II ist es sehr schwer, sich auf dieses Team einzustellen“, so Patrick Glöckner. „Aber auch wenn sie bisher viele Spieler eingesetzt haben, bleibt ihre Spielstruktur doch immer gleich. Wir erwarten jedenfalls einen spielstarken Gegner, der die 3. Liga gut kennt und von seiner hervorragenden Jugendarbeit profitiert. Für uns ist es wichtig, dass wir wieder mit vertikalen Pässen hinter die gegnerische Abwehr kommen. Das haben wir zuletzt nicht so gut geschafft, aber da müssen wir wieder hinkommen.“

Während Arianit Ferati, der erst in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen wird, immer noch fehlt, steht zumindest Joseph Boyamba wieder zur Verfügung – allerdings wohl noch nicht in der Startelf. Auch auf Marcel Hofrath, der seine Gelb-Sperre abgesessen hat, kann der Coach wieder zurückgreifen; Onur Ünlücifci wird dagegen – nach einer Meniskus-Operation – für den Rest der Saison ausfallen.

SV Waldhof Mannheim – FC Bayern München II
Montag, 1. März, 19:00 Uhr
Carl-Benz-Stadion, Mannheim

Volleyball-Pokalfinals in der SAP-Arena in Mannheim

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(WN) In den diesjährigen Pokal-Finalspielen der Volleyballer, am Sonntag, 28. Februar, stehen sich der SSC Palmberg Schwerin und der SC Potsdam, bei den Damen, sowie die United Volleys Frankfurt und die Netzhoppers KW-Bestensee, bei den Herren, gegenüber.

Leider müssen die Pokalfinale aufgrund der Anti-Corona-Bestimmungen diesmal ohne Publikum auskommen. Die Hauptdarsteller versuchen dies gelassen zu sehen. „Vielleicht ist es ein Vorteil für unsere junge Mannschaft, dass wir nicht vor 12.000 Zuschauern spielen müssen“, sagt Christophe Achten, der Trainer von Männer-Finalist Netzhoppers KW-Bestensee, vor dem Duell gegen die United Volleys Frankfurt.

Der erste Aufschlag erfolgt um 14:15 Uhr. Im Finale der Frauen steht der SC Potsdam zum ersten Mal im größten Volleyball-Endspiel Deutschlands, nachdem das Team im Halbfinale überraschend Vorjahresfinalist, Allianz MTV Stuttgart, in die Knie zwang. Gegner sind die sechsmaligen Pokalsiegerinnen vom SSC Palmberg Schwerin. Für Anna Pogany und den SSC Palmberg Schwerin ist die SAP-Arena nichts Neues. 2019 gewann der zwölffache Volleyball-Meister in Mannheim mit einem 3:0 gegen den Dauerrivalen Allianz MTV Stuttgart und feierte seinen sechsten Triumph im DVV-Pokal.

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„Diese Pokalspiele sind etwas ganz Besonderes, das man sein ganzes Volleyball-Leben nicht vergisst“, sagt die 26-Jährige. 2014, bei den „Roten Raben Vilsbiburg“. hielt Sie die Trophäe zum ersten Mal in den Händen. Auf die Frage wer der Favorit im Finale ist, „Gefühlt spielen wir immer 3:2“, hat Schwerins Coach Koslowski auch die Ergebnisse aus der Vorsaison noch im Hinterkopf. Der 36-Jährige, der zusätzlich als Frauen-Bundestrainer fungiert, stellt sich auf ein „sehr spannendes Pokal-Endspiel“ ein: „Beide Mannschaften sind auf Augenhöhe. Kleinigkeiten werden den Unterschied machen“

Seit die Finals in der SAP-Arena in Mannheim gespielt werden, steht Schwerin zum dritten Mal im Finale. In der Liga behauptete sich der Titelträger von 2019 zweimal gegen die Potsdamerinnen, die nach ihrem ersten Titel greifen. Kein Geringerer als Guillermo Naranjo Hernández trainiert die Potsdamer, dies dürfte für Schwerin Warnung genug sein. Der 43-jährige Spanier holte zu Stuttgarter Zeiten zweimal den DVV-Pokal – zuletzt gelang ihm das 2017 gegen Schwerin.

„Guillermo ist einer der besten Trainer, die wir in Deutschland haben“, zollt Koslowski seinem Kollegen Respekt, der als Pokal-Experte gilt: 2015 und 2017 triumphierte er mit dem MTV Allianz Stuttgart. 2019 gewannen die Frauen des SSC den Pokal. Im Halbfinale setzt sich das Team von Trainer Felix Koslowski gegen Titelverteidiger Dresdner SC durch. Bei den Männern stehen sich ab 17:00 Uhr zwei neue Namen gegenüber. Die Siegerliste im DVV-Pokal der Männer wird im Jahr 2021 um einen neuen Namen erweitert. Beide Finalisten stehen erstmals im Endspiel des deutschen Cup-Wettbewerbs. In zwei an Dramatik kaum zu überbietenden Halbfinals setzen sich die United Volleys Frankfurt und die Netzhoppers KW-Bestensee jeweils im Tiebreak durch und buchten damit ihre Premieren-Tickets für das große Finale in Mannheim.

Sowohl die United Volleys Frankfurt als auch die Netzhoppers KW-Bestensee haben zum ersten Mal in ihren Vereinsgeschichten das Pokalfinale erreicht. Gleichzeitig ist es das erste Endspiel, seit 2013, in dem die BERLIN RECYCLING Volleys oder der VfB Friedrichshafen den Pokal gewinnen. Wenn die United Volleys Frankfurt an diesem Sonntag um 17 Uhr zum ersten Mal die Finalbühne im DVV-Pokal betreten, ist dies mehr als das Ergebnis einer einzigen Saison. Als Gründer Jörg Krick die Mannschaft 2015 aus der Taufe hob, verband er damit die Hoffnung, in einigen Jahren um Titel mitspielen zu können. Im Halbfinale gewannen Frankfurt und die Netzhoppers ihre Fünfsatz-Matches gegen Friedrichshafen und die WWK Volleys Herrsching und erfüllten sich so ihren Traum vom Einzug ins große Finale.

SV Waldhof reicht Unterlagen für Saison 2021/22 ein

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SV Waldhof Mannheim 07 reicht Unterlagen für Saison 2021/22 für die 2. Bundesliga und 3. Liga ein
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat die Lizenzierungsunterlagen für die 2. Bundesliga bei der DFL und die Zulassungsunterlagen für die 3. Liga beim DFB eingereicht. Der DFB hat die form- und fristgerechte Einreichung der Unterlagen bestätigt. Die DFL bestätigte die Einreichung der Unterlagen am heutigen Tag. Für die Zulassung zur 3.Liga in der Saison 2021/22 prüft der DFB die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, sowie die technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit, in welcher die personellen und administrativen, infrastrukturellen und medientechnischen Kriterien enthalten sind. Für die Lizenz zur 2.Bundesliga in der Saison 2021/22 prüft die DFL die sportlichen, rechtlichen, personelle und administrative, infrastrukturellen, medientechnischen, spielorganisatorischen und finanziellen Kriterien. Die Ausschlussfrist zur Abgabe der Unterlagen ist der 01.03.2021 um 17:00 Uhr.

„In diesem Jahr war das Zulassungsverfahren für die 3. Liga und die Lizenzierung für die 2. Bundesliga aufgrund der Corona-Pandemie noch intensiver. Mit größter Sorgfalt haben wir die jeweiligen Unterlagen in den letzten Wochen und Monaten zusammengestellt und nun fristgerecht an den DFB, bzw. die DFL übermittelt. Durch die Corona-Pandemie sind Planungen für die nächsten 1,5 Jahre natürlich aktuell sehr schwierig und wir haben uns daher, entgegen der vom Verband gegebenen Möglichkeiten mit 100% Zuschauerauslastung zu planen, für eine sehr konservative und vorsichtige Planung entschieden. Die seriöse Betrachtung der Umstände stand bei der Planung im Vordergrund.“, so SVW Geschäftsführer Markus Kompp.

„Neben den anstehenden sportlichen Herausforderungen werden wir in den kommenden Wochen weiter an den finanziellen, strukturellen und infrastrukturellen Aufgaben für das Bestehen in beiden Ligen arbeiten. Wir sind besonders dankbar für die Verbundenheit und Treue unserer Sponsoren und Partner, die durch ihr Vertrauen das Fundament für die Lizenz- bzw. Zulassungsunterlagen, insbesondere in dieser schwierigen Zeit, bilden. Bedanken möchten wir uns zudem bei den an der Lizenz und Zulassung beteiligten Personen. Ebenso bedanken wir uns beim Aufsichtsrat, sowie bei der Familie Beetz für die bisherige Unterstützung.“, ergänzt Markus Kompp.
In den nächsten Wochen wird der DFB und die DFL die Kriterien überprüfen und Auskunft über die Lizenzierung und Zulassung für die kommende Spielzeit 2021/2022 geben.

Pressemeldung: SV Waldhof Mannheim 07 Spielbetriebs GmbH - Yannik Barwig

SV Sandhausen empfängt den VfL Osnabrück

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Gerhard Kleppinger: „Vorne sind wir immer in der Lage, Treffer zu erzielen“
Sandhausen. Heimpremiere im BWT-Stadion am Hardtwald für das Interims-Trainerduo des SV Sandhausen: Am Sonntag empfangen Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits mit ihrer Mannschaft in der 2. Liga den VfL Osnabrück. Die Partie des 23. Spieltags wird um 13:30 Uhr angepfiffen.

Wichtige Spiele vor der Brust
Zwei wichtige Spiele liegen am Übergang zwischen den Monaten Februar und März vor dem SV Sandhausen. Auf die Partie an diesem Sonntag gegen die Osnabrücker folgt in der anschließenden Woche am Sonntag, dem 7. März, das Aufeinandertreffen mit Eintracht Braunschweig (aktuell Tabellen-16.). Um sich in der unteren Tabellenhälfte in eine bessere Ausgangsposition für die finalen Saisonwochen zu bringen, gilt es für den SVS, in den beiden Partien zu punkten. Gleichwohl: Für die Trainer der Sandhäuser zählt erst einmal nur das nun anstehende Spiel, wie Gerhard Kleppinger auf der Pressekonferenz am Freitagmittag untermauerte: „Braunschweig haben wir jetzt noch gar nicht auf der Agenda. Wir fokussieren uns voll und ganz auf das Spiel gegen den VfL Osnabrück.“

Aufbruchsstimmung nach ordentlicher Leistung
Um möglichst wenig Zeit zu verlieren, haben die Sandhäuser die zurückliegende Partie am vergangenen Samstag beim SC Paderborn schnell aufgearbeitet und abgehakt. Trotz ordentlicher Leistung nahmen die Sandhäuser nichts Zählbares aus Ostwestfalen mit nach Hause. „Natürlich waren die Spieler direkt nach der Partie geknickt. Nach unserer Leistung haben wir aber auch eine Aufbrauchstimmung vernommen. Die Mannschaft hat dann unter der Woche hervorragend trainiert, wir konnten alle Dinge umsetzen, die wir uns vorgenommen haben. Die Spieler sind im Kopf alle klar bereit für das anstehende Spiel“, schilderte Kleppinger seine Eindrücke der jüngsten Einheiten.

Den Gegner hoch anlaufen und aktiv verteidigen
Schwerpunktmäßig haben die Sandhäuser an ihrem offensiven Anlauf- sowie an ihrem Defensivverhalten gearbeitet. Der Fokus lag konsequent auf einem aktiven Ansatz. Kleppinger verdeutlicht: „Unsere Prämisse ist es, den Gegner hoch anzulaufen und aktiv zu verteidigen. Das haben wir in Paderborn gut gemacht, nur bei den Gegentoren haben wir uns nicht clever genug angestellt. Wir dürfen nun aber keinen Deut nachlassen und müssen mit der gleichen Intensität auftreten und die eigenen Fehler weiter minimieren. Es ist wichtig, den Kasten sauber zu halten, denn vorne sind wir immer in der Lage, Treffer zu erzielen.“

Osnabrücker zuletzt mit acht Niederlagen am Stück
Mit dem VfL Osnabrück gastiert der Tabellen-15. am Sonntag im BWT-Stadion am Hardtwald. Nach zuletzt acht Niederlagen in Serie haben die Niedersachsen aktuell noch zwei Zähler Vorsprung auf den 16. Rang (Relegationsplatz). Mit einem Trainerwechsel haben die Osnabrücker auf die Niederlagenserie reagiert und Marco Grote durch Florian Fulland ersetzt. Mit seinem Interimscoach unterlag der VfL zuletzt dem 1. FC Heidenheim an der Bremer Brücke mit 1:2. Es war Fullands erste Partie als Verantwortlicher der Profis.

Kleppinger warnt: „Es wäre ein Fehler, den VfL an seinen Niederlagen zu messen“
„Es wäre ein Fehler, den VfL an seinen acht Niederlagen, die er zuletzt erlitten hat, zu messen“, betont derweil SVS-Coach Kleppinger. „Die Osnabrücker haben zuletzt gegen Heidenheim ein gutes Spiel gezeigt. Sie wussten, ähnlich wie wir auch, selbst nicht, wie sie dieses Spiel verlieren konnten. Der VfL setzt auf spielerische Lösungen. Außerdem ist das Team auswärtsstark, hat von seinen 22 Punkten 15 in Auswärtspartien geholt. Daran wird deutlich, dass wir auf diesen Gegner sehr aufpassen müssen.“

Den richtigen Weg finden
Dass sein Team vor dem Spiel gegen den VfL Osnabrück unter einem besonderen Druck steht, glaubt Kleppinger unterdessen nicht: „Wir stehen in jedem Spiel unter Druck. So ist das, wenn man in der Tabelle unten steht. Für uns geht es darum, den richtigen Weg für das Spiel zu finden. Dann bin ich davon überzeugt, dass die drei Punkte am Hardtwald bleiben.“

Wulle, Nartey und Zhirov fallen aus – Biada und Taffertshofer sind wieder einsatzfähig
Zum Personal: Das SVS-Lazarett lichtet sich langsam, aber allmählich. Auf der verletzungsbedingten Ausfallliste stehen aktuell „nur“ noch Rick Wulle (nach Schulter-OP) sowie Nikolas Nartey (muskuläre Probleme). Zudem fällt Aleksandr Zhirov am Sonntag nach seiner fünften Gelben Karte aus dem Spiel in Paderborn aus. Julius Biada und Emanuel Taffertshofer kehrten unter der Woche ins Mannschaftstraining zurück. Inwiefern beide für das Spiel am Sonntag schon eine Option für die erste Elf werden könnten, ließ Kleppinger am Freitagnachmittag noch offen.

SV Sandhausen gegen VfL Osnabrück - live im Hardtwald Hörfunk
Die Partie des SVS gegen den VfL Osnabrück wird im Fanradio des SVS, dem Hardtwald Hörfunk, präsentiert von der Klinger & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft, live übertragen. Die Reportage beginnt am Sonntag etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff, also gegen 13:20 Uhr. Alle Informationen und den Livestream finden Sie auf unserer offiziellen Webseite unter: https://svs1916.de/aktuelles/hardtwald-hoerfunk.html.

SV Sandhausen 1916 e.V.

 

VfR – Planungen des Nachwuchszentrums im Soll

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Dustin Paczulla im Interview mit dem Leiter des Nachwuchszentrums, Marc Ritschel
(dp) Aktuell ruht der Ball auf dem Rasen noch, da die Pandemie unsere Republik weiterhin voll im Griff hat. Der Sport wartet sehnlich nach Lockerungen, um den Kindern-.und Jugendlichen wieder ein attraktives Trainingsangebot zu ermöglichen. Der VfR Mannheim geht während der Pandemie neue Wege. Das Thema Digitalisierung nimmt weiter Form an. Die Trainer, Spieler und Eltern haben in den letzten Monaten eine neue Form der Kommunikation erlebt. Die Wege sind verkürzt und der regelmäßige Austausch gewährleistet. Trainingseinheiten finden weiterhin statt, da die Trainer Online-Konzepte entwickelt haben.

Marc, wie gehst Du mit der Pandemie um und wie waren die ersten Wochen im Amt für Dich?

Ritschel: „Mir geht es da sicherlich wie vielen anderen Menschen in der Gesellschaft. Der typische Haarschnitt fehlt. Ein paar Kilogramm mehr auf der Waage und zusätzlich fehlt ein wenig der tägliche Alltag auf dem Sportplatz. In meinem Beruf als Lehrer sind wir auf das Homeschooling umgestiegen. Das bringt natürlich auch neue Herausforderungen mit sich. Die ersten Wochen im Amt waren sehr, sehr zeitintensiv, da wir im sehr engen Austausch mit der Vorstandschaft sind, aber auch der tägliche Dialog mit dem Team in Konstellation Trainer, Betreuer und Mitwirkende ist sehr facettenreich. Wir legen jetzt Fundamente, so, dass wir nach der Pandemie ordentlich arbeiten können. Mittlerweile sind es ca. 30 Stunden Wochen die für den VfR zu Buche gehen. Es bereitet mir aber viel Spaß und Freude, da wir Entwicklungen in allen Bereichen sehen (Infrastruktur, sportliche Planung und Personal).

Wie sehen die personellen Planungen für die neue Spielzeit aus. Wo ist noch Bedarf und wer darf sich beim VfR Mannheim bewerben?

Ritschel: „Das gab es glaube ich in der Form noch nicht. Wir sind zu 90 Prozent mit den Planungen für die Spielzeit 2021/2022 durch. Wir haben fast alle Trainer halten können. Die Trainerinnen und Trainer sind das Fundament unserer täglichen Arbeit. Nur im Grundlagenbereich gibt es kleine Vakanzen, die wir zeitnah besetzen werden. Die Gespräche sind auch da sehr weit fortgeschritten. Wir konnten viele Nachwuchsspieler langfristig binden. Ein Beispiel ist auch die Kaderzusammenstellung für die U23. Im Unterbau der Ersten, gibt es bereits 17 Zusagen von Feldspielern. Drei Torhüter werden mit uns zusätzlich in die neue Spielzeit gehen. Der Dialog mit der Geschäftsstelle ist auch hervorragend. Die Verträge für die neue Saison 2021/2022 werden zeitnah versandt.“

Nach der Pandemie wird es zunächst langsam vorangehen, da sich die Spieler wieder an die Belastung gewöhnen müssen. Wie sieht der „Wiedereingliederungsplan“ aus?

Ritschel: „Da unsere Teams nicht auf der faulen Haut rumliegen, sondern auch weiterhin professionelle Trainingseinheiten durchführen, eben digital und im Homeoffice, sehe ich die Wiedereingliederung optimistisch.“

VfR Mannheim 1896 e.V.