HEIDELBERG

39-Jähriger nach mutmaßlichem Drogenhandel in Untersuchungshaft

Heidelberg Von Lothar Binder 1 Min. Lesezeit

KI-generiertes Bild

Nach mutmaßlichem Drogenhandel im Heidelberger Bella-Park sitzt ein 39-Jähriger in Untersuchungshaft. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln weiter.

Veröffentlicht am 4. September 2026 um 14:07 Uhr | Quelle: Polizeipräsidium Mannheim

Das Amtsgericht Heidelberg hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen einen 39-Jährigen erlassen. Ihm werden mehrere Betäubungsmitteldelikte vorgeworfen.

Der Mann soll am Donnerstag, 3. September 2026, im Bella-Park an der Kurfürsten-Anlage Amphetamin und Cannabis zum Verkauf mitgeführt haben. Nach bisherigen Erkenntnissen überließ er zunächst mehreren Bekannten eine geringe Menge Amphetamin zum sofortigen Konsum.

Später soll er einer weiteren Person sowie einem Zeugen Kostproben angeboten haben. Der Zeuge soll anschließend für 20 Euro mindestens eine weitere Konsumeinheit Amphetamin erworben haben.

Polizeikräfte wurden während einer Kontrollmaßnahme auf das Geschehen aufmerksam und nahmen den Mann fest. Bei ihm fanden sie nach Behördenangaben etwa zehn Gramm Cannabis, ungefähr ein weiteres Gramm Amphetamin und eine geringe Menge Bargeld.

Der Beschuldigte war erst wenige Tage zuvor am selben Ort mit Marihuana und einem Medikament mit dem Wirkstoff Pregabalin kontrolliert und in einem besonders beschleunigten Verfahren zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der erneute Fund verstärkte laut Ermittlern den Verdacht eines fortgesetzten gewerbsmäßigen Vorgehens.

Eine Ermittlungsrichterin setzte den Haftbefehl am Freitag in Vollzug. Der 39-Jährige kam anschließend in eine Justizvollzugsanstalt. Polizei und Staatsanwaltschaft führen die Ermittlungen fort.

Die strafrechtlichen Vorwürfe sind noch nicht abschließend geklärt. Untersuchungshaft ist keine Vorverurteilung; für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

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